nnz-Rückspiegel: 7. August 2003
Samstag, 07. August 2004, 07:08 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Feuer in Ost, Kreisumlage und ein Sorgenkind
Feuer in Nordhausen-Ost
Gegen 15 Uhr ging bei der Nordhäuser Berufsfeuerwehr der Alarm ein. Hinter dem Kondi-Markt in Nordhausen-Ost brannte ein Getreidefeld. Gegen die sich schnell ausbreitenden Flammen kämpften drei Freiwillige Feuerwehren und die Berufsfeuerwehr Nordhausen. Das Feuer, das vermutlich im bereits gepressten Stroh ausgebrochen war, breitete sich rasend schnell aus. Teilweise mussten sich die Feuerwehrmänner vor den Flammen zurückziehen. Etwa drei des fünf Hektar großen Getreideschlages sind nach nnz-Informationen Opfer der Flammen geworden. Eine weitere Brandmeldung kam auch aus Friedrichslohra. Dort soll eine Strohpresse in Brand geraten sein.
Weißstörche in Görsbach
Jedes Frühjahr schauen die Görsbacher neugierig zum Schornstein der ehemaligen Bäckerei hinauf und warten auf die Ankunft von Adebar. Jetzt sind die Jungvögel des Jahres 2003 schon fast erwachsen. nnz durfte sie besuchen. Die Hitze macht alle fertig, Mensch und Tier. Störche können jedoch recht gut mit dem Wetter umgehen, sind sie doch aus ihren Überwinterungsgebieten Temperaturen über 40 Grad Celsius gewöhnt. Wasser und Nahrung müssen jedoch vorhanden sein. Andernorts trocknen Tümpel und Feuchtwiesen aus, so daß die Vögel nicht genug Frösche, Mäuse und Kriechtiere finden können, um ihre Jungen zu füttern. In Görsbach sind die zwei Jungtiere fast erwachsen. Sie sind kaum mehr von den Alttieren zu unterscheiden, die, wenn sie nicht gerade auf der Jagd sind, auf Hausdächern in der Umgebung Platz nehmen. Das Nest auf dem Schornstein der Bäckerei ist längst zu klein für die vier Tiere...
Wir sind doch keine Bank!
Es ist in den zurückliegenden Monaten um das beliebte kommunalpolitische Thema Kreisumlage recht ruhig geworden. Grund genug für die nnz, sich dem anzunehmen. Und siehe da: Es brodelt in der Kreisverwaltung. Der Streit zwischen der Stadt Nordhausen und dem Landkreis um die Kreisumlage ist eigentlich nur für zwei Jahrgänge entschieden: 1994 und 95. Das legte das Oberverwaltungsgericht so fest. Per Urteil. Weiterhin ist eine Klage der Stadt gegen die 98er Kreisumlage anhängig. Wie der erste Beigeordnete der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke (SPD), der nnz sagte, habe die Stadt Widerspruch gegen alle Kreisumlagebescheide nach 1995 beim Landesverwaltungsamt in Weimar eingelegt. Gezahlt werden muß aber trotz Widerspruch...ausführlich im nnz-Archiv
Vom Shooting-Star zum Sorgenkind
Fast neun Jahre alt ist das BIC Nordthüringen am Nordhäuser Standort. Es sollte die Perle am Technologiehimmel Nordthüringens werden. Der Stern ist schnell verglüht, geblieben sind Probleme und Sorgen. Business and Innovation Center, kurz BIC - so der damals zukunftsweisende Name des Baus zwischen Nordhausen und Bielen. Was sollte nicht alles darin passieren? Ideenschmiede, Kreißsaal von Innovationen, Existenzgründer sollten sich hier die Klinke in die Hand geben. Die Spitzen der Thüringer und der kommunalen Politik waren sich im Dezember 1994 einig, dass man sich vor Bewerbern nicht retten könnte, die hier ihre Geschäfte aufziehen wollen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Feuer in Ost, Kreisumlage und ein Sorgenkind
Feuer in Nordhausen-Ost
Gegen 15 Uhr ging bei der Nordhäuser Berufsfeuerwehr der Alarm ein. Hinter dem Kondi-Markt in Nordhausen-Ost brannte ein Getreidefeld. Gegen die sich schnell ausbreitenden Flammen kämpften drei Freiwillige Feuerwehren und die Berufsfeuerwehr Nordhausen. Das Feuer, das vermutlich im bereits gepressten Stroh ausgebrochen war, breitete sich rasend schnell aus. Teilweise mussten sich die Feuerwehrmänner vor den Flammen zurückziehen. Etwa drei des fünf Hektar großen Getreideschlages sind nach nnz-Informationen Opfer der Flammen geworden. Eine weitere Brandmeldung kam auch aus Friedrichslohra. Dort soll eine Strohpresse in Brand geraten sein.
