Letzter Test vor der WM-Qualifikation
Montag, 23. Juli 2001, 09:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Generalprobe für die WM-Qualifikation findet für die deutschen Volleyballer in Nordhausen statt. Heute beginnt in der Rolandstadt der Vorverkauf der begehrten Ticktes. nnz hat sich im Volleyball-Deutschland umgesehen.
Die Männer um Bundestrainer Stelian Moculescu beenden am 5. August mit dem dritten und letzten Länderspiel gegen Japan ihre Vorbereitungen auf das Ausscheidungs-Turnier für die WM vom 17. bis 19. August im finnischen Tampere. Dort trifft die deutsche Mannschaft als derzeitige Nummer 42 der Weltrangliste auf Jugoslawien, Bosnien und Gastgeber Finnland. Von den Länderspielen gegen Japan am 3. August in Höxter, tags darauf in Rotenburg a. d. Fulda sowie in der Nordhäuser Wiedigsburghalle erhofft sich der Bundestrainer wichtige Aufschlüsse für die WM-Qualifikation. Die Japaner haben ja auch wieder in der Weltliga gespielt und sind deutlich besser geworden, schätzt Moculescu die Asiaten ein. Außerdem sei es immer unangenehm, gegen schnell spielende und stark abwehrende Mannschaften anzutreten, betonte der Bundestrainer.
Die Japaner haben wie Deutschland in der Weltliga den Sprung unter die besten Acht verpasst, obwohl sie drei Mal gegen Portugal siegten und gegen Kuba sowie Jugoslawien Satzgewinne erzielten. Nach der Qualifikation für die Europameisterschaft streben die deutschen Volleyballer auch den Start bei den Welttitelkämpfen an. Neue Typen wie der sprunggewaltige Michael Mayer (21 Jahre/Unterhaching), das Super-Talent Björn Andrae (20/Friedrichshafen) oder der schnörkellos agierende Zuspieler Ilja Wiederschein (24/Berlin) haben das deutsche Team verändert. Gemeinsam mit dem routinierten Bogdan Jalowietzki (33/Friedrichshafen) sowie den Legionären Stefan Hübner (26/Italien) und Ralph Bergmann (31/Belgien) sollten sie eine gute Mischung darstellen.
Besonders aufmerksam wird der Bundestrainer seine zwei Anwärter auf die Libero-Position beobachten. Bei der EM-Ausscheidung in Bonn konnte der Berliner Vincent Lange (27) überzeugen, in der Weltliga gefiel der Wuppertaler Frank Bachmann (23). Nach Tampere wird Moculescu vermutlich aber nur mit einem Abwehr-Spezialisten reisen. Im Aufgebot für die Länderspiele sowie die Trainings-Lehrgänge im italienischen Marotto und in Friedrichshafen hat der Bundestrainer insgesamt 18 Aktive, darunter mit Mark Siebeck (25) und Steffen Busse (26) auch zwei Leipziger. Am stärksten sind der SCC Berlin mit sechs Aktiven und der deutsche Meister Friedrichshafen mit vier Spielern vertreten.
Für den Präsidenten des Südharzer Volleyballclubs, Gerd Störmer, ist die Ausrichtung dieses Länderspiels auch eine Auszeichnung und Anerkennung gleichermaßen. Damit reagiert der deutsche Verband auf die in Nordhausen an den Tag gelegten Leistungen im deutschen Volleyballsport. Vor allem durch die Verbindung mit dem Altstadtfest in der Rolandstadt erhofft sich Störmer eine großartige Kulisse in der Wiedisgburghalle. Der Kartenvorverkauf für das Spiel beginnt heute in der Geschäftsstelle des SVC Nordhausen in der Wiedigsburghalle, bei Sport-Eidam in Nordhausen, in der Gaststätte Marktschänke in Sollstedt sowie telefonisch unter der Länderspiel-Hotline 03631-901171 oder Fax 03631-901180.
Autor: nnzDie Männer um Bundestrainer Stelian Moculescu beenden am 5. August mit dem dritten und letzten Länderspiel gegen Japan ihre Vorbereitungen auf das Ausscheidungs-Turnier für die WM vom 17. bis 19. August im finnischen Tampere. Dort trifft die deutsche Mannschaft als derzeitige Nummer 42 der Weltrangliste auf Jugoslawien, Bosnien und Gastgeber Finnland. Von den Länderspielen gegen Japan am 3. August in Höxter, tags darauf in Rotenburg a. d. Fulda sowie in der Nordhäuser Wiedigsburghalle erhofft sich der Bundestrainer wichtige Aufschlüsse für die WM-Qualifikation. Die Japaner haben ja auch wieder in der Weltliga gespielt und sind deutlich besser geworden, schätzt Moculescu die Asiaten ein. Außerdem sei es immer unangenehm, gegen schnell spielende und stark abwehrende Mannschaften anzutreten, betonte der Bundestrainer.
Die Japaner haben wie Deutschland in der Weltliga den Sprung unter die besten Acht verpasst, obwohl sie drei Mal gegen Portugal siegten und gegen Kuba sowie Jugoslawien Satzgewinne erzielten. Nach der Qualifikation für die Europameisterschaft streben die deutschen Volleyballer auch den Start bei den Welttitelkämpfen an. Neue Typen wie der sprunggewaltige Michael Mayer (21 Jahre/Unterhaching), das Super-Talent Björn Andrae (20/Friedrichshafen) oder der schnörkellos agierende Zuspieler Ilja Wiederschein (24/Berlin) haben das deutsche Team verändert. Gemeinsam mit dem routinierten Bogdan Jalowietzki (33/Friedrichshafen) sowie den Legionären Stefan Hübner (26/Italien) und Ralph Bergmann (31/Belgien) sollten sie eine gute Mischung darstellen.
Besonders aufmerksam wird der Bundestrainer seine zwei Anwärter auf die Libero-Position beobachten. Bei der EM-Ausscheidung in Bonn konnte der Berliner Vincent Lange (27) überzeugen, in der Weltliga gefiel der Wuppertaler Frank Bachmann (23). Nach Tampere wird Moculescu vermutlich aber nur mit einem Abwehr-Spezialisten reisen. Im Aufgebot für die Länderspiele sowie die Trainings-Lehrgänge im italienischen Marotto und in Friedrichshafen hat der Bundestrainer insgesamt 18 Aktive, darunter mit Mark Siebeck (25) und Steffen Busse (26) auch zwei Leipziger. Am stärksten sind der SCC Berlin mit sechs Aktiven und der deutsche Meister Friedrichshafen mit vier Spielern vertreten.
Für den Präsidenten des Südharzer Volleyballclubs, Gerd Störmer, ist die Ausrichtung dieses Länderspiels auch eine Auszeichnung und Anerkennung gleichermaßen. Damit reagiert der deutsche Verband auf die in Nordhausen an den Tag gelegten Leistungen im deutschen Volleyballsport. Vor allem durch die Verbindung mit dem Altstadtfest in der Rolandstadt erhofft sich Störmer eine großartige Kulisse in der Wiedisgburghalle. Der Kartenvorverkauf für das Spiel beginnt heute in der Geschäftsstelle des SVC Nordhausen in der Wiedigsburghalle, bei Sport-Eidam in Nordhausen, in der Gaststätte Marktschänke in Sollstedt sowie telefonisch unter der Länderspiel-Hotline 03631-901171 oder Fax 03631-901180.
