Stadtrat in Ellrich
Fusionsgespräche und kranke Eschen
Montag, 24. Oktober 2016, 23:13 Uhr
Die anstehende Gebietsreform, Baumfällungen und einige Bauverzögerungen waren weitere Themen im Ellricher Stadtrat…
Die Hochzeitsglocken werden wohl zwischen der Gemeinde Hohenstein und Ellrich nie läuten. Von dort hat Ellrichs Bürgermeister Matthias Ehrhold (SPD) jetzt ein klares Nein zu Fusionsplänen erhalten. Man habe auf den Gemeinderatsbeschluss verwiesen, wonach in Hohenstein eine Fusion mit Nordhausen angestrebt wird. Deutlich konstruktivere Gespräche habe es mit Werther gegeben, insbesondere zur Frage Mauderode, berichtete Ehrhold seinem Stadtrat. Mit der Gemeinde Harztor sollen erst wieder Ende November Gespräche gesucht werden. Wir wollen der Entscheidung in Neustadt nicht vorgreifen, machte Ehrhold deutlich. Dort werden die Einwohner befragt, ob sie sich nach Nordhausen eingemeinden oder der Landgemeinde anschließen wollen.
40 Eschen und einige Pappeln in der Ellricher Lindenstraße werden in den kommenden Monaten gefällt. Das hat der Stadtrat einstimmig entschieden. Als Ersatz sollen Linden gepflanzt werden. Hintergrund ist, dass etwa 20 Prozent der Eschen entlang der Zorge in der Lindenstraße akut vom sogenannten Eschentriebsterben betroffen sind. Das hatte eine Baumschau im August ergeben. Die pilzerkrankten Bäume stellen eine Gefahrenquelle für Spaziergänger und Verkehrsteilnehmer dar. Abgestorbene Äste könnten herunterbrechen. Die Pappeln am Zorgeufer sind unterdessen nicht erkrankt, stellten aber aufgrund ihrer Größe und des Alters zunehmend ein unkalkulierbares Risiko dar, heißt es in der Beschlussunterlage. Deshalb sollen auch diese Bäume gleich mit gefällt werden.
Weitere Themen waren unter anderem der Aus- und Umbau des Sülzhayner Kindergartens. Hier gibt es Verzögerungen. Die 24 zusätzlichen Krippenplätze können nicht wie geplant ab 1. Dezember zur Verfügung gestellt werden, sondern erst zum Jahresbeginn. Hintergrund ist, dass es momentan keine Brandschutztüren zu kaufen gebe, so Ehrhold. Erst wenn die Bauarbeiten im Obergeschoss abgeschlossen sind, könnten die Kinder nach oben ziehen. In einem letzten Schritt würde dann das Untergeschoss umgebaut. Die Fertigstellung für Januar sei allerdings noch immer rechtzeitig. Aktuell gebe es sechs Krippenanmeldungen für Jahresbeginn. Damit muss uns das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofes keine Sorgen machen, sagte Ehrhold. Demnach können Eltern jetzt Schadensersatz von Kommunen verlangen, wenn diese nicht ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung stellen können.
Verzögerungen gibt es auch beim Bau der neuen Fahrzeughalle für die Rothesütter Feuerwehr. Nicht wie vorgesehen in diesem Jahr, sondern erst im Frühjahr 2017 soll die Halle fertiggestellt werden. Hintergrund sind lange Lieferzeiten der Hallenfertigteile, so der Bürgermeister.
Autor: sscDie Hochzeitsglocken werden wohl zwischen der Gemeinde Hohenstein und Ellrich nie läuten. Von dort hat Ellrichs Bürgermeister Matthias Ehrhold (SPD) jetzt ein klares Nein zu Fusionsplänen erhalten. Man habe auf den Gemeinderatsbeschluss verwiesen, wonach in Hohenstein eine Fusion mit Nordhausen angestrebt wird. Deutlich konstruktivere Gespräche habe es mit Werther gegeben, insbesondere zur Frage Mauderode, berichtete Ehrhold seinem Stadtrat. Mit der Gemeinde Harztor sollen erst wieder Ende November Gespräche gesucht werden. Wir wollen der Entscheidung in Neustadt nicht vorgreifen, machte Ehrhold deutlich. Dort werden die Einwohner befragt, ob sie sich nach Nordhausen eingemeinden oder der Landgemeinde anschließen wollen.
40 Eschen und einige Pappeln in der Ellricher Lindenstraße werden in den kommenden Monaten gefällt. Das hat der Stadtrat einstimmig entschieden. Als Ersatz sollen Linden gepflanzt werden. Hintergrund ist, dass etwa 20 Prozent der Eschen entlang der Zorge in der Lindenstraße akut vom sogenannten Eschentriebsterben betroffen sind. Das hatte eine Baumschau im August ergeben. Die pilzerkrankten Bäume stellen eine Gefahrenquelle für Spaziergänger und Verkehrsteilnehmer dar. Abgestorbene Äste könnten herunterbrechen. Die Pappeln am Zorgeufer sind unterdessen nicht erkrankt, stellten aber aufgrund ihrer Größe und des Alters zunehmend ein unkalkulierbares Risiko dar, heißt es in der Beschlussunterlage. Deshalb sollen auch diese Bäume gleich mit gefällt werden.
Weitere Themen waren unter anderem der Aus- und Umbau des Sülzhayner Kindergartens. Hier gibt es Verzögerungen. Die 24 zusätzlichen Krippenplätze können nicht wie geplant ab 1. Dezember zur Verfügung gestellt werden, sondern erst zum Jahresbeginn. Hintergrund ist, dass es momentan keine Brandschutztüren zu kaufen gebe, so Ehrhold. Erst wenn die Bauarbeiten im Obergeschoss abgeschlossen sind, könnten die Kinder nach oben ziehen. In einem letzten Schritt würde dann das Untergeschoss umgebaut. Die Fertigstellung für Januar sei allerdings noch immer rechtzeitig. Aktuell gebe es sechs Krippenanmeldungen für Jahresbeginn. Damit muss uns das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofes keine Sorgen machen, sagte Ehrhold. Demnach können Eltern jetzt Schadensersatz von Kommunen verlangen, wenn diese nicht ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung stellen können.
Verzögerungen gibt es auch beim Bau der neuen Fahrzeughalle für die Rothesütter Feuerwehr. Nicht wie vorgesehen in diesem Jahr, sondern erst im Frühjahr 2017 soll die Halle fertiggestellt werden. Hintergrund sind lange Lieferzeiten der Hallenfertigteile, so der Bürgermeister.
