Lass uns übers Wetter reden
Frühlingshaft bis sommerlich
Sonntag, 02. April 2017, 13:09 Uhr
Das Wetter eignet sich ja bekanntermaßen exzellent dazu, behäbige Konversation zu beleben. Wer es also ganz genau wissen will, dem können die Experten vom Deutschen Wetterdienst reichlich Gesprächsstoff an die Hand geben. Zum Beispiel über den März. Der traf, statistisch gesprochen, mitten ins Schwarze...
Im März wechselte der Einfluss von Hoch-
und Tiefdruckgebieten immer wieder. Häufig herrschten dabei frühlingshafte oder sogar sommerliche Temperaturen – nicht zuletzt auch durch die zunehmende Tageslänge. Dies ergab den wärmsten März seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Damit liegt dieser Monat im von uns erwarteten Trend des Klimawandels in Deutschland, so Prof. Dr. Gerhard Adrian, Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Niederschlagssummen waren durchschnittlich, die Zahl der Sonnenscheinstunden lag jedoch über dem Soll. Das meldet der DWD nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen. Viele neue Temperaturrekorde an den Messstellen des DWD
Die Dominanz der durchweg frühlingshaften Phasen führte in Deutschland mit einem Monatsmittel von rund 7,2 Grad Celsius (°C) zum wärmsten März seit 1881, nach 1938 und 1989 (jeweils 7,0 °C). Damit lag der März 2017 um etwa 3,7 Grad über der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Selbst gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung noch +2,9 Grad. An einigen Messstellen des DWD wurden neue Rekorde des Monatsmittels aufgestellt. Schon der Beginn des Monats brachte angenehme Frühlingswärme: am 4. meldete Wielenbach in Oberbayern mit Föhnunterstützung 20,4 °C. Weitere warme Tage bescherte uns Hoch Kathrin zur Monatsmitte und schließlich Hoch Ludwiga zum Ende des Monats. So stieg das Quecksilber beispielsweise am 16. in Saarbrücken-Burbach auf 21,5 °C und am 28. in Andernach am Rhein bis auf 23,0 °C. Nachts sanken die Temperaturen bundesweit nur nochvereinzelt in mäßige Frostbereiche. Der tiefste Wert im Monat März wurde in Oberstdorf am 3. mit -7,3 °C gemessen.
Autor: redIm März wechselte der Einfluss von Hoch-
und Tiefdruckgebieten immer wieder. Häufig herrschten dabei frühlingshafte oder sogar sommerliche Temperaturen – nicht zuletzt auch durch die zunehmende Tageslänge. Dies ergab den wärmsten März seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Damit liegt dieser Monat im von uns erwarteten Trend des Klimawandels in Deutschland, so Prof. Dr. Gerhard Adrian, Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Niederschlagssummen waren durchschnittlich, die Zahl der Sonnenscheinstunden lag jedoch über dem Soll. Das meldet der DWD nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen. Viele neue Temperaturrekorde an den Messstellen des DWD
Die Dominanz der durchweg frühlingshaften Phasen führte in Deutschland mit einem Monatsmittel von rund 7,2 Grad Celsius (°C) zum wärmsten März seit 1881, nach 1938 und 1989 (jeweils 7,0 °C). Damit lag der März 2017 um etwa 3,7 Grad über der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Selbst gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung noch +2,9 Grad. An einigen Messstellen des DWD wurden neue Rekorde des Monatsmittels aufgestellt. Schon der Beginn des Monats brachte angenehme Frühlingswärme: am 4. meldete Wielenbach in Oberbayern mit Föhnunterstützung 20,4 °C. Weitere warme Tage bescherte uns Hoch Kathrin zur Monatsmitte und schließlich Hoch Ludwiga zum Ende des Monats. So stieg das Quecksilber beispielsweise am 16. in Saarbrücken-Burbach auf 21,5 °C und am 28. in Andernach am Rhein bis auf 23,0 °C. Nachts sanken die Temperaturen bundesweit nur nochvereinzelt in mäßige Frostbereiche. Der tiefste Wert im Monat März wurde in Oberstdorf am 3. mit -7,3 °C gemessen.
