Blindgängerfund bei Nordhausen
Die Evakuierung läuft
Sonntag, 02. April 2017, 11:14 Uhr
Es läuft wie am Schnürchen, könnten man schreiben. Allerdings ist die "Sache" zu ernst, um alles salopp zu bewerten. Nur, die Nordhäuser haben bei derartigen Lagen eine gewisse Erfahrung...
Hier liegt der Blindgänger begraben (Foto: nnz)
Seit 10 Uhr läuft in den betroffenen Stadtgebieten, vor allem der Vogelsiedlung und der Paul-Urban-Siedlung die Evakuierung planmäßig. Viele Familien haben kurzfristig einen Abstecher in den Harz eingeplant.
Man ist vorbereitet, es gibt überall Verständnis für die Maßnahmen. Per Lautsprecher werden die Bewohner aufgefordert, ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen, Kameraden der Nordhäuser Feuerwehren klingeln an jedem Haus, sie werden von Beamten der Polizei begleitet.
Sprengmeister Andreas West erläuterte den Vertretern der Medien am Fundort noch einmal die Situation: Um 12 Uhr wird er per Hand zu graben beginnen, denn über dem georteten Blindgänger befinden sich noch 1,5 Meter Erdreich. Erst beim Graben kann festgestellt werden, wie groß die Bombe ist und um welchen Zünder es sich handelt. Sollte es ein chemischer Zünder sein, dann muss vor Ort gesprengt werden.
Die Fundstelle auf einer Aufnahme im April 1945 (Foto: privat)
Die Nordthüringer Online-Zeitungen werden weiter ausführlich berichten.
Peter-Stefan Greiner
Auf seine Routine und Erfahrung wird es ankommen: Sprengmeister Andreas West (Foto: nnz)
Auf seine Erfahrung wird es ankommen: Sprengmeister Andreas West
Autor: red
Hier liegt der Blindgänger begraben (Foto: nnz)
Seit 10 Uhr läuft in den betroffenen Stadtgebieten, vor allem der Vogelsiedlung und der Paul-Urban-Siedlung die Evakuierung planmäßig. Viele Familien haben kurzfristig einen Abstecher in den Harz eingeplant.
Man ist vorbereitet, es gibt überall Verständnis für die Maßnahmen. Per Lautsprecher werden die Bewohner aufgefordert, ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen, Kameraden der Nordhäuser Feuerwehren klingeln an jedem Haus, sie werden von Beamten der Polizei begleitet.
Sprengmeister Andreas West erläuterte den Vertretern der Medien am Fundort noch einmal die Situation: Um 12 Uhr wird er per Hand zu graben beginnen, denn über dem georteten Blindgänger befinden sich noch 1,5 Meter Erdreich. Erst beim Graben kann festgestellt werden, wie groß die Bombe ist und um welchen Zünder es sich handelt. Sollte es ein chemischer Zünder sein, dann muss vor Ort gesprengt werden.
Die Fundstelle auf einer Aufnahme im April 1945 (Foto: privat)
Die Nordthüringer Online-Zeitungen werden weiter ausführlich berichten.
Peter-Stefan Greiner
Auf seine Routine und Erfahrung wird es ankommen: Sprengmeister Andreas West (Foto: nnz)
Auf seine Erfahrung wird es ankommen: Sprengmeister Andreas West



























