nnz-Rückspiegel: 4. September 2003
Samstag, 04. September 2004, 06:40 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Bannmeile, Rechtsstreit und WICO
Bannmeile für Wahlwerbung?
Im kommenden Jahr bittet Nordhausen nicht nur zur Landesgartenschau, im Jahr 2004 wird auch gewählt. Nun wird im herausgeputzten befürchtet, dass an jeder möglichen und unmöglichen Stelle Plakate von Parteien aufgehängt werden. Dagegen muß man etwas tun, so die Meinung des Stadtrates. Zumindest die Stadträte, die gestern an der Sitzung des Hauptausschusses teilnahmen, wollen verhindern, dass an gewissen Stellen der Stadt Plakate aufgehängt werden sollen. Das Jahr 2004 wird in Thüringen die hohe Zeit der Plakatkleber werden: Kommunalwahl, Landtagswahl und Europawahl. Da Wahlwerbungsverbot nicht per An- oder Verordnung machbar ist, soll das über Selbstbindung erreicht werden. Und so sollen neben CDU, SPD und PDS auch zum Beispiel die Bündnisgrünen und die Liberalen in diese Selbstbindung mit einbezogen werden. Möglich sei eine räumlich begrenzte Werbung und vor allem die Anerkennung von Zonen, die frei von jeglicher Wahlwerbung sein sollen....ausführlich im nnz-Archiv
Jahrelanger Rechtsstreit droht
Die nnz hatte bereits gestern über einen Rechtstreit zwischen der van Asten Tierzucht und der Firma Sakret berichtet. Nach dem kurzen Statement Tierzucht-Chef, Dr. Etzrodt, liefert jetzt noch weitere Hintergründe. In einem Statement der van Asten Tierzucht wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Anlage mit 57.000 Tierplätzen die größte ihrer Art in Thüringen sei und 80 Mitarbeiter beschäftigt. In Abstimmung mit dem Landesverwaltungsamt (LVA) und dem Staatlichen Umweltamt in Sondershausen sei 1998, ein Jahr nach dem Kauf, mit der Sanierung begonnen worden. So wurden die Tierplätze von damals 78.000 um 25 Prozent reduziert worden. Die Seitenwandlüfter seien gegen Überfirstkamine ausgetauscht und die Stalltechnik erneuert worden. Das LVA habe im April 1998 förmlich festgestellt, dass ein besonderes Genehmigungsverfahren nicht erforderlich sei, teilt das Nordhäuser Tierzuchtunternehmen in einem heute herausgegebenen Statement mit. Weitere Modernisierungen folgten...ausführlich im nnz-Archiv
Ideen und Geld – aber kein Vertrag
Die Redaktion der nnz hatte gestern exklusiv über den eventuellen Verkauf der Maschinen und Anlagen der WICO in Niedersachswerfen berichtet. Die nnz hat weiterrecherchiert und ist auf interessante Fakten gestoßen. Angedeutet wurde es bereits: Es gab viele Bemühungen, den Betrieb des insolventen Unternehmens am Standort in Niedersachswerfen fortzuführen. Eine Bemühung hat nach nnz-Informationen einen konkreten Namen: WICO-Harz GmbH. Das Unternehmen wollte nicht nur den Betrieb zum 1. September 2003 übernehmen, sondern die Macher hatten ein Konzept und sogar das notwendige Geld. Und selbst das Thüringer Wirtschaftsministerium soll in Person von Staatssekretär Riechwien relativ begeistert gewesen sein. Man habe Unterstützung zugesagt und eventuell eine Landesbürgschaft in Aussicht gestellt...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Bannmeile, Rechtsstreit und WICO
Bannmeile für Wahlwerbung?
Im kommenden Jahr bittet Nordhausen nicht nur zur Landesgartenschau, im Jahr 2004 wird auch gewählt. Nun wird im herausgeputzten befürchtet, dass an jeder möglichen und unmöglichen Stelle Plakate von Parteien aufgehängt werden. Dagegen muß man etwas tun, so die Meinung des Stadtrates. Zumindest die Stadträte, die gestern an der Sitzung des Hauptausschusses teilnahmen, wollen verhindern, dass an gewissen Stellen der Stadt Plakate aufgehängt werden sollen. Das Jahr 2004 wird in Thüringen die hohe Zeit der Plakatkleber werden: Kommunalwahl, Landtagswahl und Europawahl. Da Wahlwerbungsverbot nicht per An- oder Verordnung machbar ist, soll das über Selbstbindung erreicht werden. Und so sollen neben CDU, SPD und PDS auch zum Beispiel die Bündnisgrünen und die Liberalen in diese Selbstbindung mit einbezogen werden. Möglich sei eine räumlich begrenzte Werbung und vor allem die Anerkennung von Zonen, die frei von jeglicher Wahlwerbung sein sollen....ausführlich im nnz-Archiv
Jahrelanger Rechtsstreit droht
Die nnz hatte bereits gestern über einen Rechtstreit zwischen der van Asten Tierzucht und der Firma Sakret berichtet. Nach dem kurzen Statement Tierzucht-Chef, Dr. Etzrodt, liefert jetzt noch weitere Hintergründe. In einem Statement der van Asten Tierzucht wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Anlage mit 57.000 Tierplätzen die größte ihrer Art in Thüringen sei und 80 Mitarbeiter beschäftigt. In Abstimmung mit dem Landesverwaltungsamt (LVA) und dem Staatlichen Umweltamt in Sondershausen sei 1998, ein Jahr nach dem Kauf, mit der Sanierung begonnen worden. So wurden die Tierplätze von damals 78.000 um 25 Prozent reduziert worden. Die Seitenwandlüfter seien gegen Überfirstkamine ausgetauscht und die Stalltechnik erneuert worden. Das LVA habe im April 1998 förmlich festgestellt, dass ein besonderes Genehmigungsverfahren nicht erforderlich sei, teilt das Nordhäuser Tierzuchtunternehmen in einem heute herausgegebenen Statement mit. Weitere Modernisierungen folgten...ausführlich im nnz-Archiv
Ideen und Geld – aber kein Vertrag
Die Redaktion der nnz hatte gestern exklusiv über den eventuellen Verkauf der Maschinen und Anlagen der WICO in Niedersachswerfen berichtet. Die nnz hat weiterrecherchiert und ist auf interessante Fakten gestoßen. Angedeutet wurde es bereits: Es gab viele Bemühungen, den Betrieb des insolventen Unternehmens am Standort in Niedersachswerfen fortzuführen. Eine Bemühung hat nach nnz-Informationen einen konkreten Namen: WICO-Harz GmbH. Das Unternehmen wollte nicht nur den Betrieb zum 1. September 2003 übernehmen, sondern die Macher hatten ein Konzept und sogar das notwendige Geld. Und selbst das Thüringer Wirtschaftsministerium soll in Person von Staatssekretär Riechwien relativ begeistert gewesen sein. Man habe Unterstützung zugesagt und eventuell eine Landesbürgschaft in Aussicht gestellt...ausführlich im nnz-Archiv
