Tradition wird fortgesetzt
Ferienlager für Kinder aus Tschernobyl
Dienstag, 09. Mai 2017, 09:03 Uhr
Im Juli 2017 werden wieder 20 weißrussiche Kinder und ihre Betreuer, für drei Wochen das Straßenbild von Nordhausen bereichern. Nachdem im letzten Jahr das Ferienlager an der Finanzierung scheiterte, kann in diesem Jahr, die seit 1992 bestehende Tradition fortgesetzt werden, eine Kindergruppe nach Nordhausen einzuladen...
Die Schüler einer 4. Klasse kommen aus dem Dorf Pokoljubitchi, nahe der Großstadt Gomel, einer durch den Reaktorunfall von Tschernobyl immer noch übermäßig radioaktiv belasteten Region.
Die Dritte Welt Initiative Nordhausen e.V arbeitet dabei von Anfang an mit der Schule des Ortes zusammen, unterstützt von einem Tschernobyl-Hilfsfond in der Stadt Gomel. Die Direktion der Schule, als Partner vor Ort, versucht eine Auswahl an Schülern, nach sozialkritischen Aspekten umzusetzen. Dadurch können die Nordhäuser Partner relativ sicher sein, dass es sich bei ihren Ferienkindern, um kleine Gäste aus den sozial schwächsten Familien des Ortes handelt.
Derzeit ist man in Nordhausen dabei, das Programm für das vierzehntägige Ferienlager auf die Beine zu stellen. Untergebracht werden die Kinder für die ersten beiden Wochen im Schullandheim Harzrigi. Neben kleinen Ausflügen in die Region werden in erster Linie Bade- und Erholungsmöglichkeiten gesucht und vorbereitet.
Das vergangene Jahr nutzte die Dritte Welt Initiative Nordhausen e.V um ihre Strukturen zu ordnen und sich neu zu formieren. Im Vorstand des Vereins erfolgten personelle Veränderungen.
Mit Unterstützung neuer Partner, wie den Firmen Medienhaus Heck, SCREP-MEDIA und NIMArtworks konnte neues Material für die Öffentlichkeitsarbeit erstellt werden und die Internetseite wurde komplett überarbeitet.
Nicht zu verändern sind allerdings die immer schwieriger werdenden Bedingungen, das Projekt zu finanzieren. Um so mehr zählt da die Zusammenarbeit mit neuen und so starken Partnern wie der Diakonie in Nordhausen, die die Initiative mit Mahlzeiten für die Kinder, einem Fahrzeug und einem finanziellen Beitrag, gestiftet durch den Diakonischen Förderverein, unterstützt.
Daneben kann man sich zudem auf langjährige Sponsoren und Förderer verlassen. So ist es beispielsweise fast schon Tradition, dass die Kinder kostenlos mit den Straßenbahnen durch die Stadt fahren und in vielen Freibädern unentgeltlich ins Wasser springen dürfen.
Dennoch gibt es bis zum Juli noch einiges zu tun. Eines der größten Probleme der Initiative ist die Tatsache, dass durch die einjährige Pause, einige Gasteltern für die dritte Woche des Aufenthaltes abgesprungen sind. Daher auch an dieser Stelle der Aufruf:
Wer kann sich vorstellen, vom 28.07 bis zum 06.08.2017 ein oder zwei Kinder bei sich zu Hause aufzunehmen und ihnen, vielleicht gemeinsam mit den eignen Kindern oder Enkeln, eine letzte schöne Ferienwoche im Südharz zu ermöglichen? Bei Interesse bitte bei Herrn Knopp melden unter 0176-22207000.
Dritte Welt Initiative Nordhausen e.V.
Autor: redDie Schüler einer 4. Klasse kommen aus dem Dorf Pokoljubitchi, nahe der Großstadt Gomel, einer durch den Reaktorunfall von Tschernobyl immer noch übermäßig radioaktiv belasteten Region.
Die Dritte Welt Initiative Nordhausen e.V arbeitet dabei von Anfang an mit der Schule des Ortes zusammen, unterstützt von einem Tschernobyl-Hilfsfond in der Stadt Gomel. Die Direktion der Schule, als Partner vor Ort, versucht eine Auswahl an Schülern, nach sozialkritischen Aspekten umzusetzen. Dadurch können die Nordhäuser Partner relativ sicher sein, dass es sich bei ihren Ferienkindern, um kleine Gäste aus den sozial schwächsten Familien des Ortes handelt.
Derzeit ist man in Nordhausen dabei, das Programm für das vierzehntägige Ferienlager auf die Beine zu stellen. Untergebracht werden die Kinder für die ersten beiden Wochen im Schullandheim Harzrigi. Neben kleinen Ausflügen in die Region werden in erster Linie Bade- und Erholungsmöglichkeiten gesucht und vorbereitet.
Das vergangene Jahr nutzte die Dritte Welt Initiative Nordhausen e.V um ihre Strukturen zu ordnen und sich neu zu formieren. Im Vorstand des Vereins erfolgten personelle Veränderungen.
Mit Unterstützung neuer Partner, wie den Firmen Medienhaus Heck, SCREP-MEDIA und NIMArtworks konnte neues Material für die Öffentlichkeitsarbeit erstellt werden und die Internetseite wurde komplett überarbeitet.
Nicht zu verändern sind allerdings die immer schwieriger werdenden Bedingungen, das Projekt zu finanzieren. Um so mehr zählt da die Zusammenarbeit mit neuen und so starken Partnern wie der Diakonie in Nordhausen, die die Initiative mit Mahlzeiten für die Kinder, einem Fahrzeug und einem finanziellen Beitrag, gestiftet durch den Diakonischen Förderverein, unterstützt.
Daneben kann man sich zudem auf langjährige Sponsoren und Förderer verlassen. So ist es beispielsweise fast schon Tradition, dass die Kinder kostenlos mit den Straßenbahnen durch die Stadt fahren und in vielen Freibädern unentgeltlich ins Wasser springen dürfen.
Dennoch gibt es bis zum Juli noch einiges zu tun. Eines der größten Probleme der Initiative ist die Tatsache, dass durch die einjährige Pause, einige Gasteltern für die dritte Woche des Aufenthaltes abgesprungen sind. Daher auch an dieser Stelle der Aufruf:
Wer kann sich vorstellen, vom 28.07 bis zum 06.08.2017 ein oder zwei Kinder bei sich zu Hause aufzunehmen und ihnen, vielleicht gemeinsam mit den eignen Kindern oder Enkeln, eine letzte schöne Ferienwoche im Südharz zu ermöglichen? Bei Interesse bitte bei Herrn Knopp melden unter 0176-22207000.
Dritte Welt Initiative Nordhausen e.V.
