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nnz-Rückspiegel: 27. Juli 2003

Dienstag, 27. Juli 2004, 06:25 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.


Jetzt kommen die Treugeber
Die nnz hatte in der vergangenen Woche über erste Reaktionen im Vorfeld der Fusion zwischen der EGN und der Service-Gesellschaft berichtet. Dabei ging es auch um eine Anzeige gegen drei ehemalige EGN-Macher. Heute sollen die Verstrickungen näher beleuchtet werden. Die Anzeige wegen Betrugs und Untreue sollen nach nnz-Informationen im vergangenen Jahr Landrat Joachim Claus (CDU) sowie die beiden Beigeordneten der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke und Winfried Theuerkauf (beide SPD) bei der Mühlhäuser Staatsanwaltschaft erstattet haben. Die Entwicklungsgesellschaft des Landkreises Nordhausen, kurz EGN, beschäftigte in den zurückliegenden Jahren mehrfach den Kreistag. Doch erst im Jahr 2002 gingen bei der Kreisverwaltung brisante Informationen ein. Beispiel ISEG. Die Industrie-Sanierungs-Entwicklung Beteiligungs GmbH mit Sitz in Berlin und eingetragen ins Amtsgericht Charlottenburg (HRB 53239) hatte zwei Gesellschafter: Die EGN und eine Barbara Kämmerer aus Nordhausen, die auch als Geschäftsführerin in Erscheinung trat. In das Stammkapital der GmbH soll Frau Kämmerer 76 Prozent, das waren 38.000 DM, eingebracht haben, der Rest mit 12.000 DM kam von der EGN. Soweit, so gut und längst bekannt. Was die EGN betrifft, so soll deren „gesellschaftliches Engagement“ in der ISEG bis zum 9. November 1995 gedauert haben...ausführlich im nnz-Archiv


Big Nepp in Nordhausen
Show? Halb Nordhausen ist in den zurückliegenden Tagen mit Plakaten „zugeklebt“ worden, die zumindest für Motorsportfreunde einen Leckerbissen versprachen. „Big Foot“ hieß die Show, Monstertrucks wurden versprochen. Der Parkplatz des Marktkaufs diente als Kulisse für eine Show, die eigentlich nicht den Namen wert war, wie es ein Zuschauer ausdrückte. Und dafür sollte man 10 Euro Eintritt berappen, für einen Stehplatz. Der Sitzplatz eines Erwachsenen schlug mit 15 Euro zu Buche, doch Sitzplätze waren, so sehr das Auge auch schaute, Fehlanzeige. Bis auf ein paar Plastik-Gartenstühle, die lustlos am Rande des Geschehens herumstanden...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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