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Den Mund verbieten

Mittwoch, 11. August 2004, 10:21 Uhr
Nordhausen (nnz). In den vergangenen Tagen werden die aktuellen Demonstrationen gegen Hartz IV in starken Zusammenhang mit den Montagsdemos von 1989 gezogen. Das wiederum gefällt den jungen Liuberalen im Landkreis Nordhausen überhaupt nicht...


Zu der PDS-Beteiligung an den Demonstrationen meldete sich der JuLis Kreisvorsitzender Marcel Hardrath zu Wort: „Die Nordhäuser sollten gefälligst mal ihre Augen aufmachen und schauen, neben wem sie da bei ihren Demos stehen!“ Für Marcel Hardrath ist es absolut unverständlich, wie die Organisatoren der Hartz IV Demos heute mit den Postkommunisten der SED-Nachfolgepartei in einer Reihe vor dem Rathaus stehen können.

„Eine Montagsdemo mit der PDS, ist doch wie eine Antikriegsdemonstration mit George W. Bush“, so Hardrath weiter. Die Jungliberalen fordern daher den Begriff Montagsdemo nicht länger in den Mund zu nehmen. „Auf dem Rücken der Geschichte und des Sozialstaates betreiben die SED-Nachfolger ein demagogisches Spiel, ohne eigene Lösungen setzen sie auf flachen Sozialpopulismus“, meinte Hardrath abschließend.
Autor: nnz

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