nnz-Forum: Vorwürfe wurden entkräftet
Mittwoch, 08. August 2001, 15:14 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte in den zurückliegenden Tagen über die Entwicklung des Rettungsdienstzweckverbandes im Landkreis Nordhausen berichtet. Im Mittelpunkt der Beiträge stand der Kreisverband der Johanniter-Unfall-Hilfe. nnz erhielt vom Landesverband Sachsen-Anhalt-Thüringen der JUH folgende Erklärung, die wir im nnz-Forum veröffentlichen.
Der seinerzeitige Kreisvorstand der JUH in Nordhausen, Herr Stefan Nüßle, ist von uns im Dezember 1999 außerordentlich fristlos wegen diverser Vorkommnisse entlassen worden. Nähere Erläuterungen zu den Umständen der Kündigung sollen heute nicht abgegeben werden, da sowohl die Klage von Herrn Nüßle gegen die Kündigung in erster Instanz abgewiesen worden ist, die Berufung gegen dieses Urteil aber noch läuft.
Richtig ist, dass er in den vorhergehenden Jahren einen Großteil seiner Mitarbeiter aus Verwandten- und Bekanntenkreisen rekrutiert hat. Deshalb war es auch zwangsläufig und nachvollziehbar, dass diese Mitarbeiter zu einem großen Teil nach der Kündigung des Kreisvorstandes die JUH verließen.
Nicht nachvollziehbar für den Landesvorstand war und ist, dass die langjährige bewährte Arbeit unserer Mitarbeiter in den unterschiedlichen Bereichen des Kreisverbandes Nordhausen von verschiedener Seite in Misskredit gebracht wurde und wird. Dazu gehört auch jener Misstrauensantrag, der in einer Sitzung des Rettungsdienstzweckverbandes von einer Organisation gestellt worden ist. Die JUH hat sich sowohl schriftlich wie auch in einem weiteren Gespräch mit dem Landrat Claus gegen diesen Misstrauensantrag gestellt und die darin erhobenen Vorwürfe sämtlichst und umfassend entkräftet. Es ist nun am Vorsitzenden des Zweckverbandsrates, Landrat Claus, den Antrag entweder als Vorstand der Organisation, die diesen eingereicht hat, zurückzunehmen oder aber als Vorsitzender des Verbandsrates mit seiner Stimmenmehrheit diesen zurückzuweisen.
Von verhärteten Fronten ist aus Sicht der JUH nicht zu sprechen, da die erhobenen Vorwürfe so leicht entkräftbar waren, dass von Seiten der JUH nach der Rücknahme des Misstrauensantrages einer weiteren partnerschaftlichen Zusammenarbeit der Organisationen im Rettungsdienstzweckverband nichts mehr im Wege stehen wird. Betont werden muß hierbei ausdrücklich, dass es sich hier um Streitpunkte auf der Leitungsebene der Organisationen handelt, diese noch aus der Ära des ehemaligen Kreisvorstandes Nüßle stammen und dass diese in keinster Weise irgendeinen Einfluß auf die Funktionsfähigkeit des täglichen Rettungsdienstes gehabt haben oder haben werden.
Es bedarf nach Auffassung der JUH an sich auch keines Schlichtungsgespräches beim Landesverwaltungsamt Weimar. Entscheidend ist die Auffassung des Landrates Claus als Dreh- und Angelpunkt. Der JUH Landesverband geht mit seinem Kreisverband davon aus, dass es keinerlei Gründe gibt, die JUH aus dem Zweckverband auszuschließen.
Wie dem auch sei, wäre dies mitnichten wie in einer Meldung der nnz vertreten, das Ende unseres Nordhäuser Kreisverbandes. Zwar stellt der Rettungsdienst einen gewichtigen Teil unseres dortigen Verbandes dar und wir würden auch ungern darauf verzichten. Die Vielfalt der Tätigkeitsfelder des Johanniter-Kreisverbandes, die letztens bei seinem 10jährigen Bestehen noch einmal lebhaft in der Öffentlichkeit dargestellt worden sind, wird es auch in Zukunft in Nordhausen geben.
