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Weniger Verkehrstote im Mai 2001

Dienstag, 24. Juli 2001, 15:55 Uhr
Nordhausen (nnz/stba). Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes registrierte die Polizei im Mai 2001 in Deutschland 649 Getötete im Straßenverkehr. Das sind sieben Prozent weniger als im Mai 2000. Die aktuellen Zahlen aus Thüringen lesen Sie natürlich zuerst in der nnz.

Die positive Entwicklung der letzten Monate setzte sich damit fort: Seit Dezember 2000 liegt die Zahl der Verkehrstoten unter den jeweiligen Vorjahresmonaten. Weitere 46.900 (- 7,5 %) Verkehrsteilnehmer wurden im Mai 2001 verletzt. Die Polizei nahm rund 204.200 Straßenverkehrsunfälle auf, 5 Prozent weniger als im Mai 2000, davon waren 36.400 (- 7 Prozent) Unfälle mit Personenschaden und 167.900 (- 5 %) Unfälle, bei denen lediglich Sachschaden entstand.

In Thüringen wurden von der Polizei in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 5.496 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt oder getötet, davon fanden 114 Personen den Tod. Sowohl in der absoluten Zahl (-11,5 Prozent) als auch bei den Verkehrstoten ist ein Rückgang zu verzeichnen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres fanden 127 Menschen auf den Thüringer Straßen den Tod. Bislang sind in Nordthüringen bei Verkehrsunfällen getötet worden (Stand: 23.7.2001). Thüringen reiht sich damit in den Trend der anderen Bundesländer ein, lediglich im Saarland wurden mehr Menschen bei Unfällen getötet als im Vorjahr.

In den Monaten Januar bis Mai 2001 erfasste die Polizei in Deutschland insgesamt 942.000 Straßenverkehrsunfälle (- 2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum), darunter 803.200 (- 1,3 Prozent) Unfälle mit nur Sachschaden und 138 800 (- 8 Prozent) mit Personenschaden. 183 100 (- 8 Prozent) Verkehrsteilnehmer wurden verletzt und 2 572 (- 14 Prozent) getötet.
Autor: nnz

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