nnz-Ergebnisdienst: Kegeln
Gemischte Ergebnisse und Ehrung im Nachgang
Montag, 26. September 2016, 15:56 Uhr
Ein volles Punktspielwochenende liegt hinter den Kegelteams aus dem Kreis Nordhausen. Glänzende Siege gab es für die Senioren von Nordhäuser SV und TSG Salza sowie die Männer der SG Bleicherode/Sollstedt. Dem stehen aber auch Niederlagen der beiden Nordhäuser Frauenmannschaften sowie die Senioren-Zweiten des NSV gegenüber. Und zum Auftakt in der Kreisliga hat Titelverteidiger Handwerk Nordhausen gleich wieder die Spitze übernommen. Uwe Tittel mit den Einzelheiten...
Anders als angekündigt haben die Keglerinnen des Nordhäuser SV am Sonntag zu Hause im Vorgriff auf den 4. Spieltag gegen den SSV Erfurt Nord gespielt. Das Spiel in Ilmenau findet erst am kommenden Wochenende statt. Gegen die klar favorisierten Erfurterinnen war der NSV unterm Strick chancenlos.
Nur auf einzelnen Bahnen konnte man Paroli bieten. So holte sich im ersten Paar Birgit Galonska recht deutlich die dritte Bahn. Sonja Klaus gewann Bahn Zwei und remisierte auf der Letzten. Beide NSV-Spierinnen konnten so den Gesamtholzrückstand in recht engen Grenzen halten. 0:2 nach Punkten zwar, aber nur 30 Holz Rückstand. Im zweiten Paar fing es dann sehr an für die Gastgeberinnen, denn Tina Romhardt und Heike Fiedler holten sich beide ihrer erste Bahn.
Kapitänsfrau Tina Romhardt gewann auch noch die beiden nächsten Bahnen und hatte damit den Mannschaftspunkt schon in der Tasche. Heike Fiedler konnte aber mit ihrer Gegnerin nicht mehr mithalten, geriet deutlich ins Hintertreffen, was mit dem knappen Sieg auf der letzten Bahn nicht mehr wettzumachen war. Kurios noch der Ausgang im Duell von Tina Romhardt gegen Bärbel Mendehl. Während Tina Romhardt angesichts des schon feststehenden Punktgewinns nicht mehr zu konzentriertem Spiel fand steigerte sich die Erfurterin gewaltig und konnte durch einen 150:115-Bahnerfolg in der Gesamtholzzahl sogar noch an der Nordhäuserin vorbeiziehen.
Landesliga 120 Wurf Frauen
Nordhäuser SV – SSV Erfurt Nord 1:5 (1959:2040/7,5:8,5)
Birgit Galonska 0:1 (497:517/1:3)
Sonja Klaus 0:1 (493:503/1,5:2,5)
Tina Romhardt 1:0 (500:517/3:1)
Heike Fiedler 0:1 (469:503/2:2)
Und Ines Werner gelang endlich auch die erhoffte Steigerung, auch wenn es nur zum einem Erfolg auf der letzten Bahn reichte. Bei 1:1 Punkten aber deutlichen 63 Holz Vorsprung für Salza vor dem zweiten Durchgang war noch alles möglich. Hier lieferte sich Toni Herrmann einen harten Kampf mit Kathrin Hofmann und sah vor dem letzten Räumen schon wie die Siegerin aus. 2:1 führte sie nach drei Bahnen und nach starken 94 Vollen auf Bahn Vier auch in der Gesamtholzzahl. Der Punkt war greifbar nahe. Doch dann wieder dieses verflixte Räumen. Nur noch 27 Punkte und die Thamsbrückerin konnte noch entscheidend vorbeiziehen.
