Investor ist nicht erreichbar
Die Hoffnung ist entschwunden
Donnerstag, 09. März 2017, 09:00 Uhr
Am 6. Januar war die "Welt" in Werther noch völlig in Ordnung. Fast könnte man meinen, es sei eine euphorische Stimmung über den Ort hinweggefegt. Doch aus dem Sturm ist vermutlich nicht mal ein laues Lüftchen übrig geblieben. Wir sind auf Suche gegangen...
Nur noch wenig Hoffnung für die Hoffnung (Foto: nnz)
Daumen nach oben - das Markenzeichen von Marcus Wenzel. Der Mann trat Anfang des Jahres als Retter des Hotels "Zur Hoffnung" in Werther an. Wenn man dem Mann nichts nachsagen konnte, dann mangelnde Kommunikation.
Die Medien überschüttete er mit Meldungen per Facebook, Mail oder SMS. Und immer gab es Neuigkeiten, immer ging es voran, immer wurde aufgebaut, eingestellt und investiert. Auch der Bürgermeister der Einheitsgemeinde kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Doch nun, zwei Monate später, herrscht Funkstille. Keine Nachrichten, keine Antwort auf Nachfragen, statt dessen der AB des Smartphones. Das Hotel ist dicht, alle Türen verschlossen, das Telefon nicht besetzt. Der Parkplatz ist leer, im Inneren keine Bewegung. Dabei sagte Bürgermeister Weidt noch vorige Woche, dass Gäste in der Hoffnung übernachtet hätten, die sich den Wertherschen Fasching nicht entgehen lassen wollten. Sie seien vom Service des Hauses überrascht gewesen.
Ein uraltes Merkblatt auf einem der ansonst leere Restauranttische (Foto: nnz)
Nun ist vermutlich alles anders. Bekommen die Skeptiker nun Recht, die da meinten, all diese Schnelligkeit sei ungesund, hätte weder eine wirtschaftliche Grundlage, noch ein solides Finanzierungskonzept? Wir bleiben auf jeden Fall weiter an der Sache und wollen die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Nur noch wenig Hoffnung für die Hoffnung (Foto: nnz)
Daumen nach oben - das Markenzeichen von Marcus Wenzel. Der Mann trat Anfang des Jahres als Retter des Hotels "Zur Hoffnung" in Werther an. Wenn man dem Mann nichts nachsagen konnte, dann mangelnde Kommunikation.
Die Medien überschüttete er mit Meldungen per Facebook, Mail oder SMS. Und immer gab es Neuigkeiten, immer ging es voran, immer wurde aufgebaut, eingestellt und investiert. Auch der Bürgermeister der Einheitsgemeinde kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Doch nun, zwei Monate später, herrscht Funkstille. Keine Nachrichten, keine Antwort auf Nachfragen, statt dessen der AB des Smartphones. Das Hotel ist dicht, alle Türen verschlossen, das Telefon nicht besetzt. Der Parkplatz ist leer, im Inneren keine Bewegung. Dabei sagte Bürgermeister Weidt noch vorige Woche, dass Gäste in der Hoffnung übernachtet hätten, die sich den Wertherschen Fasching nicht entgehen lassen wollten. Sie seien vom Service des Hauses überrascht gewesen.
Ein uraltes Merkblatt auf einem der ansonst leere Restauranttische (Foto: nnz)
Nun ist vermutlich alles anders. Bekommen die Skeptiker nun Recht, die da meinten, all diese Schnelligkeit sei ungesund, hätte weder eine wirtschaftliche Grundlage, noch ein solides Finanzierungskonzept? Wir bleiben auf jeden Fall weiter an der Sache und wollen die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben.
Peter-Stefan Greiner
