Theuerkauf: Förderquellen nutzen
Donnerstag, 26. Juli 2001, 11:06 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Blasii-Kirche in Nordhausen ist geschlossen. Das gesamte Gebäude einsturzgefährdet. nnz unterhielt sich mit Winfried Theuerkauf, Mitglied des Gemeindekirchenrates.
Wir hatten zwar schon einiges geahnt, doch als wir am Montag mit den Ergebnissen der statischen Untersuchung konfrontiert worden, waren wir schon schockiert, so Theuerkauf. Beunruhigend waren für die Kirchgemeinde die seit langem bekannten Risse und auch lockere Steine, vorwiegend am Südportal des Gotteshauses. Das statische Gutachten war Bestandteil einer Gesamtkonzeption zur Untersuchung des Zustandes von St. Blasii. Mitte des kommenden Monats sollen die Ergebnisse in geballter Form vorliegen, dann folgt die Auswertung.
Dem schließt sich der weitaus schwierigere Teil an: Die Beschaffung des notwendigen Geldes für die Sanierung. Hier hofft Winfried Theuerkauf auf die Unterstützung von Kirchgemeinde, Kirchenkreis und Kirchenprovinz, denn seiner Auffassung nach habe St. Blasii eine durchaus überregionale Bedeutung als evangelische Kirche. Theuerkauf machte aber auch klar, dass eine Sanierung des Bauwerkes nicht ohne Fördermittel auskommen werde, vor allem aus dem Bereich des Denkmalschutzes müssen Gelder nach Nordhausen fließen. Bereits jetzt denken die Mitglieder Gemeinde intensiv darüber nach, welche Fördermittelquellen erschlossen werden können. Die Sanierung werde sich nach nnz-Informationen vermutlich auf eine Summe im Millionenbereich ansiedeln, mit 100.000 Mark ist das diesmal nicht abgetan.
Theuerkauf geht davon aus, dass nach der Sanierung das Gotteshaus in Teilen wieder geöffnet werden könne, doch da wolle man sich nicht unter Druck setzen lassen. Schließlich steht die Sicherheit der Menschen an oberster Stelle.
Autor: nnzWir hatten zwar schon einiges geahnt, doch als wir am Montag mit den Ergebnissen der statischen Untersuchung konfrontiert worden, waren wir schon schockiert, so Theuerkauf. Beunruhigend waren für die Kirchgemeinde die seit langem bekannten Risse und auch lockere Steine, vorwiegend am Südportal des Gotteshauses. Das statische Gutachten war Bestandteil einer Gesamtkonzeption zur Untersuchung des Zustandes von St. Blasii. Mitte des kommenden Monats sollen die Ergebnisse in geballter Form vorliegen, dann folgt die Auswertung.
Dem schließt sich der weitaus schwierigere Teil an: Die Beschaffung des notwendigen Geldes für die Sanierung. Hier hofft Winfried Theuerkauf auf die Unterstützung von Kirchgemeinde, Kirchenkreis und Kirchenprovinz, denn seiner Auffassung nach habe St. Blasii eine durchaus überregionale Bedeutung als evangelische Kirche. Theuerkauf machte aber auch klar, dass eine Sanierung des Bauwerkes nicht ohne Fördermittel auskommen werde, vor allem aus dem Bereich des Denkmalschutzes müssen Gelder nach Nordhausen fließen. Bereits jetzt denken die Mitglieder Gemeinde intensiv darüber nach, welche Fördermittelquellen erschlossen werden können. Die Sanierung werde sich nach nnz-Informationen vermutlich auf eine Summe im Millionenbereich ansiedeln, mit 100.000 Mark ist das diesmal nicht abgetan.
Theuerkauf geht davon aus, dass nach der Sanierung das Gotteshaus in Teilen wieder geöffnet werden könne, doch da wolle man sich nicht unter Druck setzen lassen. Schließlich steht die Sicherheit der Menschen an oberster Stelle.