Im anderen Duell war die trotz wackliger Beine wegen eines Infekts tapfer kämpfende und sich im Verlauf auch steigernde Heike Hase gegen die starke Julia Schwarz chancenlos. Die drei anderen haben ihr aber leider nicht helfen können. Dabei hätte jede nur vier Holz mehr spielen müssen, dann wäre es zumindest das durchaus verdiente Unentschieden geworden.
Landesliga 120 Wurf Frauen
Tamsbrücker SV 1922 – TSG Salza 5:1 (1938:1928/9:7)
Steffi Boenki 1:0 (489:413/4:0)
Ines Werner 0:1 (497:510/1:3)
Heike Hase 0:1 (457:517/0:4)
Toni Herrmann 0:1 (485:498/2:2)
Nur ein Einzel musste die SG abgeben. Hanjo Sinzel ringt noch um seine Form, musste sich knapp geschlagen geben. Aber schon nach dem ersten Paar waren die Weichen bei der SG klar auf Sieg gestellt, denn Daniel Schäfer und Mario Czerwinski nahmen ihren Genern zusammen bereits 93 Hol ab, landeten überlegene Einzelsiege. Im Mittelpaar machte Maik Schäfer dann schon alles endgültig klar, schraubte den Vorsprung bei nunmehr 3:1 Mannschaftspunkten auf 173 Holz. Damit waren die beiden für die Gesamtholzzahlen zu vergebenden Punkte und damit der Gesamtsieg praktisch schon sicher. Die Gäste hatten dann auch im letzten Paar der Überlegenheit der Gastgeber nichts entgegen zu setzen. In dieser Form kann es für die SG weiter gehen. Dann könnte vielleicht auch im nächsten Spiel beim vorläufigen Tabellenführer in Waltershausen etwas zu holen sein.
1. Landesklasse 120 Wurf Männer
SG Bleicherode/Sollstedt – BSG Fiskus Erfurt 7:1 (2934:2707)
Daniel Schäfer 1:0 (497:448)
Mario Czerwinski 1:0 (482:438)
Hanjo Sinzel 0:1 (479:489)
Maik Schäfer 1:0 (495:405)
Uwe Schäfer 1:0 (503:459)
Rainer König 1:0 (478:468)
Nachträglich gratuliert (Foto: Uwe Tittel)
Die Gäste, die noch nie gegen die Nordhäuser weder zu Hause noch in Nordhausen eine Siegchance hatten, versprühten schon vor dem Spiel wenig Optimismus, hofften aber wenigstens auf gute Resultate. Das gelang letztlich aber auch nur bedingt. Sowohl in die Vollen als auch im Räumen war man den Gastgebern deutlich unterlegen.
Mit 73 Holz Vorsprung für den NSV nach dem ersten Paar zeigten sich die Oberroßlaer aus der Nähe von Apolda noch ganz zufrieden. Im zweiten Paar aber wurde es dann aber doch noch sehr heftig für die Gäste. Nordhausen überzeugte durch mannschaftliche Geschlossenheit auf hohem Niveau. Nach der Partie gab es für den NSV dann noch eine späte Ehrung. Dr. Rolf Schubert, Vizepräsident des Thüringer Kegler-Verbandes, überbrachte nachträglich den Meisterpokal und die Medaillen verbunden mit den herzlichsten Glückwünschen zum Gewinn der Türinger Landesmeisterschaft 2015/16 (siehe Bild).
Verbandsliga 100 Wurf Senioren
Nordhäuser SV – SG Oberroßla/Oßmannstedt 1758:1573
Karl-Josef Gleitze 431:385
Roland Rahn 445:418
Rainer Wille 453:408
Uwe Schmögner 429:362
Der konnte nach dem Bahnwechsel zunächst wie erhofft etwas Boden gutmachen, musste im Räumen den hier mit 81 Holz glänzenden Meininger aber wieder fortziehen lassen. 78 Zähler Minus schon nach dem ersten Paar für den NSV. Denn auch Rainer Gebhardt hatte sich trotz passabler Leistung knapp geschlagen geben müssen.
