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nnz-Kurznews: Geldsegen und Wagner

Freitag, 27. Juli 2001, 16:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Auch vom heutigen Tag hat die nnz kurze Nachrichten für Sie zusammengestellt. Dabei geht es um 400.000 Mark und die Arbeit im Jugendamt der Kreisverwaltung.


Theuerkauf stellt sich hinter Jugendamtsleiterin

Der derzeit amtierende Landrat Winfried Theuerkauf (SPD) stellt sich hinter die Arbeit der Jugendamtsleiterin Christine Wagner. Gestern hatte die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Dagmar Becker, unterstellt, Wagner würde dienstliche und parteiliche Angelegenheiten vermischen.

Dazu Theuerkauf: „Ein politisches Wirken eines Mitarbeiters unserer Behörde ist eine private Angelegenheit. In einer demokratischen Gesellschaft ist es durchaus üblich, dass Menschen, die im Berufsleben stehen, sich auch politisch engagieren. Ich weiß, dass Christine Wagner ihre dienstlichen Aufgaben und Entscheidungen frei von ihrer parteilichen Zugehörigkeit ausübt und sie sehr bewusst dienstliche Angelegenheiten von privaten trennt.“


Geldsegen für Sarah-Kirsch-Haus von Bund und Land

„Klappern gehört zum Handwerk“, sagte sich auch Heidelore Kneffel vom Landratsamt in Nordhausen. In ihrer Freizeit engagiert sie sich nicht nur für Kultur und Kunst im Landkreis, sondern ihre „Liebe“ gehört dem Wirken und Schaffen der Dichterin Sarah Kirsch. Nun kann Heidelore Kneffel einen riesigen Erfolg verbuchen. Zur Sanierung des Hauses von Kirsch in Limlingerode wurden durch das Land Thüringen und den Bund 400.000 Mark zur Verfügung gestellt. Die Förderung ist Bestandteil der vierten sogenannten Projektliste, die in diesem Tagen zwischen Thüringens Kunstministerin Dagmar Schipanski und dem Bundesstaatsminister Nida-Rümelin unterzeichnet wurde.
Autor: nnz

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