Strompreisentwicklung
Frohe Botschaften und Geschenke bei der EVN
Donnerstag, 01. Dezember 2016, 15:30 Uhr
Die Lichter am EVN-Weihnachtsbaum der Filiale in der Rautenstraße brannten schon, als die Kinder der Bertold-Brecht Schule mit Bastelschmuck und kleinen Präsenten anrückten. "Frohe Botschaften" hatte dabei auch der Nordhäuser Energieversorger zu verkünden...
Da freuen sich nicht nur die Kinder - die EVN will die Preise für Tarifkunden stabil halten (Foto: Angelo Glashagel)
Die Strompreise für City-Strom Kunden soll stabil bleiben, erklärte am Nachmittag Dirk Meißgeier, Vertriebsleiter der Nordhäuser Energieversorgung. Durch Effizienzmaßnahmen wie Strukturverbesserungen beim Stromeinkauf und somit gesunkenen Bezugskosten sei es der EVN möglich die Preise für den City-Strom Tarif stabil zu halten und gestiegene Kosten bei Umlagen und Netzentgelten aufzufangen.
Die frohe Botschaft betrifft immerhin rund 50% der EVN-Kundschaft. Die andere Hälfte besteht aus Stromabnehmern die entweder Rahmenverträge haben oder im industriellen und gewerblichen Bereich aktiv sind. Für letztere soll der Strompreis sogar leicht sinken, erklärte Meißgeier, um 0,65 Cent pro kw/h auf insgesamt 21 Cent je kw/h.
Für den privaten Verbraucher mag das nicht nach viel klingen, für Großabnehmer die Strom im industriellen Maßstab verbrauchen rechnen sich auch scheinbar kleinere Senkungen. Beim Energieversorger hofft man gerade im gewerblichen Sektor Kundschaft zurückzugewinnen, die man seit der Liberalisierung des Strommarktes einst verloren hatte. Den Wettbewerbsvorteil sieht man dabei aber nicht allein beim Preis, als kommunales Unternehmen sei die EVN mehr als nur ein Energielieferant, so Meißgeier. Zum einen sorgt man als regionaler Versorger auch für Aufträge in der Region, von denen auch kleinere Gewerbetreibende profitieren. Wo die Großen investieren entstehen auch Aufträge für die den Mittelstand.
Zum anderen trägt man als kommunales Unternehmen mit einem siebenstelligen Betrag erheblich zum Haushalt der Stadt bei, was sich aus Sicht der Gewerbe wiederrum in die vielgepriesenen "weichen Faktoren" des Standortes übersetzt - Schulen, Kindergärten, Straßen, kulturelle Angebote und dergleichen.
Besonders verbunden ist das Unternehmen unter anderem mit der Bertold-Brecht-Schule. Auf dem Petersberg sind die Stromexperten regelmäßig mit Vorträgen und Projekten zu Gast. Als Dank revanchierte sich die Grundschule heute wieder mit selbstgebastelten Festtagsschmuck für den Weihnachtsbaum der Filiale in der Rautenstraße. Am Immergrün hängen seit heute neben Rentieren, Sternen und Glocken auch kleine Päckchen, die jüngere Besucher dann auch gerne öffnen dürfen. Was sich darin verbirgt, das wurde noch nicht verraten.
Und auch die fleißigen Baumschmücker der ersten und zweiten Klassen gingen nicht leer aus - als Überraschung gab es nach getaner Arbeit eine Extragroße Portion Eis vom Cafè Verona.
Autor: red
Da freuen sich nicht nur die Kinder - die EVN will die Preise für Tarifkunden stabil halten (Foto: Angelo Glashagel)
Die Strompreise für City-Strom Kunden soll stabil bleiben, erklärte am Nachmittag Dirk Meißgeier, Vertriebsleiter der Nordhäuser Energieversorgung. Durch Effizienzmaßnahmen wie Strukturverbesserungen beim Stromeinkauf und somit gesunkenen Bezugskosten sei es der EVN möglich die Preise für den City-Strom Tarif stabil zu halten und gestiegene Kosten bei Umlagen und Netzentgelten aufzufangen.
Die frohe Botschaft betrifft immerhin rund 50% der EVN-Kundschaft. Die andere Hälfte besteht aus Stromabnehmern die entweder Rahmenverträge haben oder im industriellen und gewerblichen Bereich aktiv sind. Für letztere soll der Strompreis sogar leicht sinken, erklärte Meißgeier, um 0,65 Cent pro kw/h auf insgesamt 21 Cent je kw/h.
Für den privaten Verbraucher mag das nicht nach viel klingen, für Großabnehmer die Strom im industriellen Maßstab verbrauchen rechnen sich auch scheinbar kleinere Senkungen. Beim Energieversorger hofft man gerade im gewerblichen Sektor Kundschaft zurückzugewinnen, die man seit der Liberalisierung des Strommarktes einst verloren hatte. Den Wettbewerbsvorteil sieht man dabei aber nicht allein beim Preis, als kommunales Unternehmen sei die EVN mehr als nur ein Energielieferant, so Meißgeier. Zum einen sorgt man als regionaler Versorger auch für Aufträge in der Region, von denen auch kleinere Gewerbetreibende profitieren. Wo die Großen investieren entstehen auch Aufträge für die den Mittelstand.
Zum anderen trägt man als kommunales Unternehmen mit einem siebenstelligen Betrag erheblich zum Haushalt der Stadt bei, was sich aus Sicht der Gewerbe wiederrum in die vielgepriesenen "weichen Faktoren" des Standortes übersetzt - Schulen, Kindergärten, Straßen, kulturelle Angebote und dergleichen.
Besonders verbunden ist das Unternehmen unter anderem mit der Bertold-Brecht-Schule. Auf dem Petersberg sind die Stromexperten regelmäßig mit Vorträgen und Projekten zu Gast. Als Dank revanchierte sich die Grundschule heute wieder mit selbstgebastelten Festtagsschmuck für den Weihnachtsbaum der Filiale in der Rautenstraße. Am Immergrün hängen seit heute neben Rentieren, Sternen und Glocken auch kleine Päckchen, die jüngere Besucher dann auch gerne öffnen dürfen. Was sich darin verbirgt, das wurde noch nicht verraten.
Und auch die fleißigen Baumschmücker der ersten und zweiten Klassen gingen nicht leer aus - als Überraschung gab es nach getaner Arbeit eine Extragroße Portion Eis vom Cafè Verona.
















