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AfD-Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl

Macht er es oder macht er es nicht?

Montag, 03. April 2017, 13:37 Uhr
So langsam aber sicher bringen sich Parteien und Vereinigungen in Stellung oder befinden sich auf der Suche nach geeigneten Kandidaten. Wie ist das bei der AfD? Jetzt gibt es eine Antwort...


Aus den Reihen der AfD - Kreisverband Nordhausen, Eichsfeld, Mühlhausen wird es keinen Kandidaten zur anstehenden OB Wahl in Nordhausen geben.

"Die Stadt ist Pleite, bezahlt die Zinsen und die Darlehen der vorherigen kommunalen Höhenflüge und besitzt keinerlei Gestaltungsspielräume. Diese Situation haben die jetzt wieder kandidierenden Alt-Parteien gegenüber den Bürgern zu verantworten. Eine Schamempfinden haben diese Volksvertreter scheinbar nicht.

Der AfD geht es um Ehrlichkeit, Wahrheit, Sachkompetenz und Bürgernähe - diesem Anspruch können wir im kommunalpolitischen Bereich noch nicht vollumpfänglich gerecht werden - uns es geht nicht um Personen sondern um das Wohl der Bürger. An dieser sachlichen Einschätzung erkennt der interessierte Bürger bereits, dass es sich im Kommunalrecht um kein klares, transparentes und bürgernahes Konstrukt handelt. Es sollte im Kommunalrecht um die Vertretung der Interessen des Bürgers gehen. Dieses Recht ist in der Realität aber derart aufgebläht, überreguliert und Bürgerfern, dass die AfD Fraktion im Landtag zum Beispiel die angestrebte rot rot grüne Gebietsreform ablehnt.

Wir setzen uns daher für eine Funktional- und Verwaltungsreform mit Weitblick ein. Als Partei der Heimat wollen wir den Gemeinden, Kommunen und insbesondere dem ländlichen Raum mehr Platz für die kommunale Selbstbestimmung geben. Weg von der zentralen Vormundschaft aus Erfurt - hin zur eigenverantwortlichen Selbstbestimmung. Die AfD wird sich bis zur Kommunalwahl 2019 mit Fachkompetenz versorgen und sich dann bei der Bürgern um Mandate für den Stadtrat bewerben." Soweit die Erklärung der Partei.

Kenner der politischen Szene in Nordhausen hatten eigentlich erwartet, dass sich Jörg Prophet der Wahl zum Oberbürgermeister stellen werde. Gegenüber der nnz gab er nun folgende persönliche Erklärung ab: "Die Familie B. und J. Prophet wird im Laufe des Jahres 2017 Nordhausen verlassen. Wir bleiben als mittelständige Familienunternehmung aber in Thüringen."
Autor: red

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