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Der "Alte" ist auch der "Neue"

Liberale setzen auf Kontinuität

Donnerstag, 02. Februar 2017, 08:55 Uhr
Vor einer Woche trafen sich die Mitglieder des Kreisverbandes der Freien Demokraten Nordhausen, um einen neuen Vorstand zu wählen. Die Tätigkeit im Vorstand erfolgt rein ehrenamtlich ohne Vergütung...


In der Diskussion berichtete der amtierende Vorsitzende, Claus Peter Roßberg, über die Arbeit der vergangenen zwei Jahre. Gezeichnet war die Zeit vor allem durch den Landratswahlkampf im Jahr 2015 mit Franka Hitzing als Kandidatin und einem Stimmenanteil von knapp 18 Prozent und die intensive Diskussion über die Arbeit in den Kommunalparlamenten und die Kommunalgebietsreform.

Als Kreisvorsitzenden schlugen die Mitglieder erneut Claus Peter Roßberg vor. Das einstimmige Votum für diesen Vorschlag zeigte, wie zufrieden man mit der Arbeit des Vorsitzenden ist und diese auch fortgesetzt wissen wollte.

Ebenfalls keine Änderung gab es bei den Stellvertretern – hier wurden Franka Hitzing und Manuel Thume ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt. Auch der Herr der Finanzen, Andreas Klaschka, wird sein Amt fortführen.

Leichte Veränderungen gab es bei den Beisitzern. Einerseits setzt man auf die Erfahrung langjähriger Mitglieder wie Martin Höfer, Sylvia Daehn, Robert Klingebiel, Roy Thelemann, Frank Markmann und Rainer Hilpert (Bürgermeister Trebra). Andererseits konnten viele neue Gesichter für den Vorstand gewonnen werden. Mit Ingmar Flohr (Bürgermeister Appenrode), Marco Funke (Ilfeld), Christine Kastner (Neustadt) und Sebastian Kolditz (Nordhausen) wurde der Vorstand komplettiert.

Damit haben die Mitglieder einen starken Vorstand mit Mitgliedern aus fünf Ortsverbänden gewählt, der die kommende Zeit nutzen wird um weiter für die Interessen der Bürger zu kämpfen. Nicht wieder kandidiert haben Christine Winkler und Alexander Fischer. Der neue und alte Kreisvorsitzende dankte beiden herzlich für ihre jahrelange Mitarbeit und Unterstützung. Christine Winkler war länger als 20 Jahre lang Mitglied des Kreisvorstandes. Sie wird aber weiterhin im Seniorenbeirat der Stadt Nordhausen mitwirken.

Die Freien Demokraten werden sich weiter kritisch und intensiv in die Diskussion um eine zwangsweise kommunale Gebietsreform einbringen. Nachdem die Landesregierung letztlich eingestanden hat, dass die neuen geplanten Strukturen für die Bürger teurer würden, Erfahrungen aus den benachbarten Bundesländern aber keine positiven Aspekte für die Bürger belegen, stellt sich eindeutig die Sinnfrage. Die Kreisliberalen gehen hoch motiviert in den Bundestagswahlkampf um einer starken Stimme der Vernunft und des Zukunftsmutes Gehör im am 24. September zu wählendem Bundesparlament zu verschaffen.
Autor: psg

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