WÜNSCHENSWERT: FRÜHJAHRSPUTZ FÜR DEN STADTPARK
Saftiges Rindfleisch aus Harzungen im Achtzylinder
Samstag, 08. April 2017, 16:24 Uhr
Die Natur erwacht. Auch im Stadtpark. Amsel, Wacholderdrossel, Fink, Star, Ringeltaube – die Vogelwelt ist wieder zahlreich vertreten...
Steven Panse und Vater Mario erwarten ihre Gäste. (Foto: Kurt Frank)
Steven Panse und Vater Mario erwarten ihre Gäste.
Nordhausen. Dem Gesang der Gefiederten zu lauschen, die erwachende Natur genießen - für viele Menschen Freude und Entspannung. Auch ein Spaziergang durch den Park. Großer Beliebtheit erfreut sich der Spielplatz. Nicht nur bei kleinen Kinder. Dort wird gewippt, geschaukelt, geklettert. Reges Treiben allenthalben. Auch Ostern wird die grüne Lunge ein beliebtes Ausflugsziel sein.
Schon Heinrich Heine beschrieb und schätzte den Stadtpark. Nicht der berühmte Dichter. Der Nordhäuser Mittelschullehrer gleichen Namens schrieb in seiner Publikation Unsere Heimat im Jahre 1914: In Verbindung mit der Kastanienallee und dem Hartmannsdamm bietet der Stadtpark herrliche Spazierwege. Von den Bäumen fallen besonders alte, mächtige Schwarzpappeln, Erlen und Bruchweiden auf. Die Teiche werden von Enten und Schwänen belebt, die gern von den Besuchern gefüttert werden.
Wie vor 103 Jahren kann man auch heute den Park fast so wortgetreu schildern wie einst der Lehrer. Anstelle der Schwäne findet sich derzeit hin und wider ein Nilganspaar ein. Zwar fielen etliche der alten Pappeln und Bruchweiden den Stürmen der Zeit zum Opfer, einige wenige aber stehen noch, recken sich majestätisch in den Himmel. Statt des Springbrunnens am oberen Teich, den der Nordhäuser Heine erwähnte, schießt in der warmen Jahreszeit eine Wasserfontäne in die Höhe. Verschwunden sind - leider - die Schutzhecken für Vögel, die der Lehrer erwähnte
Der Naturliebhaber würde sich, lebte er noch, bestimmt über das Feuchtbiotop beim Tiergehege freuen. Vor Jahren für Frösche, Lurche, Kröten geschaffen, verfehlte es in den letzten Jahren völlig seinen Zweck, Amphibien ein sicheres Areal zu bieten. Völlig ausgetrocknet lag es da. Das muss wohl mit der Zeit auch dem Sachgebiet Park -und Grünanlagen der Stadt aufgefallen sein. Es leitete wieder Wasser ein, was hoffen lässt. Welch eine Freude für die Kriechtiere.
Seiner Stadt würde der Lehrer heute den Rat geben, den Park in den Frühjahrsputz einzubeziehen. Bis Ostern sollte er tiptop sein. Nicht zu übersehen sind beispielsweise die vielfach mulmigen Laubreste auf den Wegen. Das Wurzelwerk samt Stamm eines einst mächtigen Baumes bleibt wohl als zusätzliche Klettermöglichkeit für die Kinder erhalten. Oder soll es als Denkmal herhalten, welche Kraft ein Sturm haben kann?
Dass eine Wanderung oder ein Spaziergang ohne Einkehr wie ein Tag ohne Sonnenstrahlen ist, war wohl auch dem Lehrer vor über 100 Jahren geläufig. Wo würde er verweilen? Vielleicht im ehemaligen Zollhäuschen. Dort regiert Steven Panse. Mit Vater Mario.
Das ehemalige Zollhäuschen lädt wieder zur Einkehr ein. (Foto: Kurt Frank)
Mit Freunden und Fans entdeckte man die etwas andere Art der amerikanischen Küche. Namen wie Cowboy Burger, Tiki Hawaii, Hot Rod, Hot Dog, Achtzylinder, Milchshakes, Softdrinks, heiße und alkoholische Getränke finden sich auf der Karte. Regionale Zutaten. So kommt das Rindfleisch für den Achtzylinder oder den scharfen Hot Rod aus der Landfleischerei Harzungen.
Das Zollhäuschen war als Stätte der Einkehr in der Vergangenheit wegen seiner Kaffeespezialitäten und für sein Kuchenangebot eine gefragte Adresse. Vor allem bei älteren Leuten. Dessen eingedenk will das Team das Speisenangebot erweitern. Noch vor Ostern soll es auch leckeren Kuchen geben. Auch Jasmin, die Freundin des sympathischen 25-Jährigen, will sich mit engagieren.
