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Peter Blei unterwegs

Auf ins Naturparadies

Dienstag, 18. Oktober 2016, 06:52 Uhr
Weit musste Peter Blei in diesen Tagen nicht fahren. Er sah sich in Rüdigsdorf und dessen unmittelbarer Umgebung um und entdeckte dabei die Schönheiten der Natur...


Einige Anwohner sagten mir, ich sollte noch mal mit Bildern zeigen wie schön und ruhig es hier ist. Natürlich möchten sie das es auch so bleibt. Viele haben hier investiert und wollen auch ihren Lebensabend hier verbringen. Da würden Sprengungen am Winkelberg wohl nicht das Richtige sein. Der dazu gehörige LKW Verkehr schon gar nicht.

Der Naturschutzstatus des Areals reicht wohl nicht aus gegen die mächtige Gipsindustrie. Die beruft sich weiterhin auf das alte Bergrecht. Die Verlockungen sind wohl zu groß für die Industrie. Laut Berechnungen könnte das Vorkommen bis zu maximal 50 Jahre reichen. Es könnten bis zu 100.000 Tonnen Gips pro Jahr abgebaut werden.

Damit würde aber dieses einmaliges Naturparadies im Südharz, das letzte intakte Gipskarstgebiet Thüringens, zerstört werden. Ob es so bleiben wird kann, nur die Zukunft wird es zeigen.
Peter Blei
Autor: red

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