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Eingestürtztes Gebäude in der Nordhäuser Altstadt

Alles eine Frage der Übung

Montag, 06. März 2017, 06:54 Uhr
Am Samstag trafen sich der Ortsverband Nordhausen des Technischen Hilfswerkes (THW) und die Feuerwehr Großwechsungen wieder zu einer gemeinsamen Tagesausbildung. Der Einsatzort war die Altstadt in Nordhausen. Simuliert wurde dort eine Gasexplosion. Eine Person wurde dabei verschüttet. Es galt gemeinsam diese Person zu lokalisieren und aus den Trümmern zu befreien...


Die eingesetzten Trupps drangen unter schwerem Atemschutz ins Innere des Gebäudes vor und nahmen als erstes Messungen vor um festzustellen, ob ein gefahrenloses Arbeiten möglich ist. Die Personensuche gestaltete sich als äußert schwierig.

Als man sich durch den Schutt bis zum Verletzten vorgekämpft hatte, betreute ein Trupp die verletzte Person und ein weiterer kümmerte sich um das Ausleuchten des Kellerraumes. Auf Grund des Verletzungsmuster des Verunfallten, war eine Rettung über den Angriffsweg der Rettungskräfte nicht möglich. Also was nun?

Gemeinsam entschieden sich das THW und die Feuerwehr dazu einen 2. Rettungsweg durch die Kellerdecke zu schaffen. Bevor es an die schweren Maschinen ging wurde der Kellerraum mittles Rüstholz und Abstützsystem gesichert. Im Anschluß wurde das Öffnen der Decke vorbereitet und durchgeführt. Als der Zugang endlich geschaffen war, konnte die verletzte Person gerettet werden.

Diese Ausbildung zeigte wieder eindrucksvoll wie Feuerwehr und THW voneinander profitieren und welche starke Einheit beide Organisationen im Ernstfall bilden können.

Ein Dank geht an den Eigentümer des Übungsobjektes, die Küchencrew vom THW für die gute Verpflegung und an alle eingesetzten Kräfte für den reibungslosen und guten Ablauf der Übung.
Autor: red

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