Reaktionen aus dem Stadtrat
Linke begrüßt höhere Gebühren
Donnerstag, 06. Oktober 2016, 06:49 Uhr
Auf Antrag der Fraktion DIE LINKE stimmte der Nordhäuser Stadtrat am Mittwoch für eine Erhöhung der städtischen Gebühren für Zirkusse, die Wildtiere vorführen...
Wir freuen uns natürlich, dass der Stadtrat unserem Vorschlag gefolgt ist. Eine artgerechte Haltung von Wildtieren in Zirkussen ist nahezu unmöglich. Das zeigen die zahlreichen Verstöße, die bundesweit bei amtstierärztlichen Kontrollen festgestellt werden, erläutert die Fraktionsvorsitzende, Barbara Schencke.
Mittlerweile hätten bundesweit 70 Städte, darunter zuletzt Erfurt, ein kommunales Wildtierverbot in Zirkussen durchgesetzt, heißt es weiter in einer Mitteilung der Fraktion.
Mehreren Umfragen zufolge unterstütze eine große Mehrheit der Deutschen ein solches Verbot und auch der Bundesrat forderte dies erst kürzlich in einer Entschließung. Auch in zahlreichen europäischen Ländern ist ein Verbot bereits geltendes Recht.
Grundsätzlich unterstützt unsere Fraktion mehrheitlich ein vollständiges Wildtierverbot bei Zirkusaufführungen in Nordhausen. Heute war es uns zunächst wichtig, ein deutliches Zeichen für Nordhausen zu setzen. Die Gebührenerhöhung soll es für Zirkusse ohne Wildtiere attraktiver machen, unsere Stadt zu besuchen, erläutert der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion, Michael Mohr.
Keinesfalls wolle man Zirkusse generell aus Nordhausen vertreiben, erklärt die Fraktion weiter. Vielmehr wolle man ein Bewusstsein dafür schaffen, dass es auch eine Zirkuskultur gibt, die ohne Tierquälerei auskommt und den Besuchern jeden Alters genauso viel Spaß bereite wie der vermeintlich traditionelle Zirkus, heißt es abschließend.
Autor: redWir freuen uns natürlich, dass der Stadtrat unserem Vorschlag gefolgt ist. Eine artgerechte Haltung von Wildtieren in Zirkussen ist nahezu unmöglich. Das zeigen die zahlreichen Verstöße, die bundesweit bei amtstierärztlichen Kontrollen festgestellt werden, erläutert die Fraktionsvorsitzende, Barbara Schencke.
Mittlerweile hätten bundesweit 70 Städte, darunter zuletzt Erfurt, ein kommunales Wildtierverbot in Zirkussen durchgesetzt, heißt es weiter in einer Mitteilung der Fraktion.
Mehreren Umfragen zufolge unterstütze eine große Mehrheit der Deutschen ein solches Verbot und auch der Bundesrat forderte dies erst kürzlich in einer Entschließung. Auch in zahlreichen europäischen Ländern ist ein Verbot bereits geltendes Recht.
Grundsätzlich unterstützt unsere Fraktion mehrheitlich ein vollständiges Wildtierverbot bei Zirkusaufführungen in Nordhausen. Heute war es uns zunächst wichtig, ein deutliches Zeichen für Nordhausen zu setzen. Die Gebührenerhöhung soll es für Zirkusse ohne Wildtiere attraktiver machen, unsere Stadt zu besuchen, erläutert der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion, Michael Mohr.
Keinesfalls wolle man Zirkusse generell aus Nordhausen vertreiben, erklärt die Fraktion weiter. Vielmehr wolle man ein Bewusstsein dafür schaffen, dass es auch eine Zirkuskultur gibt, die ohne Tierquälerei auskommt und den Besuchern jeden Alters genauso viel Spaß bereite wie der vermeintlich traditionelle Zirkus, heißt es abschließend.
