Vollkommen an der Realität vorbei!
Mittwoch, 25. Juli 2001, 15:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Hat sie nun oder hat sie nicht? Nach Aussagen von Matthias Jendricke (SPD) in der nnz soll die Junge Union aus Kreisgeldern in den zurückliegenden Jahren rund 100.000 Mark erhalten haben. Heute hat die Kreisverwaltung geantwortet.
Die in den Verlautbarungen angegebene Fördersummen von weit mehr als 100.000 Mark entbehre jeder Grundlage, so die Kreisverwaltung. Es wurden für die Betreibung des Jugendverbandshauses, das nicht nur von der Jungen Union genutzt wird und nach Aussagen der Stadt dem Jugendverband kostenlos zur Nutzung überlassen wurde, 15.390 Mark zur Deckung von Personal- und Betriebskosten bereitgestellt. Die direkte Verbandsarbeit von Orts- und Kreisverband des von Matthias Jendricke in der Presse genannten Trägers wurde mit 4.806 Mark unterstützt. Diese Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2000. Selbst eine Addition aller Vorjahresförderungen erreicht nicht die von Jendricke propagierte Zahl, die den Eindruck von Unverhältnismäßigkeit und Realitätsferne zur angespannten Haushaltssituation vermitteln soll, heißt es in der Stellungnahme der Kreisverwaltung.
Übrigens seien alle Förderbeträge aller Jugendhilfeträger dem Jugendhilfeausschuß bekannt, und darin würde auch Vertreter der SPD-Kreistagsfraktion mitarbeiten. Nach der gültigen Rechtslage habe jeder Jugendverband ein Recht auf die Beantragung von Fördermitteln und kann sich an das Landratsamt Nordhausen wenden. Beispielsweise wurden die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken, die Adventjugend der Sieben Tage Adventisten und der Entschieden für Christus-Jugendverbund in ihrer Jugendarbeit unterstützt. Wenn keine weiteren Jugendverbände, insbesondere Jugendorganisationen von Parteien, Mittel bekommen haben, so hätten sie auch keine Fördermittel beantragt. Das könne sowohl an fehlender praktischer Betätigung im Sinne des Sozialgesetzbuches, als auch am ausschließlich parteipolitischen Wirken liegen, heißt es abschließend im Statement der Kreisverwaltung.
Autor: nnzDie in den Verlautbarungen angegebene Fördersummen von weit mehr als 100.000 Mark entbehre jeder Grundlage, so die Kreisverwaltung. Es wurden für die Betreibung des Jugendverbandshauses, das nicht nur von der Jungen Union genutzt wird und nach Aussagen der Stadt dem Jugendverband kostenlos zur Nutzung überlassen wurde, 15.390 Mark zur Deckung von Personal- und Betriebskosten bereitgestellt. Die direkte Verbandsarbeit von Orts- und Kreisverband des von Matthias Jendricke in der Presse genannten Trägers wurde mit 4.806 Mark unterstützt. Diese Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2000. Selbst eine Addition aller Vorjahresförderungen erreicht nicht die von Jendricke propagierte Zahl, die den Eindruck von Unverhältnismäßigkeit und Realitätsferne zur angespannten Haushaltssituation vermitteln soll, heißt es in der Stellungnahme der Kreisverwaltung.
Übrigens seien alle Förderbeträge aller Jugendhilfeträger dem Jugendhilfeausschuß bekannt, und darin würde auch Vertreter der SPD-Kreistagsfraktion mitarbeiten. Nach der gültigen Rechtslage habe jeder Jugendverband ein Recht auf die Beantragung von Fördermitteln und kann sich an das Landratsamt Nordhausen wenden. Beispielsweise wurden die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken, die Adventjugend der Sieben Tage Adventisten und der Entschieden für Christus-Jugendverbund in ihrer Jugendarbeit unterstützt. Wenn keine weiteren Jugendverbände, insbesondere Jugendorganisationen von Parteien, Mittel bekommen haben, so hätten sie auch keine Fördermittel beantragt. Das könne sowohl an fehlender praktischer Betätigung im Sinne des Sozialgesetzbuches, als auch am ausschließlich parteipolitischen Wirken liegen, heißt es abschließend im Statement der Kreisverwaltung.
