Nordhäuser Mehrgenerationenhaus feiert
Viel Lob fürs Ehrenamt
Donnerstag, 06. Oktober 2016, 20:42 Uhr
Eine Dankeschönfeier hatte das Mehrgenerationenhaus in der Lift gGmbH seinen ehrenamtlich Beschäftigten zum Tag der offenen Tür versprochen. Und die Leitung hielt ihr Wort...
Eine Dankeschönfeier hatte das Mehrgenerationenhaus in der Lift gGmbH seinen ehrenamtlich Beschäftigten versprochen. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür anlässlich des 10. Jahrestages der Mehrgenerationenhäuser in Thüringen (das Nordhäuser gibt es seit neun Jahren) lud die Projektleiterin Stephanie Schüler alle Mitarbeiter, Freunde und Ehrengäste ab 12 Uhr in die Reichsstraße ein, wo man sich über die Aktivitäten der einzelnen Gruppen informieren, ins Gespräch kommen oder auch einfach nur feiern konnte. Aufgrund des anhaltend regnerischen Wetters wurde das Geschehen kurzerhand ins hauseigene Café und die umliegenden Räume verlegt, was der Sache keinen Abbruch tat.
Der Chor des Mehrgenerationenhauses wartete mit einem Ständchen auf
Nach Kaffee und Kuchen versammelten Frau Schüler und Horizont-Geschäftsführer René Kübler die Anwesenden zur feierlichen Auszeichnungsstunde. Kübler betonte den hohen Stellenwert des Ehrenamts in unserer Gesellschaft und verwies darauf, dass dieses Engagement momentan auch den sozialen Frieden im Lande sichern hilft. Die über 100 im Horizont e.V. beschäftigten Ehrenamtler nannte er eine wichtige Säule der Gesellschaft.
Bunte Luftballons ließen die Gäste in den grauen Nordhäuser Himmel steigen
Auch Nordhausens scheidende Kultur- u. Sozialdezernentin Hannelore Haase, ehemals selbst für die Lift gGmbH verantwortlich, würdigte das Ehrenamt und betonte, dass die Stadt Nordhausen ohne Ehrenamtler längst nicht so lebenswert wäre. Die mit Urkunden geehrten Mitarbeiter überquerten kurz darauf die Straße und nahmen in der Cyriaci-Kapelle Platz, wo das Kultur- und Mehrgenerationentheater 6/71 unter der Leitung von Eva Maria Wiegand zum ersten Male ein kleines Stück aufführte, bei dem mit einem Augenzwinkern soziale Probleme zur Sprache kamen. In nur drei Monaten mit einer wöchentlichen Probe setzten die Darsteller die Stückvorlage Lilli von Eva Maria Wiegand um.
Kater Ramires kann es nicht fassen, dass er von der Oma verdächtigt wird - Szene aus dem Stück "Lilli" von Eva Maria Wiegand
Zwei Schulkinder, zwei junge Frauen, eine Oma und drei Männer kamen im Mehrgenerationengarten zusammen, waren Gärtner, Vogelkind, fauler Kater oder mißgünstige Nachbarin. Nach einer knappen Stunde Spielzeit und einem gemeinsamen Friedenslied hatten die Laienschauspieler ihr Publikum in Erstaunen und Begeisterung versetzt. Menschen aus allen Generationen waren beteiligt, darunter drei erst vor einem knappen Jahr nach Deutschland gekommene Männer, die schon erstaunliche Sprachkenntnisse offenbarten.
Dieses Theaterprojekt wird in den kommenden Jahren mit anderen Stücken fortgesetzt, denn es wird über ein Projekt durch die Landesregierung gefördert. Man darf gespannt sein, welche Themen von Frau Wiegand in Zukunft in Szene gesetzt werden.
Der Premiere folgte eine zünftige Premierenfeier im Café des MeGeHa mit einem selbst angerichteten Büffet, an dem ein ereignisreicher Tag mit zufriedenen Veranstaltern und gut unterhaltenen Gästen bei leckeren Speisen ausklang.
Autor: nnzEine Dankeschönfeier hatte das Mehrgenerationenhaus in der Lift gGmbH seinen ehrenamtlich Beschäftigten versprochen. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür anlässlich des 10. Jahrestages der Mehrgenerationenhäuser in Thüringen (das Nordhäuser gibt es seit neun Jahren) lud die Projektleiterin Stephanie Schüler alle Mitarbeiter, Freunde und Ehrengäste ab 12 Uhr in die Reichsstraße ein, wo man sich über die Aktivitäten der einzelnen Gruppen informieren, ins Gespräch kommen oder auch einfach nur feiern konnte. Aufgrund des anhaltend regnerischen Wetters wurde das Geschehen kurzerhand ins hauseigene Café und die umliegenden Räume verlegt, was der Sache keinen Abbruch tat.
Der Chor des Mehrgenerationenhauses wartete mit einem Ständchen auf
Nach Kaffee und Kuchen versammelten Frau Schüler und Horizont-Geschäftsführer René Kübler die Anwesenden zur feierlichen Auszeichnungsstunde. Kübler betonte den hohen Stellenwert des Ehrenamts in unserer Gesellschaft und verwies darauf, dass dieses Engagement momentan auch den sozialen Frieden im Lande sichern hilft. Die über 100 im Horizont e.V. beschäftigten Ehrenamtler nannte er eine wichtige Säule der Gesellschaft.
Bunte Luftballons ließen die Gäste in den grauen Nordhäuser Himmel steigen
Auch Nordhausens scheidende Kultur- u. Sozialdezernentin Hannelore Haase, ehemals selbst für die Lift gGmbH verantwortlich, würdigte das Ehrenamt und betonte, dass die Stadt Nordhausen ohne Ehrenamtler längst nicht so lebenswert wäre. Die mit Urkunden geehrten Mitarbeiter überquerten kurz darauf die Straße und nahmen in der Cyriaci-Kapelle Platz, wo das Kultur- und Mehrgenerationentheater 6/71 unter der Leitung von Eva Maria Wiegand zum ersten Male ein kleines Stück aufführte, bei dem mit einem Augenzwinkern soziale Probleme zur Sprache kamen. In nur drei Monaten mit einer wöchentlichen Probe setzten die Darsteller die Stückvorlage Lilli von Eva Maria Wiegand um.
Kater Ramires kann es nicht fassen, dass er von der Oma verdächtigt wird - Szene aus dem Stück "Lilli" von Eva Maria Wiegand
Zwei Schulkinder, zwei junge Frauen, eine Oma und drei Männer kamen im Mehrgenerationengarten zusammen, waren Gärtner, Vogelkind, fauler Kater oder mißgünstige Nachbarin. Nach einer knappen Stunde Spielzeit und einem gemeinsamen Friedenslied hatten die Laienschauspieler ihr Publikum in Erstaunen und Begeisterung versetzt. Menschen aus allen Generationen waren beteiligt, darunter drei erst vor einem knappen Jahr nach Deutschland gekommene Männer, die schon erstaunliche Sprachkenntnisse offenbarten.
Dieses Theaterprojekt wird in den kommenden Jahren mit anderen Stücken fortgesetzt, denn es wird über ein Projekt durch die Landesregierung gefördert. Man darf gespannt sein, welche Themen von Frau Wiegand in Zukunft in Szene gesetzt werden.
Der Premiere folgte eine zünftige Premierenfeier im Café des MeGeHa mit einem selbst angerichteten Büffet, an dem ein ereignisreicher Tag mit zufriedenen Veranstaltern und gut unterhaltenen Gästen bei leckeren Speisen ausklang.



