nnz-Ergebnisdienst Kegeln
Erfolgreicher Jahresabschluss für Nordhäuser Kegelteams
Dienstag, 20. Dezember 2016, 12:04 Uhr
Das letzte Kegelwochenende des zu Ende gehenden Jahres, zugleich wie in jedem Jahr Rückrundenstart in den Landesspielklassen, war aus Nordhäuser Sicht noch einmal ein sehr erfolgreiches...
Mit Ausnahme der Frauen vom Nordhäuser SV, die sich im Landesliga-Lokaderby erneut der TSG Salza geschlagen geben mussten. Strahlende Gesichter dagegen bei der 2. Senioren-Mannschaft des NSV, die mit einer ausgezeichneten Mannschaftsleistung den zweiten Heimsieg in Folge eringen konnte und damit den Heimfluch endlich besiegt haben dürfte. Erfolgreich auch die 1. Senioren des NSV und weiter auch die Oldies der TSG Salza, die ihre Spitzenposition sicher verteidigten. Mit einer Hängepartie gehen dagegen die Männer der SG Beicherode/Sollstedt ins neue Jahr. Sie hatten für ihr Spiel bei Fiskus Erfurt um Verlegung gebeten. Nachholtermin ist der 3. Januar.
Sonja Klaus wurde immer stärker während der TSG-Käptn große Mühe hatte und die nächsten beiden Bahnen deutlich abgeben musste. Und Mitte des Räumens auf der letzten Bahn war auch der Holzvorsprung vollends weg und auch der Mannschaftspunkt schien verspielt. Dank zweier etwas schwächeren Anwürfe zum Schluss bei Sonja Klaus und einem eigenen starken Schlussspurt brachte der letzte Wurf der Salzaerin doch noch den glücklichen Bahnsieg und den Mannschaftspunkt. Damit konnte das zweite TSG-Paar einigermaßen unbeschwert an seine Aufgabe gehen. Heike Hase hatte zwar zunächst einen schweren Stand gegen die von Beginn an groß auftrumpfende NSV-Kapitänin Tina Romhardt, fand aber ab Bahn Drei auch zu sehr guter Form und ließ sich nicht entscheidend abschütteln.
Beide waren am Ende die Besten ihrer Mannschaft. Wie aber würde sich Michelle Boldt gegen die erfahrene Heike Fiedler schlagen. Um es kurz zu sagen: Sehr gut! Überraschend deutlich die beiden ersten Bahnsiege, die gegen die zunächst gar nicht zurecht kommende Heike Fiedler einen Vorsprung von 37 Holz einbrachten. Die beiden nächsten Bahnen gingend dann zwar an die sich nun steigernde NSVerin, doch Michelle brach nicht ein, verbesserte ihren bisherigen Hausrekord erheblich und holte sich sicher den Punkt. In der Tabelle liegt Salza nun wieder vor dem NSV.
Landesliga Frauen 120 Wurf
Auf der Nordhäuser Bahn an der Rotleimwiese entwickelte sich ein etwas eigenartiges Spiel, das erst nach dem letzten Bahnwechsel entschieden wurde. Im ersten Paar fand der sich zur Zeit in einem Leistungsloch befindliche Uwe Schmögner nach ganz schwacher erster Bahn doch noch zu gutem Spiel und nahm dem nie in die Gänge kommenden Weidaer Kapitän Wieland Schmidt noch 29 Holz ab. Dafür musste sich NSV-Kapitän Reiner Hagemeier um 22 Zähler geschlagen geben. Nach guter und auch gewonnener erster Bahn ließ er in die Vollen zu viel stehen. Kontrahent Michael Köhler hingegen steigerte sich enorm, räumte ganz stark und es ging im zweiten Paar praktisch bei Null weiter. Hier glänzte zunächst Karl-Josef Gleitze mit 169 Vollen auf seiner ersten Bahn und knappen Vorsprung beim Bahnwechsel. Und da auch Rainer Wille, obwohl wieder wegen zu vieler Mittenwürfe nicht zufrieden, sein Gegenüber im Griff hatte, schien der Sieg für den NSV greifbar nahe. Aber die Gäste hatten sich noch längst nicht aufgegeben.
