Nach Kontrolle wird "geschlagen"
Holzeinschlagarbeiten im Schuhmannstal
Mittwoch, 22. Februar 2017, 15:29 Uhr
Alle Waldbesitzer haben dafür Sorge zu tragen, dass entlang öffentlicher Straßen keine Gefahren für Verkehrsteilnehmer durch den Wald ausgehen. Daher sind in regelmäßigen Abständen Baumschauen durchzuführen. Auch im Südharz - das hat Konsequenzen...
Dabei werden in einem Abstand von etwas mehr als einer Baumlänge zur Straße alle Bäume auf von außen sichtbare Schäden und fortschreitende Neigung kontrolliert. Im Nachgang sind die Bäume, von denen eine Gefahr für die Öffentlichkeit ausgeht, zu fällen.
Im Rahmen der letzten Baumschau entlang der Kreisstraße 1 zwischen Eisfelder Talmühle und Sophienhof, dem sogenannten Schuhmanntal, wurde festgestellt, dass dort ein erheblicher Anteil an geschädigten bzw. instabil gewordener Altbäume (Buchen, Eichen, Ahorn) vorhanden ist. Insbesondere durch das Eschentriebsterben hat sich die Anzahl absterbender und bereits abgestorbener Eschen erhöht. Durch die Herbst- und Winterstürme, insbesondere das Sturmtief Egon, und die in diesem Jahr stärker aufgetretenen Schneefälle hat sich die Gefahrensituation durch heranhängende Äste und Kronenbrüche weiterhin verstärkt.
Im Rahmen der Vorbereitung der Holzeinschlagsmaßnahme hat das Forstamt festgestellt, dass die Durchführung umgehend erfolgen muss, da nunmehr durch die erhöhte Instabilität eine Gefahr für Leib und Leben durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Daher wurde bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Nordhausen eine Forstsetzung der bisher bestehenden Vollsperrung des Straßenabschnittes bis zum Abschluss der Arbeite (max. bis Ende April) beantragt und von ihr genehmigt.
Für solche größeren Verkehrssicherungsmaßnahmen, gerade entlang von Straßen, wurde bei ThüringenForst eine speziell ausgebildete und mit entsprechender Technik ausgerüstete Verkehrssicherung- Gruppe gebildet, die auch in diesem Fall zum Einsatz kommen wird.
Bei der Verwertung des Holzes wird in bestimmten Bereichen darauf geachtet, dass ein gewisser Totholzanteil im Wald verbleibt, welcher der Artenvielfalt der holzzersetzenden Insekten dienen soll.
Um zum einen Unfälle durch ggf. umstürzende Bäume oder herabfallende Äste zu vermeiden und zum anderen eine zügige und vor allem gefahrlose Abarbeitung zu gewährleisten, bittet das Forstamt ausdrücklich darum, dass sich alle Verkehrsteilnehmer auf die Sperrung einstellen und strikt daran halten. Eine entsprechende Umleitung über Netzkater und Rothesütte wird ausgewiesen.
Bernd Waldheim, Forstamt Bleicherode-Südharz
Autor: redDabei werden in einem Abstand von etwas mehr als einer Baumlänge zur Straße alle Bäume auf von außen sichtbare Schäden und fortschreitende Neigung kontrolliert. Im Nachgang sind die Bäume, von denen eine Gefahr für die Öffentlichkeit ausgeht, zu fällen.
Im Rahmen der letzten Baumschau entlang der Kreisstraße 1 zwischen Eisfelder Talmühle und Sophienhof, dem sogenannten Schuhmanntal, wurde festgestellt, dass dort ein erheblicher Anteil an geschädigten bzw. instabil gewordener Altbäume (Buchen, Eichen, Ahorn) vorhanden ist. Insbesondere durch das Eschentriebsterben hat sich die Anzahl absterbender und bereits abgestorbener Eschen erhöht. Durch die Herbst- und Winterstürme, insbesondere das Sturmtief Egon, und die in diesem Jahr stärker aufgetretenen Schneefälle hat sich die Gefahrensituation durch heranhängende Äste und Kronenbrüche weiterhin verstärkt.
Im Rahmen der Vorbereitung der Holzeinschlagsmaßnahme hat das Forstamt festgestellt, dass die Durchführung umgehend erfolgen muss, da nunmehr durch die erhöhte Instabilität eine Gefahr für Leib und Leben durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Daher wurde bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Nordhausen eine Forstsetzung der bisher bestehenden Vollsperrung des Straßenabschnittes bis zum Abschluss der Arbeite (max. bis Ende April) beantragt und von ihr genehmigt.
Für solche größeren Verkehrssicherungsmaßnahmen, gerade entlang von Straßen, wurde bei ThüringenForst eine speziell ausgebildete und mit entsprechender Technik ausgerüstete Verkehrssicherung- Gruppe gebildet, die auch in diesem Fall zum Einsatz kommen wird.
Bei der Verwertung des Holzes wird in bestimmten Bereichen darauf geachtet, dass ein gewisser Totholzanteil im Wald verbleibt, welcher der Artenvielfalt der holzzersetzenden Insekten dienen soll.
Um zum einen Unfälle durch ggf. umstürzende Bäume oder herabfallende Äste zu vermeiden und zum anderen eine zügige und vor allem gefahrlose Abarbeitung zu gewährleisten, bittet das Forstamt ausdrücklich darum, dass sich alle Verkehrsteilnehmer auf die Sperrung einstellen und strikt daran halten. Eine entsprechende Umleitung über Netzkater und Rothesütte wird ausgewiesen.
Bernd Waldheim, Forstamt Bleicherode-Südharz




