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Schäden festgestellt

Mittwoch, 22. September 2004, 14:03 Uhr
Nordhausen (nnz). Eigentlich sollten zehn moderne Combino-Straßenbahnen durch Nordhausen und den Südharz rollen. Doch seit März sind zwei Combinos „außer Gefecht“ gesetzt. Wie es mit diesen Fahrzeugen weitergeht, das hat jetzt die nnz erfahren.


Seit dem 12. März sind die beiden ältesten der zehn Combinos stillgelegt und stehen im Straßenbahndepot an der Grimmelallee. Hintergrund der Stilllegung war eine „Rückrufaktion“ vom Hersteller Siemens (siehe nnz-Archiv). Der Konzern hatte damit auf aufgetretene Schäden an einzelnen Fahrzeugen reagiert. „Dieser Empfehlung von Siemens sind wir natürlich sofort gefolgt, schließlich steht die Sicherheit unserer Fahrgäste absolut im Mittelpunkt“, sagte der geschäftsfühjrer der Nordhäuser Verkehrsbetriebe, Bodo Hempel im nnz-Gespräch.

An den beiden Combino-Wagen mit den internen Nummern 101 und 102 sind auch in Nordhausen Schäden festgestellt worden. In Nordhausen war man allerdings – im Gegensatz zu anderen Verkehrsunternehmen – in der glücklichen Lage, auf ältere Straßenbahnen zurückgreifen zu können. Damit kam es zu keinen Problemen in der Fahrgastbeförderung.

Ab Montag werden nun die Fahrzeuge in Nordhausen saniert. Zum Teil müssen diese Arbeiten aber auch bei den Erfurter Verkehrsbetrieben ausgeführt werden, da nur dort die entsprechend schwere Krantechnik zur Verfügung steht. So soll weiteren Schäden vorgebeugt werden. Einer Prognose von Siemens zufolge, können die beiden „ältesten“ Combinos vermutlich wieder ab dem Jahr 2005 in Betrieb genommen werden. Weltweit sollen die ausgelieferten Fahrzeuge dann bis zum Jahr 2007 saniert sein, gab der Konzern bekannt.
Autor: nnz

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