Kaum geglaubt
Wie Magnete den Alltag erleichtern
Freitag, 30. September 2016, 08:17 Uhr
Magnete sind in zahlreichen Gegenständen des alltäglichen Lebens vorhanden, ohne dass sie zu sehen sind. Dort sorgen sie mit ihrer besonderen Kraft dafür, dass bestimmte Abläufe viel einfacher oder schneller funktionieren. Denn Magnetismus wird in elektrisch schließenden Türen, Aufzügen und Kraftfahrzeugen eingesetzt...
Zu unterscheiden ist dabei zwischen Dauermagneten und Elektromagneten, die mit Hilfe eines Stromdurchflusses ein magnetisches Feld erzeugen.
Bereits im Mittelalter hat der Kompass das Leben vereinfacht, indem mit seiner Hilfe die Himmelsrichtungen bestimmt werden konnten. Großen Seefahrern wie Christoph Columbus, Sir Francis Drake, James Cook oder Ferdinand Magellan hat er in der Vergangenheit beim Navigieren geholfen. Seine Funktionsweise basiert auf der Magnetkraft, indem eine frei bewegliche magnetisierte Nadel vom Nordpol angezogen wird und damit die Nordrichtung anzeigt. Dem Kompass folgten weitere wissenschaftliche und technische Errungenschaften, die einen Großteil zum modernen Leben beigetragen haben. Verantwortlich dafür sind Anziehungskräfte, Magnetisierung und magnetische Energie, die ebenso wie weitere Begriffe hier erläutert werden.
Einen wichtigen Nutzen erfüllen Magnete heute in Generatoren, die dafür sorgen, dass überall ausreichend Strom zur Verfügung steht. Auch Windanlagen machen sich die magnetische Kraft für eine umweltschonende Stromerzeugung zu Nutze. Elektrizität und Magnetismus sind zudem in weiteren Anwendungsfeldern miteinander verbunden. In zahlreichen elektrischen Geräten wie Computern, Lautsprechern, automatisch schließenden Türen oder elektromechanischen Klingeln werden Elektromagnete eingesetzt, die für eine reibungslose Funktionsweise sorgen. In einer Festplatte ermöglichen sie durch die Erzeugung eines elektromagnetischen Feldes die Speicherung von Daten.
Neben dem funktionellen Aspekt sollen Magnete außerdem einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben. Aus diesem Grund werden sie in der alternativen Medizin (Naturheilkunde, Chinesische Medizin) eingesetzt und zum Beispiel in Halsketten oder Armbändern am Körper getragen. Darüber hinaus finden sie in der Medizintechnik vielseitige Einsatzgebiete und helfen zum Beispiel bei wichtigen Untersuchen wie der Magnetresonanztomografie.
Im Haushalt sind Magnete ebenfalls zahlreich anzutreffen, weil sie zum Beispiel als Kühlschrankmagnete Notizen, Postkarten und Zeichnungen flexibel befestigen. Die Möglichkeit zu flexiblen Befestigungen wird auch bei Magnetleisten genutzt, an denen Metallgegenstände wie Messer, Schlüsselanhänger oder Bilderrahmen festgehalten werden. Eine Montage ohne Spuren zu hinterlassen, ermöglichen Magnete außerdem in Verbindung mit sogenannter Magnetfarbe. Diese enthält Eisenteilchen und macht aus einer Wand eine ferromagnetische Fläche, an der Magnete halten können. Auf diese Weise sind kreative Gestaltungen und praktische Befestigungslösungen im Wohnraum, Kinderzimmer und Büro sowie in Schulen und Kindergärten möglich.
Menschen, die einen Herzschrittmacher tragen, der ebenfalls mit Hilfe von Magneten funktioniert, sollten ebenfalls den direkten Kontakt mit anderen Magneten vermeiden. Ein Mindestabstand von 15 Zentimetern wird von Experten empfohlen.
Abgesehen davon bieten Magnete vielfältige Möglichkeiten, um im Alltag sowie in der Forschung und Entwicklung eingesetzt zu werden und unser Leben leichter zu machen.
Autor: nnzZu unterscheiden ist dabei zwischen Dauermagneten und Elektromagneten, die mit Hilfe eines Stromdurchflusses ein magnetisches Feld erzeugen.