Kurt Frank
Autor: red
Steven Panse und Vater Mario erwarten ihre Gäste. (Foto: Kurt Frank)
Steven Panse und Vater Mario erwarten ihre Gäste.
Nordhausen. Dem Gesang der Gefiederten zu lauschen, die erwachende Natur genießen - für viele Menschen Freude und Entspannung. Auch ein Spaziergang durch den Park. Großer Beliebtheit erfreut sich der Spielplatz. Nicht nur bei kleinen Kinder. Dort wird gewippt, geschaukelt, geklettert. Reges Treiben allenthalben. Auch Ostern wird die grüne Lunge ein beliebtes Ausflugsziel sein.
Schon Heinrich Heine beschrieb und schätzte den Stadtpark. Nicht der berühmte Dichter. Der Nordhäuser Mittelschullehrer gleichen Namens schrieb in seiner Publikation Unsere Heimat im Jahre 1914: In Verbindung mit der Kastanienallee und dem Hartmannsdamm bietet der Stadtpark herrliche Spazierwege. Von den Bäumen fallen besonders alte, mächtige Schwarzpappeln, Erlen und Bruchweiden auf. Die Teiche werden von Enten und Schwänen belebt, die gern von den Besuchern gefüttert werden.
Wie vor 103 Jahren kann man auch heute den Park fast so wortgetreu schildern wie einst der Lehrer. Anstelle der Schwäne findet sich derzeit hin und wider ein Nilganspaar ein. Zwar fielen etliche der alten Pappeln und Bruchweiden den Stürmen der Zeit zum Opfer, einige wenige aber stehen noch, recken sich majestätisch in den Himmel. Statt des Springbrunnens am oberen Teich, den der Nordhäuser Heine erwähnte, schießt in der warmen Jahreszeit eine Wasserfontäne in die Höhe. Verschwunden sind - leider - die Schutzhecken für Vögel, die der Lehrer erwähnte
Der Naturliebhaber würde sich, lebte er noch, bestimmt über das Feuchtbiotop beim Tiergehege freuen. Vor Jahren für Frösche, Lurche, Kröten geschaffen, verfehlte es in den letzten Jahren völlig seinen Zweck, Amphibien ein sicheres Areal zu bieten. Völlig ausgetrocknet lag es da. Das muss wohl mit der Zeit auch dem Sachgebiet Park -und Grünanlagen der Stadt aufgefallen sein. Es leitete wieder Wasser ein, was hoffen lässt. Welch eine Freude für die Kriechtiere.
Seiner Stadt würde der Lehrer heute den Rat geben, den Park in den Frühjahrsputz einzubeziehen. Bis Ostern sollte er tiptop sein. Nicht zu übersehen sind beispielsweise die vielfach mulmigen Laubreste auf den Wegen. Das Wurzelwerk samt Stamm eines einst mächtigen Baumes bleibt wohl als zusätzliche Klettermöglichkeit für die Kinder erhalten. Oder soll es als Denkmal herhalten, welche Kraft ein Sturm haben kann?
Dass eine Wanderung oder ein Spaziergang ohne Einkehr wie ein Tag ohne Sonnenstrahlen ist, war wohl auch dem Lehrer vor über 100 Jahren geläufig. Wo würde er verweilen? Vielleicht im ehemaligen Zollhäuschen. Dort regiert Steven Panse. Mit Vater Mario.
Das ehemalige Zollhäuschen lädt wieder zur Einkehr ein. (Foto: Kurt Frank)
Mit Freunden und Fans entdeckte man die etwas andere Art der amerikanischen Küche. Namen wie Cowboy Burger, Tiki Hawaii, Hot Rod, Hot Dog, Achtzylinder, Milchshakes, Softdrinks, heiße und alkoholische Getränke finden sich auf der Karte. Regionale Zutaten. So kommt das Rindfleisch für den Achtzylinder oder den scharfen Hot Rod aus der Landfleischerei Harzungen.
Das Zollhäuschen war als Stätte der Einkehr in der Vergangenheit wegen seiner Kaffeespezialitäten und für sein Kuchenangebot eine gefragte Adresse. Vor allem bei älteren Leuten. Dessen eingedenk will das Team das Speisenangebot erweitern. Noch vor Ostern soll es auch leckeren Kuchen geben. Auch Jasmin, die Freundin des sympathischen 25-Jährigen, will sich mit engagieren.
Kurt Frank