Vor allem der Gegner von Karl-Josef Gleitze drehte mächtig auf, wurde am Ende auch Tagesbester. Der Nordhäuser hingegen konnte sein Niveau von der ersten Bahn nicht halten. Und im anderen Duell konnte der Weidaer Ulrich Csincsura in die Vollen Rainer Wille noch paroli bieten. Im letzten Räumen aber zog der Nordhäuser unwiderstehlich davon und sicherte als Mannschaftsbester dem NSV den Sieg.
Verbandsliga Senioren 100 Wurf
Auch Klaus Wilke war auf der ersten Bahn unterlegen, konnte seinen Kampf aber dann noch drehen. Allzuviel Zuversicht gab es aber beim NSV nicht, den Rückstand noch aufholen zu können. Die wuchs dann aber Stück für Stück. Zwar hatte Heinz Schulz im Räumen große Mühe, leistet sich ungewohnt viele Fehlwürfe und hatte nach der ersten Bahn deutlichen Rückstand. Aber Kapitän Uwe Hempowicz hatte einen Sahnetag erwischt. 160 Volle und dann noch 89 Räumer auf seiner ersten Bahn. Beim Bahnwechsel hatte der NSV den Rückstand tatsächlich schon getilgt, lag sogar knapp mit fünf Holz in Front. Und dann fand auch Heinz Schulz noch die richtige Spur, schloss Stück für Stück zu seinem Wiederpart auf.
Und da es beim Kapitän bis Mitte des letzten Räumens bestens weiter lief gab es schon bald keinen Zweifel mehr am letztlich überraschend klaren Sieg. Damit konnte endlich die Rote Laterne des Tabellenletzten abgegeben werden. Zwar als nun Vorletzter nur Zwei Punkte besser als der neue Letzte, aber auch nur zwei Punkte schlechter als der Tabellenvierte.
Landesliga Senioren 100 Wurf
Mann des Tages mit überragenden 472 Holz war Kapitän Uwe Hempowicz. Er führte die NSV-Zweite zum zweiten Heimsieg in Folge. (Foto: Uwe Tittel)
Mann des Tages mit überragenden 472 Holz war Kapitän Uwe Hempowicz. Er führte die NSV-Zweite zum zweiten Heimsieg in Folge.
Doch die Gäste waren diesmal nur ein Schatten ihrer selbst. Der Abend zuvor auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt hatte ganz offenbar Spuren hinterlassen. Peter Gösel mit einem Auswärtsschnitt von 511 Holz angereist schaffte gerademal 407 Holz, war Wolfgang Heinze auf allen vier Bahnen deutlich unterlegen. Und da auch Ersatzmann Erich Meyer nur seine letzte Bahn abgab, die anderen drei aber überlegen für sich entschied war schon nach dem ersten Paar alles entschieden.
176 Holz Vorsprung für die Salzaer, diese Deutlichkeit überraschte dann doch trotz des Gisperslebener Weihnachtsmarkt-Glühweinabend. Im zweiten Paar lieferte sich Rainer Krätzschel, im Hinspiel tragische Figur der Salzaer, mit Erhard Frisch einen harten Kampf um den Einzelsieg, den er mit dem letzten Wurf bei geteilten Bahnsiegen knapp für sich entschied. Im anderen Duell trafen die beiden am Ende Besten ihrer Mannschaften aufeinander. TSG-Kapitän Rainer Schubert stand aber schon früh als Sieger fest, machte ein sehr konstant gutes Spiel und ließ seinem Widerpart Harad Dehn nur auf der letzten Bahn knapp den Vortritt. Salza nimmt damit als Landesliga-Spitzenreiter weiter einen Drei-Punkte-Vorsprung mit ins neue Jahr.
