Fahrräder versteigert
Stadt musste Platz schaffen
Mittwoch, 18. Januar 2017, 14:30 Uhr
Januar. Tiefster Winter. Eigentlich nicht unbedingt die Zeit in der man darüber nachdenkt, ein Fahrrad zu kaufen. Hinter dem Rathaus fanden sich heute Nachmittag dennoch einige Interessenten für die Fahrradversteigerung der Stadt ein...
Stehen gelassen, gestohlen, "ausgeliehen" und abgestellt, im Wald "vergessen" oder in der Zorge "liegen gelassen" - herrenlose Fahrräder landen traditionell im Fundbüro der Stadt. Inzwischen sind es so viele, das man sich bei der Stadtverwaltung für eine Versteigerung im Januar entscheiden musste. Der ungewöhnliche Termin hatte sogar den Mitteldeutschen Rundfunk gelockt.
"Uns fehlt der Platz, es werden immer mehr Räder", sagte Andrea Radtke vom Bürgerservice der Stadtverwaltung. Andere Gegenstände die man ebenfalls regelmäßig versteigert fänden in letzter Zeit weniger ihren Weg ins Fundbüro, so Radtke. Für gewöhnlich findet nur eine Versteigerung im Jahr statt, die letzte hatte in den letzten Sommertagen des vergangenen Jahres stattgefunden.
Heute warteten insgesamt 25 Fahrräder, 1 kleiner Roller und ein Longboard auf neue Besitzer. "Wir bekommen die Räder vom Ordnungsamt, der Polizei oder in Einzelfällen auch Bürgern", sagte Andrea Radtke vom Bürgerservice der Stadtverwaltung am Nachmittag. Nach Veröffentlichung des Versteigerungstermins haben mögliche Finder und etwaige Besitzer noch einmal Zeit sich zu melden. Findet sich niemand, kommen die Fundsachen unter den Hammer.
Am Ende gingen neun Fahrräder "weg", der Rest wird den Kinderheimen zur Verfügung gestellt. Angesichts der Platzsituation plant die Stadtverwaltung für den kommenden Spätsommer eine weitere Versteigerung.
Angelo Glashagel
Autor: redStehen gelassen, gestohlen, "ausgeliehen" und abgestellt, im Wald "vergessen" oder in der Zorge "liegen gelassen" - herrenlose Fahrräder landen traditionell im Fundbüro der Stadt. Inzwischen sind es so viele, das man sich bei der Stadtverwaltung für eine Versteigerung im Januar entscheiden musste. Der ungewöhnliche Termin hatte sogar den Mitteldeutschen Rundfunk gelockt.
"Uns fehlt der Platz, es werden immer mehr Räder", sagte Andrea Radtke vom Bürgerservice der Stadtverwaltung. Andere Gegenstände die man ebenfalls regelmäßig versteigert fänden in letzter Zeit weniger ihren Weg ins Fundbüro, so Radtke. Für gewöhnlich findet nur eine Versteigerung im Jahr statt, die letzte hatte in den letzten Sommertagen des vergangenen Jahres stattgefunden.
Heute warteten insgesamt 25 Fahrräder, 1 kleiner Roller und ein Longboard auf neue Besitzer. "Wir bekommen die Räder vom Ordnungsamt, der Polizei oder in Einzelfällen auch Bürgern", sagte Andrea Radtke vom Bürgerservice der Stadtverwaltung am Nachmittag. Nach Veröffentlichung des Versteigerungstermins haben mögliche Finder und etwaige Besitzer noch einmal Zeit sich zu melden. Findet sich niemand, kommen die Fundsachen unter den Hammer.
Am Ende gingen neun Fahrräder "weg", der Rest wird den Kinderheimen zur Verfügung gestellt. Angesichts der Platzsituation plant die Stadtverwaltung für den kommenden Spätsommer eine weitere Versteigerung.
Angelo Glashagel





