Nachgehakt
Wird es ein nächstes Rolandsfest geben?
Donnerstag, 03. November 2016, 13:02 Uhr
Ende September tagte der Kulturausschuss des Nordhäuser Stadtrates öffentlich. Dabei wurde auch die etwas andere Ausschreibung für das Rolandsfest im kommenden Jahr beschlossen. Nur - das Ergebnis ist suboptimal...
Die Kuriosität der damaligen Ausschreibung lag darin begründet, dass der Veranstalter, der den Zuschlag nach der Ausschreibung bekommen sollte, für alle Kosten hätte aufkommen müssen. Die Stadt, die in diesem Jahr noch für die Künstler "sorgte", die war völlig außen vor.
So berichtete damals die nnz: Ausschussvorsitzender Hans-Georg Müller wollte wissen, ob es einen Plan B gebe, wenn es keinen Bewerber für diese beschränkte Ausschreibung gebe, da die Stadt das komplette finanzielle Risiko abgegeben habe. Bürgermeisterin Jutta Krauth zeigte sich optimistisch, dass an den drei Tagen genug Geld eingenommen werde, allein schon beim Getränkeverkauf am Rande des Festumzuges.
Der Optimismus von Frau Krauth ist seit dieser Woche verflogen, denn auf diese Ausschreibung meldete sich innerhalb der Bewerbungsfrist: Niemand. Und so muss jetzt wohl ein Plan B doch aus der Schublade gezogen werden. Der beinhaltet vermutlich nichts anderes wie die Teilfinanzierung des Rolandsfestes ähnlich wie in diesem Jahr.
Eine gute Nachricht für die Nordhäuser und ihre Gäste im Juni nächsten Jahres hatte Stadtsprecher Patrick Grabe dennoch: "Es wird auf jeden Fall im nächsten Jahr ein Rolandsfest und einen Festumzug geben!"
Peter-Stefan Greiner
Autor: redDie Kuriosität der damaligen Ausschreibung lag darin begründet, dass der Veranstalter, der den Zuschlag nach der Ausschreibung bekommen sollte, für alle Kosten hätte aufkommen müssen. Die Stadt, die in diesem Jahr noch für die Künstler "sorgte", die war völlig außen vor.
So berichtete damals die nnz: Ausschussvorsitzender Hans-Georg Müller wollte wissen, ob es einen Plan B gebe, wenn es keinen Bewerber für diese beschränkte Ausschreibung gebe, da die Stadt das komplette finanzielle Risiko abgegeben habe. Bürgermeisterin Jutta Krauth zeigte sich optimistisch, dass an den drei Tagen genug Geld eingenommen werde, allein schon beim Getränkeverkauf am Rande des Festumzuges.
Der Optimismus von Frau Krauth ist seit dieser Woche verflogen, denn auf diese Ausschreibung meldete sich innerhalb der Bewerbungsfrist: Niemand. Und so muss jetzt wohl ein Plan B doch aus der Schublade gezogen werden. Der beinhaltet vermutlich nichts anderes wie die Teilfinanzierung des Rolandsfestes ähnlich wie in diesem Jahr.
Eine gute Nachricht für die Nordhäuser und ihre Gäste im Juni nächsten Jahres hatte Stadtsprecher Patrick Grabe dennoch: "Es wird auf jeden Fall im nächsten Jahr ein Rolandsfest und einen Festumzug geben!"
Peter-Stefan Greiner
