Antifa-Demo mit Auflagen genehmigt
Mittwoch, 25. Juli 2001, 17:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Dieses Wochenende hätte sich mancher Polizist in Nordthüringen sicherlich anders vorgestellt. Statt bei einem Dienstfrei gemütlich im Garten zu sitzen, müssen die Beamten eine Demo der Antifa in Nordhausen begleiten.
Die Kundgebung der Antifa Südharz ist nach nnz-Informationen heute von der Ordnungsbehörde des Nordhäuser Landratsamtes genehmigt worden. Ein entsprechender Bescheid sei den Anmeldern der Kundgebung überreicht worden. In den Auflagen, die die Behörde erließ, sei man weitestgehend auf die Forderungen der Polizei eingegangen. In sogenannten Kooperationsgesprächen hatte die Polizeidirektion gefordert, dass während der Demo keine Seitentransparente getragen werden dürfen. Auch sollten die Fahnenstangen im Durchmesser nicht größer als drei Zentimeter sein.
Aus Kreisen der Antifa war nun zu hören, dass man sich mit diesen Auflagen nicht zufrieden geben werde. Ein Einspruch auf diesen Bescheid oder ein Antrag auf einstweilige Verfügung sei jedoch noch nicht bei den entsprechenden Stellen, in diesem Fall dem zuständigen Verwaltungsgericht, eingegangen.
Die Polizeidirektion wird die Kundgebung sowie den Umzug mit einem entsprechenden Aufgebot begleiten. Wir wollen sowohl die Sicherheit der Demonstranten als auch der Bürger in Nordhausen jederzeit schützen, so Pressesprecherin Helga Jürgens gegenüber der nnz. Zusätzliche Kräfte aus anderen Polizeidirektionen seien bislang nicht angefordert worden. Die haben an diesem Samstag selbst mit linken Demos zu tun. So wollen junge Antifaschisten nicht nur in Nordhausen, sondern auch in Erfurt und Eisenach auf die Straße gehen. Anschließend treffen sich die einzelnen Gruppen zu einer zentralen Kundgebung in Gotha. Über Inhalt und Ziele der Demonstration siehe nnz-Archiv.
Autor: nnzDie Kundgebung der Antifa Südharz ist nach nnz-Informationen heute von der Ordnungsbehörde des Nordhäuser Landratsamtes genehmigt worden. Ein entsprechender Bescheid sei den Anmeldern der Kundgebung überreicht worden. In den Auflagen, die die Behörde erließ, sei man weitestgehend auf die Forderungen der Polizei eingegangen. In sogenannten Kooperationsgesprächen hatte die Polizeidirektion gefordert, dass während der Demo keine Seitentransparente getragen werden dürfen. Auch sollten die Fahnenstangen im Durchmesser nicht größer als drei Zentimeter sein.
Aus Kreisen der Antifa war nun zu hören, dass man sich mit diesen Auflagen nicht zufrieden geben werde. Ein Einspruch auf diesen Bescheid oder ein Antrag auf einstweilige Verfügung sei jedoch noch nicht bei den entsprechenden Stellen, in diesem Fall dem zuständigen Verwaltungsgericht, eingegangen.
Die Polizeidirektion wird die Kundgebung sowie den Umzug mit einem entsprechenden Aufgebot begleiten. Wir wollen sowohl die Sicherheit der Demonstranten als auch der Bürger in Nordhausen jederzeit schützen, so Pressesprecherin Helga Jürgens gegenüber der nnz. Zusätzliche Kräfte aus anderen Polizeidirektionen seien bislang nicht angefordert worden. Die haben an diesem Samstag selbst mit linken Demos zu tun. So wollen junge Antifaschisten nicht nur in Nordhausen, sondern auch in Erfurt und Eisenach auf die Straße gehen. Anschließend treffen sich die einzelnen Gruppen zu einer zentralen Kundgebung in Gotha. Über Inhalt und Ziele der Demonstration siehe nnz-Archiv.
