Filmabend im Weltladen
(Un)sichtbare Grenzen – In Szene gesetzt!
Donnerstag, 26. Januar 2017, 09:19 Uhr
Im Weltladen freut man sich auf den ersten gemeinsamen Filmabend. Vorgestellt wird ein Filmprojekt das aus sechs Kurzfilmen besteht. Mit (Un)sichtbare Grenzen – In Szene gesetzt!" werden junge Flüchtlinge und Filmschaffende in Kontakt, Austausch und Beziehung gebracht, um gemeinsam Ideen verschiedener Kurzfilme zu entwickeln und umzusetzen...
Ziel des Projekts ist, dass Menschen ihre Lebenswirklichkeit als Flüchtling über das Medium Film im öffentlichen Raum thematisieren können.
Durch ungesicherte Aufenthaltsrechte und die damit einhergehende Angst vor Abschiebungen wird ihnen eine Genesung erheblich erschwert. Sie müssen sich in einer fremden Umgebung zurechtfinden, sich andere Lebensarten erschließen und sich in einer Sprache verständigen, die sie nicht verstehen.
Hier setzt das Filmprojekt an: Die jugendlichen Flüchtlinge erhalten die Chance, über das Medium Film eine breite Öffentlichkeit für ihre Anliegen, Hoffnungen, Wünsche und Träume, aber auch ihre Sorgen und Nöte zu sensibilisieren.
Anschließend möchte man mit den Besuchern ins Gespräch kommen und gemeinsam über Barrieren nachdenken, die im Leben eines jungen Flüchtlings überwunden werden müssen. Dazu gehören ihre Bildungsmöglichkeiten, das Prozedere der Altersfestsetzung, genauso wie die Konfrontation mit Vorurteilen und den Gefühlen der Fremdheit und Einsamkeit.
Der Filmabend findet am 30. Januar um 19 Uhr im Weltladen statt. Das Projekt wird als Kooperationsprojekt der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.) und der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) Konrad Wolf durchgeführt.
Wir freuen uns auf euch!
Autor: redZiel des Projekts ist, dass Menschen ihre Lebenswirklichkeit als Flüchtling über das Medium Film im öffentlichen Raum thematisieren können.
(Un)sichtbare Grenzen – In Szene gesetzt!"
Junge Flüchtlinge, die in Deutschland Schutz suchen, haben oft schwere Gewalt erlebt und eine lebensbedrohliche Zeit der Vertreibung und Flucht hinter sich. Häufig sind sie traumatisiert. Ob es ihnen gelingt, sich im Exil ein gesundes, menschenwürdiges Leben aufzubauen, ist in hohem Maße abhängig von den Lebensbedingungen, der Zuwendung und dem Schutz, die ihnen in der Zeit nach der Flucht gewährt werden. Zumeist sind Flüchtlinge jedoch auch hier in Deutschland weiterhin von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen.Durch ungesicherte Aufenthaltsrechte und die damit einhergehende Angst vor Abschiebungen wird ihnen eine Genesung erheblich erschwert. Sie müssen sich in einer fremden Umgebung zurechtfinden, sich andere Lebensarten erschließen und sich in einer Sprache verständigen, die sie nicht verstehen.
Hier setzt das Filmprojekt an: Die jugendlichen Flüchtlinge erhalten die Chance, über das Medium Film eine breite Öffentlichkeit für ihre Anliegen, Hoffnungen, Wünsche und Träume, aber auch ihre Sorgen und Nöte zu sensibilisieren.
Anschließend möchte man mit den Besuchern ins Gespräch kommen und gemeinsam über Barrieren nachdenken, die im Leben eines jungen Flüchtlings überwunden werden müssen. Dazu gehören ihre Bildungsmöglichkeiten, das Prozedere der Altersfestsetzung, genauso wie die Konfrontation mit Vorurteilen und den Gefühlen der Fremdheit und Einsamkeit.
Der Filmabend findet am 30. Januar um 19 Uhr im Weltladen statt. Das Projekt wird als Kooperationsprojekt der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.) und der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) Konrad Wolf durchgeführt.
Wir freuen uns auf euch!
