Wegekapelle Elende erhält Förderung
Ein Denkmal als Medium
Donnerstag, 29. September 2016, 12:31 Uhr
Einst soll sie die Keimzelle des kleinen Ortes gewesen sein: die Wegekapelle in Elende. Um den Erhalt des alten Gemäuers kümmert sich heute eine Stiftung und die kam heute in den Genuss einer ordentlichen Finanzspritze. Dabei ist es nicht allein der Denkmalstatus, der zählt...
Denkmale wie die Wegekapelle in Elende seien auch ein verbindendes Element für eine Gemeinschaft, sagte Holger Reinhardt vom Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie im Park Hohenrode.
Wie auch der Nordhäuser Park kam der Verein, der sich um den Erhalt der rund 700 Jahre alten Wegekapelle kümmert, in den Genuss einer ordentlichen Finanzspritze von Bund und Land. Insgesamt 60.000 Euro an Fördermitteln konnte Landeskonservator Reinhardt in Elende überreichen. Die Hälfte davon stammt aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Thüringer Landesamtes. Zu verdanken hatte man das auch dem Engagement der Politik, unter anderem hatte sich der Nordhäuser Bundestagsabgeordnete Manfred Grund für die Kapelle wie auch für den Park Hohenrode eingesetzt.
Für die Sanierung der Wegekapelle bekam die Stiftung "Maria im Elende" heute 60.000 Euro von Bund und Land (Foto: Regina Englert)
Als Denkmalschutzbehörde gewichtet das Landesamt zwar nach anderen Gesichtspunkten, Kulturdenkmäler komme aber auch als verbindende Medien eine große Bedeutung zu, sagte Reinhardt. Sowohl in Hohenrode wie auch in Elende hätten die Denkmäler Menschen zusammengebracht. "Man tut gemeinsam etwas für den eigenen Ort, das ist eigentlich das wichtigste" sagte der Denkmalschützer.
Angelo Glashagel
Autor: redDenkmale wie die Wegekapelle in Elende seien auch ein verbindendes Element für eine Gemeinschaft, sagte Holger Reinhardt vom Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie im Park Hohenrode.
Wie auch der Nordhäuser Park kam der Verein, der sich um den Erhalt der rund 700 Jahre alten Wegekapelle kümmert, in den Genuss einer ordentlichen Finanzspritze von Bund und Land. Insgesamt 60.000 Euro an Fördermitteln konnte Landeskonservator Reinhardt in Elende überreichen. Die Hälfte davon stammt aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Thüringer Landesamtes. Zu verdanken hatte man das auch dem Engagement der Politik, unter anderem hatte sich der Nordhäuser Bundestagsabgeordnete Manfred Grund für die Kapelle wie auch für den Park Hohenrode eingesetzt.
Für die Sanierung der Wegekapelle bekam die Stiftung "Maria im Elende" heute 60.000 Euro von Bund und Land (Foto: Regina Englert)
Als Denkmalschutzbehörde gewichtet das Landesamt zwar nach anderen Gesichtspunkten, Kulturdenkmäler komme aber auch als verbindende Medien eine große Bedeutung zu, sagte Reinhardt. Sowohl in Hohenrode wie auch in Elende hätten die Denkmäler Menschen zusammengebracht. "Man tut gemeinsam etwas für den eigenen Ort, das ist eigentlich das wichtigste" sagte der Denkmalschützer.
Angelo Glashagel
