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Premiere beim „Wacker-Treff“

Aller Anfang war: Gut!

Mittwoch, 22. Februar 2017, 20:56 Uhr
Der erste sportliche Treff musste erst einmal um eine halbe Stunde verschoben werden, denn René van Eck wollte mit seinem Jungs noch einmal auf dem Kunstrasen trainieren. Gegen 19.30 Uhr war es dann soweit…

Wacker-Treff im "Felix" (Foto: nnz) Wacker-Treff im "Felix" (Foto: nnz)

Die ersten Talker dieses ersten Treffs waren Tino Semmer und Felix Schwerdt. Beide fanden im Kader des ersten Spiels in Leipzig aber keine Berücksichtigung. Macht nichts, geredet wurde trotzdem, denn dann kam auch René van Eck.

Begrüßt wurden die rund 20 Wacker-Fans von Olaf Schulze, der die neue Media-Gruppe leitet und danach fragte Heiko Rüdrich, wie van Eck Nordhausen denn überhaupt finde? „Außer dem CC und dem Felix kenne ich noch sehr wenig, denn ich treibe mich sehr oft auf dem Fußballplatz herum“, antwortete der Niederländer.

Weiter wurde gefragt, wie van Eck zum Fußball gekommen sei, ob Wacker denn am Ende der Saison über dem Platz 5 in der Tabelle stehe? Die Mannschaft habe durchaus das Potential dazu, doch entschieden wird das immer auf dem Platz und im Training. Tino Semmer sagte, dass die Teambildung innerhalb des Kaders auf einem guten Weg sei. „Wir arbeiten jeden Tag daran.“ Dem Trainer ist es sch...egal, wer mit wem essen geht, das Entscheidende ist was auf dem Platz passiert. „Da müssen die elf Jungs eine Mannschaft sein.“

Hans-Joachim Junker blickte zurück auf die erste Hälfte der Saison. In der 111jährigen Geschichte des Vereins habe es noch nie drei Trainer in einer Saison gegeben. Junker sprach auch an, dass sich der erste Trainer dieser Saison, Joe Albersinger, in Personalien haben reinreden lassen. Letztlich wollte Junker wissen, wie der Trainer die vermutlichen englischen Wochen angehen werde? „Das müssen wir annehmen, schließlich trainieren wir unter Profibedingungen und haben zudem einen großen Kader.“ Ja, und dann die Personalie Toni Sailer. Er wurde in Leipzig nicht berücksichtigt, weil es sportliche Gründe dafür gegeben habe.

Mehr und mehr geriet die Diskussion in eine Debatte zwischen den Gästen, ganz klar, denn wer das Thema Fußball ohne Emotionen angeht, der hat bei dieser fast schönsten Nebensache der Welt nicht viel verloren.

Das Schlusswort blieb am Abend Tino Semmer vergönnt. Der sympathisierte mit dieser Stadt, wie viele seiner Spielerkollegen auch. So haben sich unter anderen Toni Sailer und Tobias Becker mit Familie hier niedergelassen und würden sich pudelwohl fühlen. Ihm gefalle die familiäre Atmosphäre, vor allem auch zu den Fans und dem gesamten Umfeld des Vereins.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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