Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr
Unverständnis über Entscheidung
Freitag, 11. November 2016, 08:07 Uhr
Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Nordhausen Mitte ist ein wenig angesäuert. Er wollte einen Mannschaftstransportwagen (MTW) zur Ausrichtung von Veranstaltungen nutzen. Das wiederum wurde ihm untersagt...
Unterstützung bei der Roland-Rallye in diesem Jahr (Foto: FFW Nordhausen Mitte)
"Der Förderverein übernahm in diesem Jahr die Bewirtung bei der Rolandrallye (Bild), dem Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Nordhausen Mitte, dem Volleyballturnier der Mannschaften der Verwaltungen des Freistaates Thüringens, der Jahresabschlussveranstaltung der Mitarbeiter der Stadt Nordhausen sowie zu Martini", schreibt Vorstandsvorsitzender Jens Wenke an den Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, Gerd Jung.
Der hatte dem Förderverein die Nutzung des MTW für derartige Zwecke, also außerhalb eines Einsatzes untersagt. Als Begründung führt Jung gegenüber der nnz an, dass derartige Feuerwehrfahrzeuge einen Sonderstatus hätten. Darüber hinaus seien sie steuerlich freigestellt und fest in die gesamte Einsatzplanung der Nordhäuser Feuerwehren integriert. Wenn diese Fahrzeug zu nicht hoheitlichen Aufgaben genutzt und selbst durch einen Feuerwehrkameraden gefahren würden, bestünde auch kein Versicherungsschutz mehr. "Aus diesen Gründen musste ich die Nutzung des Fahrzeuges untersagen. Dies ist dienstrechtlich notwendig und hat nichts mit dem Engagement der Kameraden und der Mitglieder des Fördervereins zu tun, deren Arbeit ist sehr schätze", sagte Gerd Jung auf Nachfrage der nnz.
Jens Wenke indes hat einen Brief an die Rathausspitze sowie an die Fraktionen des Nordhäuser Stadtrates geschickt und wünscht sich, in dieser Angelegenheit eine Klärung herbeiführen zu können. Wenke hofft, dass man sich zu dieser Sache verständigen könne, so das einerseits des rechtlichen Notwendigkeiten, andererseits der Unterstützung des Fördervereins Rechnung getragen werden kann.
Autor: red
Unterstützung bei der Roland-Rallye in diesem Jahr (Foto: FFW Nordhausen Mitte)
"Der Förderverein übernahm in diesem Jahr die Bewirtung bei der Rolandrallye (Bild), dem Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Nordhausen Mitte, dem Volleyballturnier der Mannschaften der Verwaltungen des Freistaates Thüringens, der Jahresabschlussveranstaltung der Mitarbeiter der Stadt Nordhausen sowie zu Martini", schreibt Vorstandsvorsitzender Jens Wenke an den Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, Gerd Jung.
Der hatte dem Förderverein die Nutzung des MTW für derartige Zwecke, also außerhalb eines Einsatzes untersagt. Als Begründung führt Jung gegenüber der nnz an, dass derartige Feuerwehrfahrzeuge einen Sonderstatus hätten. Darüber hinaus seien sie steuerlich freigestellt und fest in die gesamte Einsatzplanung der Nordhäuser Feuerwehren integriert. Wenn diese Fahrzeug zu nicht hoheitlichen Aufgaben genutzt und selbst durch einen Feuerwehrkameraden gefahren würden, bestünde auch kein Versicherungsschutz mehr. "Aus diesen Gründen musste ich die Nutzung des Fahrzeuges untersagen. Dies ist dienstrechtlich notwendig und hat nichts mit dem Engagement der Kameraden und der Mitglieder des Fördervereins zu tun, deren Arbeit ist sehr schätze", sagte Gerd Jung auf Nachfrage der nnz.
Jens Wenke indes hat einen Brief an die Rathausspitze sowie an die Fraktionen des Nordhäuser Stadtrates geschickt und wünscht sich, in dieser Angelegenheit eine Klärung herbeiführen zu können. Wenke hofft, dass man sich zu dieser Sache verständigen könne, so das einerseits des rechtlichen Notwendigkeiten, andererseits der Unterstützung des Fördervereins Rechnung getragen werden kann.