Uwe Tittel
Landesliga Senioren 120 Wurf
TSG Salza – TSV Motor Gispersleben III|6:0|(1947:1705/12:4)
Wolfgang Heinze|1:0|(494:407/4:0)
Erich Meyer|1:0 (475:386/3:1)
Rainer Krätzschel|1:0|(448:442/2:2)
Rainer Schubert|1:0|(530:470/3:1)
Autor: redMit Ausnahme der Frauen vom Nordhäuser SV, die sich im Landesliga-Lokaderby erneut der TSG Salza geschlagen geben mussten. Strahlende Gesichter dagegen bei der 2. Senioren-Mannschaft des NSV, die mit einer ausgezeichneten Mannschaftsleistung den zweiten Heimsieg in Folge eringen konnte und damit den Heimfluch endlich besiegt haben dürfte. Erfolgreich auch die 1. Senioren des NSV und weiter auch die Oldies der TSG Salza, die ihre Spitzenposition sicher verteidigten. Mit einer Hängepartie gehen dagegen die Männer der SG Beicherode/Sollstedt ins neue Jahr. Sie hatten für ihr Spiel bei Fiskus Erfurt um Verlegung gebeten. Nachholtermin ist der 3. Januar.
Erneut Salzaer Derbysieg gegen NSV
Überraschend deutlich mit 5:1 haben die Frauen der TSG Salza im Nordhäuser Lokalderby zum Auftakt der Rückrunde in der Landesliga gegen das Team vom Nordhäuser SV gewonnen. Eigentlich hatte man einen bis zuletzt spannenden und sehr engen Kampf erwartet. Denn der Ausfall von Toni Herrmann bei Gastgeber Salza schien nur schwer auszugleichen sein. Doch dann war schon nach dem ersten Paar die Vorentscheidung gefallen, der TSG bei einer 2:0-Führung und einem fast uneinholbaren Vorsprung von 153 zumindest ein 4:2-Erfolg recht sicher. Was war passiert? Klar war, dass das erste Salzaer Paar ein möglichst großen Vorsprung heraus holen wollte, um der jungen, noch sehr unstabilen Michele Boldt, die wieder Tni Hermann vertreten musste, den Druck zu nehmen. Es fing glänzend an für die Gastgeberinnen. Kapitän Steffi Boenki holte gegen Sonja Kaus die erste Bahn mit 137:105 und noch deutlicher Ines Werner mit 148:85 gegen Nicole Hoffmann. Ines Werner spielte sehr solide und gleichmäßig gegen die nie zu Wurfsicherheit findende Nicole Hoffmann weiter und landete einen wahren Kantersieg. Im anderen Duell aber wendete sich das Blatt.Sonja Klaus wurde immer stärker während der TSG-Käptn große Mühe hatte und die nächsten beiden Bahnen deutlich abgeben musste. Und Mitte des Räumens auf der letzten Bahn war auch der Holzvorsprung vollends weg und auch der Mannschaftspunkt schien verspielt. Dank zweier etwas schwächeren Anwürfe zum Schluss bei Sonja Klaus und einem eigenen starken Schlussspurt brachte der letzte Wurf der Salzaerin doch noch den glücklichen Bahnsieg und den Mannschaftspunkt. Damit konnte das zweite TSG-Paar einigermaßen unbeschwert an seine Aufgabe gehen. Heike Hase hatte zwar zunächst einen schweren Stand gegen die von Beginn an groß auftrumpfende NSV-Kapitänin Tina Romhardt, fand aber ab Bahn Drei auch zu sehr guter Form und ließ sich nicht entscheidend abschütteln.
Beide waren am Ende die Besten ihrer Mannschaft. Wie aber würde sich Michelle Boldt gegen die erfahrene Heike Fiedler schlagen. Um es kurz zu sagen: Sehr gut! Überraschend deutlich die beiden ersten Bahnsiege, die gegen die zunächst gar nicht zurecht kommende Heike Fiedler einen Vorsprung von 37 Holz einbrachten. Die beiden nächsten Bahnen gingend dann zwar an die sich nun steigernde NSVerin, doch Michelle brach nicht ein, verbesserte ihren bisherigen Hausrekord erheblich und holte sich sicher den Punkt. In der Tabelle liegt Salza nun wieder vor dem NSV.
