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Verkehrskonzept

Ellricher Rat entscheidet über Umbau des Stadtringes

Mittwoch, 28. September 2016, 08:00 Uhr
Blick von der Ellricher Heimstraße in Richtung Hospital-und Sandstraße (Foto: S. Schedwill) Blick von der Ellricher Heimstraße in Richtung Hospital-und Sandstraße (Foto: S. Schedwill) Der Ellricher Stadtrat muss sich im Oktober noch einmal mit dem Verkehrskonzept der Stadt beschäftigen. Warum das so ist, das hat die nnz erfahren…

Ist der Ausbau der Sand- und Schäferstraße in Ellrich politisch noch gewollt? Diese Frage gilt es im nächsten Stadtrat, am 24. Oktober, zu beantworten. Dann muss der Rat darüber abstimmen, ob das Straßenbauamt Nordthüringen in Leinefelde mit den Planungen für den breiteren Ausbau des westlichen Stadtringes beginnen soll.

Den erneuten Stadtratsbeschluss hat das Straßenbauamt als Bedingung gestellt, ehe Geld für die Planung in die Hand genommen werde. Darüber informierte jetzt Ellrichs Bürgermeister Matthias Ehrhold (SPD) die Mitglieder des Hauptausschusses.

Hintergrund ist, dass der alte Stadtratsbeschluss über das Verkehrskonzept gut sechs Jahr alt ist und damit aus einer anderen Legislaturperiode stammt, sprich von anderen Stadtratsmitgliedern beschlossen worden war. Außerdem hatten Anwohner in vergangenen Stadtratssitzungen immer wieder Bedenken geäußert, dass die Bebauung in der Sand- und Schäferstraße teilweise zu eng sei, um die Straße für den Begegnungsverkehr zu öffnen. Eine Machbarkeitsstudie könne nun genau das klären, erläuterte Fachbereichsleiter Ronald Kuß. Zudem soll es eine Kostenschätzung geben.

Bereits am 13. Oktober wird es zum Ausbauvorhaben und dem weiteren Verfahren in Ellrich ein Gespräch geben. Daran nehmen Winfried Ludolph, Fachbereichsleiter im Straßenbauamt, die Fraktionsvorsitzenden und der Bürgermeister teil. Knapp zwei Wochen später muss der Rat dann entscheiden, ob man die Planungen angehen will oder aber in der Schublade belässt. „Wenn das politisch so gewollt sein sollte, dann werde ich auch das umsetzen“, betonte Ehrhold. Gleichwohl der Stadtchef, wie auch seine Verwaltung, den Ausbau des Einbahnstraßenrings bevorzugen würde.

Das Verkehrskonzept hält verschiedene Varianten vor, in denen es darum geht, den Verkehrsfluss im Sanierungsgebiet der Kernstadt besser zu verteilen. In einem ersten Schritt war die Heim- und Hospitalstraße im Osten der Stadt vor vier Jahren für den Begegnungsverkehr ausgebaut worden.

Autor: ssc

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