Aus der Traum
Dienstag, 21. September 2004, 15:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Es wäre doch zu schön gewesen: Nordhausen als Oberzentrum in Nordthüringen. Dafür wurde politisch gekämpft, dafür hatten sich viele Vertreter der kommunalen Politik aber auch der Wirtschaft ausgesprochen...
In Thüringen bleibt es bei drei Oberzentren. Das Kabinett beschloss heute endgültig den Landesentwicklungsplan und verwarf die vor der Landtagswahl ebenfalls erwogenen acht Oberzentren. Kommunalverbände, Landkreise und Städte hatten sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass weiter nur Erfurt, Jena und Gera den Status tragen.
Im Gespräch waren zuvor auch Eisenach, Nordhausen, Saalfeld/Rudolstadt/Bad Blankenburg, Suhl/Zella-Mehlis und Weimar. Der Plan teilt die Städte nach regionaler Bedeutung ein und daran wird auch die Intensität der finanziellen Zuweisungen festgemacht.
Nachdem am Dienstag vom Kabinett verabschiedeten Landesentwicklungsplan können Städte mit mehr als 100 000 Einwohnern Oberzentren sein. Damit habe sich der Freistaat an den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen orientiert, sagte Staatskanzlei-Chef Gerold Wucherpfennig (CDU). Die Variante mit acht Oberzentren sei nach einer Anhörung mit kommunalen Spitzenverbänden und Kommunen abgelehnt worden.
Die vierstufige Gliederung Thüringens war vom Kabinett bereits am 1. Juni beschlossen worden. So wird es neben den Oberzentren so genannte Mittelzentren mit teilweiser Funktion eines Oberzentrums geben. Hierzu sollen Altenburg, Gotha und Mühlhausen sowie Nordhausen gehören.
Als dritte Abstufung weist der neue Landesentwicklungsplan reine Mittelzentren aus, darunter Arnstadt, Artern, Hermsdorf-Bad-Klosterlausnitz und Apolda. Basis der neuen Gliederung sind die Grundzentren. Sie sind aus den ehemaligen Kleinzentren und Unterzentren entstanden.
Autor: nnzIn Thüringen bleibt es bei drei Oberzentren. Das Kabinett beschloss heute endgültig den Landesentwicklungsplan und verwarf die vor der Landtagswahl ebenfalls erwogenen acht Oberzentren. Kommunalverbände, Landkreise und Städte hatten sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass weiter nur Erfurt, Jena und Gera den Status tragen.
Im Gespräch waren zuvor auch Eisenach, Nordhausen, Saalfeld/Rudolstadt/Bad Blankenburg, Suhl/Zella-Mehlis und Weimar. Der Plan teilt die Städte nach regionaler Bedeutung ein und daran wird auch die Intensität der finanziellen Zuweisungen festgemacht.
Nachdem am Dienstag vom Kabinett verabschiedeten Landesentwicklungsplan können Städte mit mehr als 100 000 Einwohnern Oberzentren sein. Damit habe sich der Freistaat an den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen orientiert, sagte Staatskanzlei-Chef Gerold Wucherpfennig (CDU). Die Variante mit acht Oberzentren sei nach einer Anhörung mit kommunalen Spitzenverbänden und Kommunen abgelehnt worden.
Die vierstufige Gliederung Thüringens war vom Kabinett bereits am 1. Juni beschlossen worden. So wird es neben den Oberzentren so genannte Mittelzentren mit teilweiser Funktion eines Oberzentrums geben. Hierzu sollen Altenburg, Gotha und Mühlhausen sowie Nordhausen gehören.
Als dritte Abstufung weist der neue Landesentwicklungsplan reine Mittelzentren aus, darunter Arnstadt, Artern, Hermsdorf-Bad-Klosterlausnitz und Apolda. Basis der neuen Gliederung sind die Grundzentren. Sie sind aus den ehemaligen Kleinzentren und Unterzentren entstanden.
