Gespräch mit Feuerwehrchef Gerd Jung
Ein gutes Jahr war 2016
Mittwoch, 04. Januar 2017, 14:40 Uhr
Wenn die Zahlen der Einsätze von Feuerwehren zurückgehen, dann kann getrost von einem guten Jahr gesprochen werden. Für die Menschen, die Unternehmen - für das Gemeinwesen...
Auch in Auleben unterstützten Nordhäuser Wehren beim Großbrand Ende vergangenen Jahres (Foto: nnz)
Die Nordhäuser Feuerwehren wurden im vergangenen Jahr zu 1.672 Einsätzen gerufen, das waren 288 weniger als im Jahr 2015.
83 Prozent der Einsätze waren technische Hilfeleistungen, zum Beispiel das Binden von ausgelaufenen Betriebsstoffen bei Verkehrsunfällen. 13 Prozent der Einsätze waren Brände, in vier Prozent handelte es sich um Fehlalarme. Bei den Bränden unterscheiden die Fachleute noch einmal zwischen Kleinbrand, Mittelbrand und Großbrand. Letztere waren innerhalb der Stadt Nordhausen und ihrer Ortsteile glücklicherweise im Jahr 2016 Fehlanzeige.
Allerdings mussten bei den Gesamteinsätzen zehn Personen tot geborgen werden, allesamt im Zuge von Nottüröffnungen. Insgesamt wurden bei den Einsätzen der Wehren 96 Frauen und Männer gerettet werden, davon 20 bei Brandeinsätzen. Auch um Tiere mussten sich die Kameraden der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehren "kümmern", 54 konnten gerettet, 76 nur noch tot aufgefunden werden.
Wesentlich erhöht hat sich nach Angaben von Gerd Jung allerdings die Summe der Schäden. Belief die sich im Jahr 2015 noch 1,07 Millionen Euro, so ist nach vorläufigen Angaben im vergangenen Jahr mit einer Schadensbilanz von fast 1,9 Millionen Euro auszugehen. Davon entfielen etwas mehr als 200.000 Euro auf Schäden durch Brände.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Auch in Auleben unterstützten Nordhäuser Wehren beim Großbrand Ende vergangenen Jahres (Foto: nnz)
Die Nordhäuser Feuerwehren wurden im vergangenen Jahr zu 1.672 Einsätzen gerufen, das waren 288 weniger als im Jahr 2015.
83 Prozent der Einsätze waren technische Hilfeleistungen, zum Beispiel das Binden von ausgelaufenen Betriebsstoffen bei Verkehrsunfällen. 13 Prozent der Einsätze waren Brände, in vier Prozent handelte es sich um Fehlalarme. Bei den Bränden unterscheiden die Fachleute noch einmal zwischen Kleinbrand, Mittelbrand und Großbrand. Letztere waren innerhalb der Stadt Nordhausen und ihrer Ortsteile glücklicherweise im Jahr 2016 Fehlanzeige.
Allerdings mussten bei den Gesamteinsätzen zehn Personen tot geborgen werden, allesamt im Zuge von Nottüröffnungen. Insgesamt wurden bei den Einsätzen der Wehren 96 Frauen und Männer gerettet werden, davon 20 bei Brandeinsätzen. Auch um Tiere mussten sich die Kameraden der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehren "kümmern", 54 konnten gerettet, 76 nur noch tot aufgefunden werden.
Wesentlich erhöht hat sich nach Angaben von Gerd Jung allerdings die Summe der Schäden. Belief die sich im Jahr 2015 noch 1,07 Millionen Euro, so ist nach vorläufigen Angaben im vergangenen Jahr mit einer Schadensbilanz von fast 1,9 Millionen Euro auszugehen. Davon entfielen etwas mehr als 200.000 Euro auf Schäden durch Brände.
Peter-Stefan Greiner