Landesliga Frauen 120 Wurf
| TSG Salza – Nordhäuser SV | 5:1 | (2039:1882/9:7) |
| Steffi Boenki - Sonja Klaus | 1:0 | (521:513/2:2) |
| Ines Werner - Nicole Hoffmann | 1:0 | (525:380/4:0) |
| Heike Hase - Tina Romhardt | 0:1 | (526:545/1:3) |
| Michelle Boldt - Heike Fiedler | 1:0 | (467:444/2:2) |
Der Titelverteidiger mit Mühe und etwas Glück
Titelverteidiger NSV hat zum Rückrundenauftakt in der Senioren-Verbandsliga gegen die Gäste von Gut Holz Weide erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage genommen. Es war aber ein eher glanzloser Sieg gegen zu unausgeglichen spielende Gäste. Durch die überraschende Heimniederlage von Spitzenreiter Gebesee gegen ganz starke Gothaer verringerte sich der Rückstand der Nordhäuser auf die Spitze auf nur noch vier Punkte.Auf der Nordhäuser Bahn an der Rotleimwiese entwickelte sich ein etwas eigenartiges Spiel, das erst nach dem letzten Bahnwechsel entschieden wurde. Im ersten Paar fand der sich zur Zeit in einem Leistungsloch befindliche Uwe Schmögner nach ganz schwacher erster Bahn doch noch zu gutem Spiel und nahm dem nie in die Gänge kommenden Weidaer Kapitän Wieland Schmidt noch 29 Holz ab. Dafür musste sich NSV-Kapitän Reiner Hagemeier um 22 Zähler geschlagen geben. Nach guter und auch gewonnener erster Bahn ließ er in die Vollen zu viel stehen. Kontrahent Michael Köhler hingegen steigerte sich enorm, räumte ganz stark und es ging im zweiten Paar praktisch bei Null weiter. Hier glänzte zunächst Karl-Josef Gleitze mit 169 Vollen auf seiner ersten Bahn und knappen Vorsprung beim Bahnwechsel. Und da auch Rainer Wille, obwohl wieder wegen zu vieler Mittenwürfe nicht zufrieden, sein Gegenüber im Griff hatte, schien der Sieg für den NSV greifbar nahe. Aber die Gäste hatten sich noch längst nicht aufgegeben.
Vor allem der Gegner von Karl-Josef Gleitze drehte mächtig auf, wurde am Ende auch Tagesbester. Der Nordhäuser hingegen konnte sein Niveau von der ersten Bahn nicht halten. Und im anderen Duell konnte der Weidaer Ulrich Csincsura in die Vollen Rainer Wille noch paroli bieten. Im letzten Räumen aber zog der Nordhäuser unwiderstehlich davon und sicherte als Mannschaftsbester dem NSV den Sieg.
Verbandsliga Senioren 100 Wurf
| Nordhäuser SV – SKK Gut Holz Weida | 1684:1651 |
| Uwe Schmögner | 384:355 |
| Reiner Hagemeier | 431:453 |
| Karl-Josef Gleitze | 432:458 |
| Rainer Wille | 437:385 |
Die Bremsen scheinen endlich gelöst
War der erste Heimsieg zuletzt im Nachholespiel gegen Altenfeld vielleicht wirklich ein Befreiungsschlag für die Senioren-Zweite des Nordhäuser SV? Jedenfalls gelang nun beim Rückrundenstart gegen Rastenberg gleich der zweite Heimsieg in Folge. Und das mit einer ganz starken Mannschaftsleistung. Über 1700 Holz, das hat es bei der fast schon sprichtwörtlichen Heimschwäche der Mannschaft noch nicht sehr oft gegeben. War aber auch nötig, denn auch die Gäste zeigten eine starke Leistung. Und sie führten nach dem ersten Paar auch deutlich mit 41 Punkten. Rainer Gebhardt war durch eine ganz schwache erste Bahn gegen Wilfried Rösler, den Besten der Gäste, schon sehr deutlich in Rückstand geraten, wurde trotz erheblicher Steigerung danach weiter distanziert.Auch Klaus Wilke war auf der ersten Bahn unterlegen, konnte seinen Kampf aber dann noch drehen. Allzuviel Zuversicht gab es aber beim NSV nicht, den Rückstand noch aufholen zu können. Die wuchs dann aber Stück für Stück. Zwar hatte Heinz Schulz im Räumen große Mühe, leistet sich ungewohnt viele Fehlwürfe und hatte nach der ersten Bahn deutlichen Rückstand. Aber Kapitän Uwe Hempowicz hatte einen Sahnetag erwischt. 160 Volle und dann noch 89 Räumer auf seiner ersten Bahn. Beim Bahnwechsel hatte der NSV den Rückstand tatsächlich schon getilgt, lag sogar knapp mit fünf Holz in Front. Und dann fand auch Heinz Schulz noch die richtige Spur, schloss Stück für Stück zu seinem Wiederpart auf.