Weißstörche in Görsbach
Jedes Frühjahr schauen die Görsbacher neugierig zum Schornstein der ehemaligen Bäckerei hinauf und warten auf die Ankunft von Adebar. Jetzt sind die Jungvögel des Jahres 2003 schon fast erwachsen. nnz durfte sie besuchen. Die Hitze macht alle fertig, Mensch und Tier. Störche können jedoch recht gut mit dem Wetter umgehen, sind sie doch aus ihren Überwinterungsgebieten Temperaturen über 40 Grad Celsius gewöhnt. Wasser und Nahrung müssen jedoch vorhanden sein. Andernorts trocknen Tümpel und Feuchtwiesen aus, so daß die Vögel nicht genug Frösche, Mäuse und Kriechtiere finden können, um ihre Jungen zu füttern. In Görsbach sind die zwei Jungtiere fast erwachsen. Sie sind kaum mehr von den Alttieren zu unterscheiden, die, wenn sie nicht gerade auf der Jagd sind, auf Hausdächern in der Umgebung Platz nehmen. Das Nest auf dem Schornstein der Bäckerei ist längst zu klein für die vier Tiere...Wir sind doch keine Bank!
Es ist in den zurückliegenden Monaten um das beliebte kommunalpolitische Thema Kreisumlage recht ruhig geworden. Grund genug für die nnz, sich dem anzunehmen. Und siehe da: Es brodelt in der Kreisverwaltung. Der Streit zwischen der Stadt Nordhausen und dem Landkreis um die Kreisumlage ist eigentlich nur für zwei Jahrgänge entschieden: 1994 und 95. Das legte das Oberverwaltungsgericht so fest. Per Urteil. Weiterhin ist eine Klage der Stadt gegen die 98er Kreisumlage anhängig. Wie der erste Beigeordnete der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke (SPD), der nnz sagte, habe die Stadt Widerspruch gegen alle Kreisumlagebescheide nach 1995 beim Landesverwaltungsamt in Weimar eingelegt. Gezahlt werden muß aber trotz Widerspruch...ausführlich im nnz-Archiv
Vom Shooting-Star zum Sorgenkind
Fast neun Jahre alt ist das BIC Nordthüringen am Nordhäuser Standort. Es sollte die Perle am Technologiehimmel Nordthüringens werden. Der Stern ist schnell verglüht, geblieben sind Probleme und Sorgen. Business and Innovation Center, kurz BIC - so der damals zukunftsweisende Name des Baus zwischen Nordhausen und Bielen. Was sollte nicht alles darin passieren? Ideenschmiede, Kreißsaal von Innovationen, Existenzgründer sollten sich hier die Klinke in die Hand geben. Die Spitzen der Thüringer und der kommunalen Politik waren sich im Dezember 1994 einig, dass man sich vor Bewerbern nicht retten könnte, die hier ihre Geschäfte aufziehen wollen...ausführlich im nnz-Archiv
