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Felsbrocken kontra Parker

Freitag, 27. Juli 2001, 12:34 Uhr
Nordhausen (nnz). In der Nordhäuser Uferstraße ist es ab der kommenden Woche mit dem Parken vorbei. Die Stadt Nordhausen hat nicht nur schwere Technik aufgefahren...


Ein Team ...sondern auch schwere Steine. Heute wurden die steinerne Kolosse rangefahren und erst einmal auf einen Haufen geschüttet. Am Wochenende sollen die Brocken dann ein erneutes Parken an der linken Seite der Uferstraße verhindern. Nach Ansicht der Stadtverwaltung gehe von den dort parkenden Fahrzeugen eine enorme Gefährdung für den Verkehr auf der Uferstraße aus, die in diesem Abschnitt als Bundesstraße 4 und 80 fungiere. Mehrere Unfälle hätten sich bereits durch ausparkende Fahrzeuge ereignet, so die Stadtverwaltung.

Die Steine werden also nicht nur eine temporäre Erscheinung sein, sondern einen endgültigen Zustand markieren. Dann wird es im Bereich des Nordhäuser Bahnhofes noch enger für Parker. Die Stadtverwaltung empfiehlt Besuchern die Benutzung der beiden Parkhäuser in diesem Bereich. Für Mitarbeiter von Einrichtungen, Unternehmen und Geschäften im Bahnhofsviertel der Hinweis, dass sie die Parkmöglichkeiten in der Ullrich- sowie in der Freundschaftsstraße nutzen sollten.

Noch günstiger für Parker sind derzeit der August-Bebel-Platz sowie die beiden Parkflächen innerhalb der Straßenbahnwendeschleifen am Südharz-Krankenhaus und in der Parkallee. An der Parkallee wird ab Montag das Parken kostenfrei sein. Mittelfristig wird sich die Uferstraße völlig anders gestalten. Hier seien sowohl Straßensanierungen im Zuge der Landesgartenschau vorgesehen, als auch das Anlegen von kombinierten Fuß- und Radwegen sowie die künftigen Zugänge zu den Zorgeauen. Erst nach Fertigstellung dieser Arbeiten könne eventuell wieder in der Uferstraße geparkt werden, dann allerdings parallel zur Fahrtrichtung.
Autor: nnz

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