Und da es beim Kapitän bis Mitte des letzten Räumens bestens weiter lief gab es schon bald keinen Zweifel mehr am letztlich überraschend klaren Sieg. Damit konnte endlich die Rote Laterne des Tabellenletzten abgegeben werden. Zwar als nun Vorletzter nur Zwei Punkte besser als der neue Letzte, aber auch nur zwei Punkte schlechter als der Tabellenvierte.
Landesliga Senioren 100 Wurf
| Nordhäuser SV II – SG Union Rastenberg | 1711:1665 |
| Rainer Gebhardt | 389:447 |
| Klaus Wilke | 415:398 |
| Uwe Hempowicz | 472:383 |
| Heinz Schulz | 435:437 |
Gispi für Salza diesmal keine Konkurrenz
Dieter Werner beruflich verhindert, Karl-Heinz Meister wegen einer Fußverletzung außer Gefecht – beim Tabellenführer TSG Salza war man trotz Heimvorteils vor dem Kampf gegen die starke 3. Mannschaft von Motor Gispersleben etwas skeptisch. Denn im Hinspiel hatte man sich mit einem 3:3-Unentschieden zufrieden geben müssen.
Mann des Tages mit überragenden 472 Holz war Kapitän Uwe Hempowicz. Er führte die NSV-Zweite zum zweiten Heimsieg in Folge. (Foto: Uwe Tittel)
Mann des Tages mit überragenden 472 Holz war Kapitän Uwe Hempowicz. Er führte die NSV-Zweite zum zweiten Heimsieg in Folge.
Doch die Gäste waren diesmal nur ein Schatten ihrer selbst. Der Abend zuvor auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt hatte ganz offenbar Spuren hinterlassen. Peter Gösel mit einem Auswärtsschnitt von 511 Holz angereist schaffte gerademal 407 Holz, war Wolfgang Heinze auf allen vier Bahnen deutlich unterlegen. Und da auch Ersatzmann Erich Meyer nur seine letzte Bahn abgab, die anderen drei aber überlegen für sich entschied war schon nach dem ersten Paar alles entschieden.
176 Holz Vorsprung für die Salzaer, diese Deutlichkeit überraschte dann doch trotz des Gisperslebener Weihnachtsmarkt-Glühweinabend. Im zweiten Paar lieferte sich Rainer Krätzschel, im Hinspiel tragische Figur der Salzaer, mit Erhard Frisch einen harten Kampf um den Einzelsieg, den er mit dem letzten Wurf bei geteilten Bahnsiegen knapp für sich entschied. Im anderen Duell trafen die beiden am Ende Besten ihrer Mannschaften aufeinander. TSG-Kapitän Rainer Schubert stand aber schon früh als Sieger fest, machte ein sehr konstant gutes Spiel und ließ seinem Widerpart Harad Dehn nur auf der letzten Bahn knapp den Vortritt. Salza nimmt damit als Landesliga-Spitzenreiter weiter einen Drei-Punkte-Vorsprung mit ins neue Jahr.
Uwe Tittel
Landesliga Senioren 120 Wurf
TSG Salza – TSV Motor Gispersleben III|6:0|(1947:1705/12:4)
Wolfgang Heinze|1:0|(494:407/4:0)
Erich Meyer|1:0 (475:386/3:1)
Rainer Krätzschel|1:0|(448:442/2:2)
Rainer Schubert|1:0|(530:470/3:1)
