Auch Schüler sollen es können
Retten und Helfen
Donnerstag, 13. Oktober 2016, 16:32 Uhr
Im Rahmen der Schulfestwoche anlässlich des 40- jährigen Bestehens der RS G. E. Lessing nahmen 15 Schülerinnen und Schüler an dem Projekt Retten und Helfen teil. Am ersten Tag wurde die Berufsfeuerwehr Nordhausen besucht...
Eindrucksvoll und mit vielen Hintergrundinformationen erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie viel Technik sich auf den verschiedenen Feuerwehrfahrzeugen befindet und wozu sie benötigt wird. Beeindruckend war auch die Höhe von 29 Meter, als die Drehleiter ausgefahren wurde.
Die Kameraden zeigten an einem Dummy, wie Personen aus der Tiefe bzw. der Höhe gerettet werden können. Über vorbeugenden Brandschutz erfuhren die Schüler einiges. Schließlich bediente jeder einmal den Feuerlöscher, um seine Handhabung zu lernen und das richtige Löschen zu probieren. Keiner wusste, dass ein Feuerlöscher schon nach 30 Sekunden leer ist, wenn man nicht stoßweise löscht.
Am zweiten Tag erwartete die Kinder ein abwechslungsreiches Programm im Südharzklinikum. Nach der Begrüßung durch Herrn Köhn erfuhren die Schüler, wie wichtig die Blutspende ist. Dabei wurde bewusst gemacht, das Blut spenden eine lebende Organspende ist und nach dem Aufarbeitungsprozess daraus das Medikament Blut wird. Im zweiten Vortragsblock wurde die Behandlung von Verletzungen von der Antike bis in die heutige moderne Zeit an verschiedenen Beispielen durch den Wundmanager Herrn Gießler erläutert.
Nebenbei gab es gute Tipps, wie man in verschiedenen Situationen eine Wundversorgung vornehmen kann. Anschließend hörten die Schüler sehr konzentriert den Ausführungen von Herrn Kühne zur Organspende zu. Er machte uns bewusst, wie man in die Situation kommen kann, ein Spender zu werden oder ein Organ zu brauchen und welche Vorschriften bis zur Organspende eingehalten werden müssen. Viel Spaß hatten die Schüler schließlich bei der jugendgerechten 1. Hilfe- Ausbildung durch die Kameraden der Bergwacht.
Da galt es, die stabile Seitenlage durchzuführen und verschiedene Verbände anzulegen. Den Abschluss des Projekttages bildete die Besichtigung des Rettungshubschraubers Christoph 37. Der Notarzt und die Rettungssanitäterin standen den Schülern Rede und Antwort. Sie erfuhren viel Interessantes, z.B. über die Zeiten bis zum Abheben des Hubschraubers, die Flugzeiten und zeigten sich beeindruckt von der Ausstattung an Bord und auch der Enge im Hubschrauber.
Auf diesem Weg möchten wir uns ganz herzlich bei den Kameraden von der Berufsfeuerwehr Nordhausen und den Mitarbeitern des Südharzklinikums für die zwei interessanten Tage rund um das Thema Retten und Helfen bedanken.
B. Keil
Autor: redEindrucksvoll und mit vielen Hintergrundinformationen erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie viel Technik sich auf den verschiedenen Feuerwehrfahrzeugen befindet und wozu sie benötigt wird. Beeindruckend war auch die Höhe von 29 Meter, als die Drehleiter ausgefahren wurde.
Die Kameraden zeigten an einem Dummy, wie Personen aus der Tiefe bzw. der Höhe gerettet werden können. Über vorbeugenden Brandschutz erfuhren die Schüler einiges. Schließlich bediente jeder einmal den Feuerlöscher, um seine Handhabung zu lernen und das richtige Löschen zu probieren. Keiner wusste, dass ein Feuerlöscher schon nach 30 Sekunden leer ist, wenn man nicht stoßweise löscht.
Am zweiten Tag erwartete die Kinder ein abwechslungsreiches Programm im Südharzklinikum. Nach der Begrüßung durch Herrn Köhn erfuhren die Schüler, wie wichtig die Blutspende ist. Dabei wurde bewusst gemacht, das Blut spenden eine lebende Organspende ist und nach dem Aufarbeitungsprozess daraus das Medikament Blut wird. Im zweiten Vortragsblock wurde die Behandlung von Verletzungen von der Antike bis in die heutige moderne Zeit an verschiedenen Beispielen durch den Wundmanager Herrn Gießler erläutert.
Nebenbei gab es gute Tipps, wie man in verschiedenen Situationen eine Wundversorgung vornehmen kann. Anschließend hörten die Schüler sehr konzentriert den Ausführungen von Herrn Kühne zur Organspende zu. Er machte uns bewusst, wie man in die Situation kommen kann, ein Spender zu werden oder ein Organ zu brauchen und welche Vorschriften bis zur Organspende eingehalten werden müssen. Viel Spaß hatten die Schüler schließlich bei der jugendgerechten 1. Hilfe- Ausbildung durch die Kameraden der Bergwacht.
Da galt es, die stabile Seitenlage durchzuführen und verschiedene Verbände anzulegen. Den Abschluss des Projekttages bildete die Besichtigung des Rettungshubschraubers Christoph 37. Der Notarzt und die Rettungssanitäterin standen den Schülern Rede und Antwort. Sie erfuhren viel Interessantes, z.B. über die Zeiten bis zum Abheben des Hubschraubers, die Flugzeiten und zeigten sich beeindruckt von der Ausstattung an Bord und auch der Enge im Hubschrauber.
Auf diesem Weg möchten wir uns ganz herzlich bei den Kameraden von der Berufsfeuerwehr Nordhausen und den Mitarbeitern des Südharzklinikums für die zwei interessanten Tage rund um das Thema Retten und Helfen bedanken.
B. Keil








