Traditionshotel ist geschlossen
Gibt es noch Hoffnung für die "Hoffnung"?
Montag, 09. Januar 2017, 20:49 Uhr
Ende, aus, vorbei - das Hotel "Zur Hoffnung" in Werther ist geschlossen. Zwei Zettel im Schaukasten und an der Eingangstür künden davon. Wie geht es nun weiter, oben auf dem Berg...
Gibt es noch Hoffnung für die "Hoffnung"? (Foto: nnz)
Eine Modellbahnbörse im November war vermutlich die letzte Veranstaltung im Hotel, seit Ende des Jahres ist Schluss. Der Geschäftsbetrieb musste eingestellt werden, der erhoffte Umsatz sei ausgeblieben, sagt der zuständige Zwangsverwalter auf Anfrage der nnz.
Das wundert eigentlich, denn zumindest die Räume, die für die Öffentlichkeit zugänglich waren, wiesen einen sehr guten Zustand auf. Unzählige Veranstaltungen der CDU des Landkreises Nordhausen fanden hier statt, zuletzt hatte die SPD ihren Kandidaten für die Bundestagswahl nominiert. Auch für den DGB war der Saal die erste Adresse für Veranstaltungen.
Jetzt gibt es für das Haus noch eine Notversorgung mit Wärme und Strom. Eigentlich sei zuerst überlegt worden, das Wasser aus der Heizung abzulassen. Davon sei man wieder abgekommen. Noch sind Wohnungen in dem Gebäude vermietet. Was aus den knapp 50 Zimmern mal wird, das steht momentan in den Sternen, vielleicht läuft alles auf eine Zwangsversteigerung hinaus. Vielleicht.
Hier wird sich keine Tür mehr öffnen (Foto: nnz)
Aus der Nordhäuser Wirtschaft meldet sich Helmut Peter. "Wir klagen in und um Nordhausen herum immer über mangelnde Hotelkapazitäten. Jetzt könnten sich doch Investoren zusammentun und Geld für eine grundlegende Modernisierung des Hauses in die Hand nehmen", sagt der Unternehmer im Gespräch mit der nnz. Das Hotel liege unmittelbar an der A 38 und sei damit vor allem für Geschäftsreisende gut erreichbar. Investiert werden muss auf jeden Fall in die Einhaltung von Brandschutzauflagen, sagen Fachleute.
Der Werthersche Karnevalverein indes hatte bereits im vergangenen Jahr umgeplant. Statt in der "Hoffnung" wird in dieser Saison bei "Rosi" im "Haus des Volkes" gefeiert.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Gibt es noch Hoffnung für die "Hoffnung"? (Foto: nnz)
Eine Modellbahnbörse im November war vermutlich die letzte Veranstaltung im Hotel, seit Ende des Jahres ist Schluss. Der Geschäftsbetrieb musste eingestellt werden, der erhoffte Umsatz sei ausgeblieben, sagt der zuständige Zwangsverwalter auf Anfrage der nnz.
Das wundert eigentlich, denn zumindest die Räume, die für die Öffentlichkeit zugänglich waren, wiesen einen sehr guten Zustand auf. Unzählige Veranstaltungen der CDU des Landkreises Nordhausen fanden hier statt, zuletzt hatte die SPD ihren Kandidaten für die Bundestagswahl nominiert. Auch für den DGB war der Saal die erste Adresse für Veranstaltungen.
Jetzt gibt es für das Haus noch eine Notversorgung mit Wärme und Strom. Eigentlich sei zuerst überlegt worden, das Wasser aus der Heizung abzulassen. Davon sei man wieder abgekommen. Noch sind Wohnungen in dem Gebäude vermietet. Was aus den knapp 50 Zimmern mal wird, das steht momentan in den Sternen, vielleicht läuft alles auf eine Zwangsversteigerung hinaus. Vielleicht.
Hier wird sich keine Tür mehr öffnen (Foto: nnz)
Aus der Nordhäuser Wirtschaft meldet sich Helmut Peter. "Wir klagen in und um Nordhausen herum immer über mangelnde Hotelkapazitäten. Jetzt könnten sich doch Investoren zusammentun und Geld für eine grundlegende Modernisierung des Hauses in die Hand nehmen", sagt der Unternehmer im Gespräch mit der nnz. Das Hotel liege unmittelbar an der A 38 und sei damit vor allem für Geschäftsreisende gut erreichbar. Investiert werden muss auf jeden Fall in die Einhaltung von Brandschutzauflagen, sagen Fachleute.Der Werthersche Karnevalverein indes hatte bereits im vergangenen Jahr umgeplant. Statt in der "Hoffnung" wird in dieser Saison bei "Rosi" im "Haus des Volkes" gefeiert.
Peter-Stefan Greiner
