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nnz-Rückspiegel: 15. September 2003

Mittwoch, 15. September 2004, 06:22 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Brandstiftung, Premiere, Baustelle und Nobas


Brandstiftung in Sollstedt
30.000 Euro Schaden sind am Wochenende bei einem Brand in der Sollstedter Ernst-Thälmann-Siedlung entstanden. Es war am Freitagnachmittag. Da bemerkten Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Ernst-Thälmann-Straße Rauch im Treppenhaus. Sofort wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert. Die stellte fest, dass ein Unbekannter im Keller Möbel in Brand gesteckt hatte. Durch den Rauch wurde die Elektroanlage des Hauses stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei beziffert den Schaden auf etwa 30.000 Euro, Menschen wurden nicht verletzt. Ermittlungen wegen Brandstiftung wurden aufgenommen.


Start frei für neuen Studiengang
Heute startet an der Fachhochschule Nordhausen ein neuer Studiengang. Der „Regenerativen Energie-Technik“ haben sich per Einschreibung rund 30 Studenten verschrieben. Ganz besonders freut sich der Professor des neuen Studiengangs, Dr. Viktor Wesselak, über den Start. Zusammen mit den Nachbardisziplinen hatte er in den letzten Monaten das Curriculum mitsamt Studien- und Prüfungsordnung entworfen. Die Studierenden erwartet ein Studium, welches an den modernen Anforderungen der Wirtschaft ausgerichtet ist und die zentralen Zukunftsthemen im Bereich der Energieversorgung zum Inhalt hat. Auf der Basis ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen wird den Studierenden Systemkompetenz auf dem Gebiet der Regenerativen Energietechnik vermittelt. Die Absolventen dieses Studiengangs sollen in der Lage sein, solche Anlagen zu entwickeln, zu planen und zu betreiben...ausführlich im nnz-Archiv


Baustelle ist Geschichte
Schlüssel Die Sanierung des Nordhäuser Amtsgerichts ist Geschichte. Mit viel Politprominenz ist das aufgepeppte Gebäude heute offiziell übergeben worden. Mehr als sechs Jahre hatten die Handwerker in dem Bau an der Breitscheid-Straße das Sagen. Grundhafte Sanierung nennen das die Experten und für die mehr als 70 Mitarbeiter bedeutete das erschwerte Arbeitsbedingungen. Trotz Baulärm, Schutt und Staub musste die Arbeit weiter erledigt werden. So waren zum Beispiel für acht Bedienstete provisorische Arbeitsräume eingerichtete worden. Den Besuchern des Gebäudes boten sich zum Teil futuristische Sichten durch Gerüsten, metallische Laufstege oder Netze. Das seit 1869 als Sitz des Gerichts fungierende Gebäude wurde sowohl innen als auch außen nach den strengen Vorgaben des Denkmalschutzes saniert. Rund 4,6 Millionen Euro ließ sich der Freistaat Thüringen das Gesamtpaket kosten. Und bei solch einer Summe kommen auch immer mal Minister gern nach Nordhausen. Heute war es Justizminister Karl-Heinz Gasser...ausführlich im nnz-Archiv


Das zarte Pflänzchen
Auch in der vergangenen Woche sind die Gespräche zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat in der Nobas fortgeführt worden. Für den Chef des Betriebsrates, Eberhard Klaus, ist eine Annäherung beider Seiten zu beobachten. Aber: Es sei zu verfrüht, aus jetziger Sicht von Ergebnissen zu sprechen. „Beide Seiten müssen jetzt weiter an ihren Hausaufgaben arbeiten“, so Klaus gegenüber der nnz. Nach den Gesprächen im Nordhäuser Rathaus vor zehn Tagen sei ein zartes Pflänzchen aufgegangen, das nun weiter gedeihen müsse. Wie die nnz erfuhr, soll auch ein Antrag für Mittel für Forschung und Entwicklung seitens des Thüringer Wirtschaftsministeriums bewilligt worden sein...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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