nnz-online

Ab morgen im Kino: Jurassic Park III

Mittwoch, 01. August 2001, 12:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Fressen und gefressen werden - den dritten Teil von Jurassic Park gibts ab morgen im Kino. Wir haben ein paar Infos ...

Basierend auf den Charakteren von Michael Crichton schuf Regisseur Joe Johnston ein aufregendes DinoAbenteuer nach dem Drehbuch von Peter Buchman, Alexander Payne und Jim Taylor. Hinter der Kamera stand Shelly Johnson, das Produktionsdesign entwarf Ed Verreaux, die Kostüme stammen von Betsy Cox, für den Schnitt war Robert Dalva verantwortlich und die Musik schrieb Don Davis zusätzlich zur Originalmusik von John Williams. Die Leitung des ILMTeams für die Visuellen Effekte hatte Jim Mitchell, die lebensechten DinosaurierModelle wurden von Stan Winston entworfen und Michael Lantieri leitete den Bereich der Spezialeffekte. Wie schon bei den beiden ersten Filmen stand der Paläontologe Jack Horner den Filmemachern in allen DinoFragen beratend zur Seite.

Die Produktion von „Jurassic Park III“ begann am 30. August 2000 auf Hawaii., und nach vier Wochen Dreharbeiten auf den Inseln Oahu, Molokai und Kauai zog die Crew in die Universal Studios in Los Angeles um, wo die Produktion am 20. Januar 2001 ihren letzten Drehtag hatte.


Was geht ab ...

Er hatte sein ganzes Leben dem Studium der Dinosaurier gewidmet, doch er hätte sich nie träumen lassen, dass er ihnen gegenüberstehen würde... ein zweites Mal. Acht Jahre ist es her, dass ein äußerst skeptischer Dr. Alan Grant (Sam Neill) eine Einladung des Industriellen John Hammond annahm: In der Hoffnung, Grants Segen für ein einzigartiges Projekt zu bekommen, bot der exzentrische Millionär ihm und einigen anderen Wissenschaftlern eine VorabTour zur jüngsten Errungenschaft seines Unternehmens InGen: einer einzigartigen Touristenattraktion auf Isla Nublar, einer abgelegenen Insel vor der Küste Costa Ricas. Dort, im Jurassic Park, sollten die Besucher auf noch nie dagewesene Weise mit künstlich geschaffenen, lebensechten Dinosauriern interagieren können.

Doch der Ausflug wurde für alle Beteiligten zu einer schicksalhaften Reise, die sich von einer interessanten Erfahrung zum Horrortrip wandelte: Denn die in Hammonds Laboren geklonten Raptoren, ein riesiger TRex und andere prähistorische Kreaturen machten aus dem geplanten Freizeitpark ihre ganz eigene Spielwiese. Grant, nur knapp dem Tod entronnen, schwor, die Geschehnisse von damals hinter sich zu lassen. Trotz seiner Erlebnisse widmete er sich aber weiterhin dem Studium der ausgestorbenen Riesenechsen.

Acht Jahre später. Das InGenDebakel ebenso wie das politische und wirtschaftliche Klima haben ihre Spuren auf dem Gebiet der DinosaurierForschung hinterlassen, die öffentlichen als auch privaten Mittel werden immer knapper. Und so ist Dr. Grant, der auf der Suche nach weiterer Finanzierung für die Studien zu seiner neuen Theorie der RaptorenIntelligenz ist, besonders empfänglich für den Vorschlag des wohlhabenden Abenteurers Paul Kirby (William H. Macy) und dessen Frau Amanda (Téa Leoni): Sie werden das Scheckbuch für ihn öffnen, wenn er sie auf einem überflug von Isla Sorna, der zweiten Insel von InGen, begleitet. Auf der neben Isla Nublar gelegenen und seit einigen Vorkommnissen vor vier Jahren unter Quarantäne stehenden Insel, konnten sich nicht nur Hammonds alleingelassene Reptilien hervorragend entwickeln, sie ist mittlerweile auch ein Magnet für adrenalinsüchtige und abenteuerlustige Neugierige.

Widerwillig stimmt Grant dem Flug zu und in Begleitung seines Lehrlings und Proteges Billy Brennan (Alessandro Nivola) machen er, das Ehepaar Kirby und einige Andere sich nach Isla Sorna auf. Doch als der Pilot Vorbereitungen zur Landung trifft, erkennt Grant, dass die Pläne Kirbys offensichtlich anders aussehen. Verärgert und alarmiert versucht er zu protestieren, als aus dem Nichts eine riesige Kreatur vor dem Flugzeug auftaucht und es zur Bruchlandung in den Baumwipfeln des Urwaldes zwingt.

Somit findet sich Grant einmal mehr schutzlos auf einer Insel wieder, die von genetisch gezüchteten Dinosauriern bevölkert wird. Und er kommt hinter den wahren Grund für die Einladung seiner Gastgeber: Der Ausflug war nie nur als kleiner Erkundungsflug gedacht, in Wirklichkeit handelt es sich um eine Rettungsaktion. Die Kirbys sind auch nicht reich, und eigentlich längst geschieden und haben sich einzig zu dem Zweck wieder zusammengetan, ihren Sohn Eric (Trevor Morgan) zu finden. Der war während eines Urlaubes mit Amandas neuem Freund hier verschwunden. Da die beiden von Grants Erfahrungen mit Dinosauriern wussten, ebenso wie von seinem finanziellen Engpass, dachten sie sich aus Verzweiflung eine Geschichte aus, die ihn auf die Insel locken sollte. Das alles einzig in der Hoffnung, auf diese Weise einen erfahrenen Führer für die Suche nach ihrem Kind zu bekommen. Allerdings übersahen sie dabei einen Punkt: Grants damaliger Trip mit Hammond hatte ihn nach Isla Nublar geführt und nicht Isla Sorna.

Jetzt muss die gestrandete Gruppe nicht nur versuchen, Eric zu finden, sondern auch einen Weg, wieder lebend von der Insel herunterzukommen. Dabei werden sie von neuen, schrecklichen Kreaturen bedroht, die InGen der öffentlichkeit und den Wissenschaftlern vorenthalten hatte, wie den riesigen Spinosaurus, der zu Lande als auch zu Wasser jagt, oder die fliegenden Pteranodons. Denn auf Isla Sorna ist der TRex längst nicht mehr die größte Bedrohung, und Dr. Alan Grant bekommt die Gelegenheit, seine neuen Theorien zur Intelligenz der furchterregenden Raptoren in natura und am eigenen Leib überprüfen...

Quelle: www.uip.de

Jurassic Park gibt ab Donnerstag im Filmpalast Neue Zeit
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de