Johannes-M. Schulz-Schottler, Landesvorstand
Der seinerzeitige Kreisvorstand der JUH in Nordhausen, Herr Stefan Nüßle, ist von uns im Dezember 1999 außerordentlich fristlos wegen diverser Vorkommnisse entlassen worden. Nähere Erläuterungen zu den Umständen der Kündigung sollen heute nicht abgegeben werden, da sowohl die Klage von Herrn Nüßle gegen die Kündigung in erster Instanz abgewiesen worden ist, die Berufung gegen dieses Urteil aber noch läuft.
Richtig ist, dass er in den vorhergehenden Jahren einen Großteil seiner Mitarbeiter aus Verwandten- und Bekanntenkreisen rekrutiert hat. Deshalb war es auch zwangsläufig und nachvollziehbar, dass diese Mitarbeiter zu einem großen Teil nach der Kündigung des Kreisvorstandes die JUH verließen.
Nicht nachvollziehbar für den Landesvorstand war und ist, dass die langjährige bewährte Arbeit unserer Mitarbeiter in den unterschiedlichen Bereichen des Kreisverbandes Nordhausen von verschiedener Seite in Misskredit gebracht wurde und wird. Dazu gehört auch jener Misstrauensantrag, der in einer Sitzung des Rettungsdienstzweckverbandes von einer Organisation gestellt worden ist. Die JUH hat sich sowohl schriftlich wie auch in einem weiteren Gespräch mit dem Landrat Claus gegen diesen Misstrauensantrag gestellt und die darin erhobenen Vorwürfe sämtlichst und umfassend entkräftet. Es ist nun am Vorsitzenden des Zweckverbandsrates, Landrat Claus, den Antrag entweder als Vorstand der Organisation, die diesen eingereicht hat, zurückzunehmen oder aber als Vorsitzender des Verbandsrates mit seiner Stimmenmehrheit diesen zurückzuweisen.
Von verhärteten Fronten ist aus Sicht der JUH nicht zu sprechen, da die erhobenen Vorwürfe so leicht entkräftbar waren, dass von Seiten der JUH nach der Rücknahme des Misstrauensantrages einer weiteren partnerschaftlichen Zusammenarbeit der Organisationen im Rettungsdienstzweckverband nichts mehr im Wege stehen wird. Betont werden muß hierbei ausdrücklich, dass es sich hier um Streitpunkte auf der Leitungsebene der Organisationen handelt, diese noch aus der Ära des ehemaligen Kreisvorstandes Nüßle stammen und dass diese in keinster Weise irgendeinen Einfluß auf die Funktionsfähigkeit des täglichen Rettungsdienstes gehabt haben oder haben werden.
Es bedarf nach Auffassung der JUH an sich auch keines Schlichtungsgespräches beim Landesverwaltungsamt Weimar. Entscheidend ist die Auffassung des Landrates Claus als Dreh- und Angelpunkt. Der JUH Landesverband geht mit seinem Kreisverband davon aus, dass es keinerlei Gründe gibt, die JUH aus dem Zweckverband auszuschließen.
Wie dem auch sei, wäre dies mitnichten wie in einer Meldung der nnz vertreten, das Ende unseres Nordhäuser Kreisverbandes. Zwar stellt der Rettungsdienst einen gewichtigen Teil unseres dortigen Verbandes dar und wir würden auch ungern darauf verzichten. Die Vielfalt der Tätigkeitsfelder des Johanniter-Kreisverbandes, die letztens bei seinem 10jährigen Bestehen noch einmal lebhaft in der Öffentlichkeit dargestellt worden sind, wird es auch in Zukunft in Nordhausen geben.
Johannes-M. Schulz-Schottler, Landesvorstand
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht zwingend mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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