Bereits im Mittelalter hat der Kompass das Leben vereinfacht, indem mit seiner Hilfe die Himmelsrichtungen bestimmt werden konnten. Großen Seefahrern wie Christoph Columbus, Sir Francis Drake, James Cook oder Ferdinand Magellan hat er in der Vergangenheit beim Navigieren geholfen. Seine Funktionsweise basiert auf der Magnetkraft, indem eine frei bewegliche magnetisierte Nadel vom Nordpol angezogen wird und damit die Nordrichtung anzeigt. Dem Kompass folgten weitere wissenschaftliche und technische Errungenschaften, die einen Großteil zum modernen Leben beigetragen haben. Verantwortlich dafür sind Anziehungskräfte, Magnetisierung und magnetische Energie, die ebenso wie weitere Begriffe hier erläutert werden.
Einen wichtigen Nutzen erfüllen Magnete heute in Generatoren, die dafür sorgen, dass überall ausreichend Strom zur Verfügung steht. Auch Windanlagen machen sich die magnetische Kraft für eine umweltschonende Stromerzeugung zu Nutze. Elektrizität und Magnetismus sind zudem in weiteren Anwendungsfeldern miteinander verbunden. In zahlreichen elektrischen Geräten wie Computern, Lautsprechern, automatisch schließenden Türen oder elektromechanischen Klingeln werden Elektromagnete eingesetzt, die für eine reibungslose Funktionsweise sorgen. In einer Festplatte ermöglichen sie durch die Erzeugung eines elektromagnetischen Feldes die Speicherung von Daten.
Neben dem funktionellen Aspekt sollen Magnete außerdem einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben. Aus diesem Grund werden sie in der alternativen Medizin (Naturheilkunde, Chinesische Medizin) eingesetzt und zum Beispiel in Halsketten oder Armbändern am Körper getragen. Darüber hinaus finden sie in der Medizintechnik vielseitige Einsatzgebiete und helfen zum Beispiel bei wichtigen Untersuchen wie der Magnetresonanztomografie.
Im Haushalt sind Magnete ebenfalls zahlreich anzutreffen, weil sie zum Beispiel als Kühlschrankmagnete Notizen, Postkarten und Zeichnungen flexibel befestigen. Die Möglichkeit zu flexiblen Befestigungen wird auch bei Magnetleisten genutzt, an denen Metallgegenstände wie Messer, Schlüsselanhänger oder Bilderrahmen festgehalten werden. Eine Montage ohne Spuren zu hinterlassen, ermöglichen Magnete außerdem in Verbindung mit sogenannter Magnetfarbe. Diese enthält Eisenteilchen und macht aus einer Wand eine ferromagnetische Fläche, an der Magnete halten können. Auf diese Weise sind kreative Gestaltungen und praktische Befestigungslösungen im Wohnraum, Kinderzimmer und Büro sowie in Schulen und Kindergärten möglich.
Vorsicht ist geboten beim Umgang mit Magneten
Aufgrund der magnetischen Kraft sollte der Umgang mit Magneten umsichtig erfolgen, da diese auch zu Schäden führen kann. Neodym-Magnete sind beispielsweise schon bei einer geringen Größe extrem stark (z.B. Größe: ca. 11 x 8 x 2 cm, Haftkraft: 200kg), sodass bei ihrer Verwendung leicht Beschädigungen und Verletzungen entstehen. Darüber hinaus können sich die Magnete auch gegenseitig negativ beeinflussen. So sollte zum Beispiel ein Magnet vom Fernseher oder von der Festplatte ferngehalten werden, damit die Bildübertragung nicht gestört oder Daten nicht gelöscht werden. Andere Magnetfelder können außerdem dazu führen, dass der Magnetstreifen der Bankkarte nicht mehr richtig funktioniert.Menschen, die einen Herzschrittmacher tragen, der ebenfalls mit Hilfe von Magneten funktioniert, sollten ebenfalls den direkten Kontakt mit anderen Magneten vermeiden. Ein Mindestabstand von 15 Zentimetern wird von Experten empfohlen.
Abgesehen davon bieten Magnete vielfältige Möglichkeiten, um im Alltag sowie in der Forschung und Entwicklung eingesetzt zu werden und unser Leben leichter zu machen.
