Im Gedenken an Martin Höfer
Man musste ihn wirklich kennen
Sonntag, 21. Mai 2017, 08:42 Uhr
"Als ich 1999 Mitgründer der Jungen Liberalen Nordhausen sein durfte befand sich die FDP außerhalb des Nordhäuser Stadtrates und kurz vor dem Weg in die politische Bedeutungslosigkeit." So beginnt ein persönlicher Nachruf auf Martin Höfer...
Als junger Student lernte ich Martin Höfer, den Koch und Kneipenbesitzer in der Nordhäuser Altstadt kennen. In seinem "Stepel" trafen sich Bürger und Politiker aller politischer Richtungen und gerade nach langen Vorlesungen war sein Biergarten ein Ort zum Verweilen, Trinken und Philosophieren.
Martin Höfer war mehr als einmalig, er hatte ein Gespür für Recht und Unrecht und dies beeindruckte mich damals sehr, ebenso seine Liebe zur Rockmusik der "Rolling Stones" und seine künstlerische Ader.
Persönlich verdanke ich ihm sehr viel, er hat mich in vielen Bereichen geprägt und schließlich konnte auch ich ihn 2004 davon überzeugen in die FDP einzutreten und seine Meinung wieder aktiv einzubringen.
Martin Höfer hat als Nordhäuser Stadtrat viele wichtige Prozesse angestoßen, auch wenn ich bereits damals und auch heute viele seiner Aktionen ablehne, verstand ich immer seine Beweggründe und Motivationen.
Er hatte schon immer einen eigen Kopf und damit auch jede Menge Ecken und Kanten, er war unglaublich stur und immer wie ein Elefant im Porzellanladen, doch wer ihn wirklich kannte, musste ihn einfach lieben, denn er war ein Freund, auf den man sich immer verlassen konnte und der sein Herz auf der Zunge trug.
Nordhausen verliert mit Martin Höfer nicht nur einen Politiker, sondern vor allem einen engagierten Bürger, der sich nicht hat verbiegen lassen und immer seinen Überzeugungen gefolgt ist.
Marcel Hardrath, Rodishain
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Als junger Student lernte ich Martin Höfer, den Koch und Kneipenbesitzer in der Nordhäuser Altstadt kennen. In seinem "Stepel" trafen sich Bürger und Politiker aller politischer Richtungen und gerade nach langen Vorlesungen war sein Biergarten ein Ort zum Verweilen, Trinken und Philosophieren.
Martin Höfer war mehr als einmalig, er hatte ein Gespür für Recht und Unrecht und dies beeindruckte mich damals sehr, ebenso seine Liebe zur Rockmusik der "Rolling Stones" und seine künstlerische Ader.
Persönlich verdanke ich ihm sehr viel, er hat mich in vielen Bereichen geprägt und schließlich konnte auch ich ihn 2004 davon überzeugen in die FDP einzutreten und seine Meinung wieder aktiv einzubringen.
Martin Höfer hat als Nordhäuser Stadtrat viele wichtige Prozesse angestoßen, auch wenn ich bereits damals und auch heute viele seiner Aktionen ablehne, verstand ich immer seine Beweggründe und Motivationen.
Er hatte schon immer einen eigen Kopf und damit auch jede Menge Ecken und Kanten, er war unglaublich stur und immer wie ein Elefant im Porzellanladen, doch wer ihn wirklich kannte, musste ihn einfach lieben, denn er war ein Freund, auf den man sich immer verlassen konnte und der sein Herz auf der Zunge trug.
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Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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