"Bombenstimmung" in Nordhausen
Samstag, 28. Juli 2001, 20:10 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen ist heute vor dem Theater eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden. Gegen 12 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. nnz hat in das Protokoll der Entschärfung geschaut.
Bombenmäßig kennen sich die verantwortlichen Einsatzkräfte in der Rolandstadt bestens aus. In unregelmäßigen Abständen wird immer noch die tödliche Last der englischen Bomber in der Nordhäuser Erde gefunden. Heute war es der Vorplatz des Theaters. 225 Kilogramm Sprengstoff harrten dort seit über 56 Jahren aus.
Die Berufsfeuerwehr setzte die Ernstfall-Kette in Gang, eine Stunde später waren die Männer des Sprengdienstes vor Ort. Nach der ersten Besichtigung wurde entschieden, die Bombe am Fundort zu entschärfen, als Alternative sollte eine Grube in der Nähe von Leimbach genutzt werden. Viel umfangreicher und aufwendiger war die notwendige Evakuierung. Betroffen waren rund 3.000 Menschen, die den Samstagnachmittag in umliegenden Schulen verbringen mussten. Zwei Stunden (16.00 Uhr bis 18.00 Uhr) dauerte die Evakuierung. Um 18.04 Uhr begann die Sprengmeister West und Volkmann mit dem Herausschrauben des Zünders. Sie mussten zwar Hammer und Meißel einsetzten, hatten dann doch ein wenig Glück, das Teil war weder stark verrostet noch verklemmt, um 18.11 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Fünf Zentner TNT war die tödliche Gefahr genommen, Nordhausen konnte aufatmen. Die Absperrungen wurden aufgehoben, die Menschen zurück in ihre Wohnungen.
An den notwendigen Maßnahmen waren die Beamten der Polizeiinspektion, der Polizeidirektion, der Rettungsdienste sowie die Kameraden der Berufsfeuerwehr und weiterer sechs Freiwilliger Feuerwehren beteiligt.
Autor: nnz
Bombenmäßig kennen sich die verantwortlichen Einsatzkräfte in der Rolandstadt bestens aus. In unregelmäßigen Abständen wird immer noch die tödliche Last der englischen Bomber in der Nordhäuser Erde gefunden. Heute war es der Vorplatz des Theaters. 225 Kilogramm Sprengstoff harrten dort seit über 56 Jahren aus.Die Berufsfeuerwehr setzte die Ernstfall-Kette in Gang, eine Stunde später waren die Männer des Sprengdienstes vor Ort. Nach der ersten Besichtigung wurde entschieden, die Bombe am Fundort zu entschärfen, als Alternative sollte eine Grube in der Nähe von Leimbach genutzt werden. Viel umfangreicher und aufwendiger war die notwendige Evakuierung. Betroffen waren rund 3.000 Menschen, die den Samstagnachmittag in umliegenden Schulen verbringen mussten. Zwei Stunden (16.00 Uhr bis 18.00 Uhr) dauerte die Evakuierung. Um 18.04 Uhr begann die Sprengmeister West und Volkmann mit dem Herausschrauben des Zünders. Sie mussten zwar Hammer und Meißel einsetzten, hatten dann doch ein wenig Glück, das Teil war weder stark verrostet noch verklemmt, um 18.11 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Fünf Zentner TNT war die tödliche Gefahr genommen, Nordhausen konnte aufatmen. Die Absperrungen wurden aufgehoben, die Menschen zurück in ihre Wohnungen.
An den notwendigen Maßnahmen waren die Beamten der Polizeiinspektion, der Polizeidirektion, der Rettungsdienste sowie die Kameraden der Berufsfeuerwehr und weiterer sechs Freiwilliger Feuerwehren beteiligt.