War da noch etwas zu machen? Die Probewürfe machten ein wenig Mut, denn Klaus Wilke schien bestens disponiert. Doch so stark alle seine Probewürfe so schwach startete er dann in den eigentlichen Wettkampf. Überhaupt keine Konstanz in den Würfen. Deutlich verlor er die erste Bahn.
Und trotz Steigerung geriet er auch nach dem Bahnwechsel weiter in Rückstand. Da konnte auch Ingo Koudele, diesmal klar bester NSV-Mann, nichts mehr ausrichten. Er schaffte lediglich mit einem knappen Einzelsieg sozusagen den Ehrenpunkt für die Nordhäuser. Meiningen aber gewann verdient dank einer ganz starken, ausgeglichenen Mannschaftsleistung. Gegenüber der knappen Niederlage an gelicer Stätte im letzten Jahr steigerte man sich um 91 Punkte.
Landesliga Senioren 100 Wurf
Nordhäuser SV II – SV 1970 Meiningen II 1594:1696
Rainer Gebhardt 420:430
Uwe Hempowicz/ Heinz Schulz 360:428
Ingo Koudele 433:425
Klaus Wilke 381:413
Ganz stark aber auch Ersatzmann Erich Meyer. Er spielte vier ganz gleichmäßig gute Bahnen mit ganz wenig Fehlern, hatte mit 166 Holz nach Dieter Werner (173) das zweitbeste Resultat im Räumen der Konkurrenz und ließ seinem Kontrahenten ebenfalls auf allen vier Bahnen keine Chance. Der Salzaer Oldie konnte zu Recht strahlen. Die Partie war damit praktisch schon entschieden. Den I-Punkt setzte schließlich Rainer Krätzschel. Zu Beginn der Saison noch um Form ringend knüpfte er mit tollen 141 Holz für die erste Bahn sofort an die starken Leistungen seiner Vorgänger an. Eine kleine Schwäche nur auf seiner dritten Bahn, die er sich mit seinem Gegner teilen musste. Ansonsten aber eine überzeugende Vorstellung.
Auf und ab ging es diesmal beim Salzaer Kapitän Rainer Schubert. Schwaches Spiel in die Vollen kostete ihn die Bahnen Eins und Drei. Und da sein Gegner auf den beiden anderen Bahnen zwar unterlegen war aber nur wenig Boden preis gab musste er dem Jenenser um zwei Gesamtholz den Punkt überlassen. Etwas ärgerlich zwar, aber es war zu verschmerzen. Die insgesamt glänzende Mannschaftsleistung der Salzaer war genügend Anlass zur Freude.
Landesliga Senioren 120 Wurf
TSG Salza – SV Carl Zeiss Jena II 5:1 (2085:1874/13,5:2:5)
Dieter Werner 1:0 (546:471:4:0)
Erich Meyer 1:0 (513:431/4:0)
Rainer Krätzschel 1:0 (510:454/3,5:0:5)
Rainer Schubert 0:1 (516:518/2:2)
Kreismeister Handwerk Nordhausen begann die neue Kreisligasaison im Kegeln wie er die alte beendet hatte: Mit einem Sieg. Die Mannen um Kapitän Holger Matthes lieferten beim Saisoneröffnungsturnier am Sonntag auf der Bahn an der Nordhäuser Wertherhalle eine ausgezeichnete und mannschaftlich sehr geschlossene Leistung ab und gewannen verdient deutlich vor der 1. Mannschaft von Gastgeber TSG Salza. Hinter den beiden Spitzenteams folgten die anderen mit bereits beträchtlichem Abstand.
Handwerk hatte durch Matthias Laßmann sofort einer sehr guten Start. Seine 435 Holz wurden im ersten Durchgang nur von Rainer Schubert, der für Salza II spielte, überboten. Stark auch Dagmar Reitmeier vom NSV-Fauen-Team, die mit 427 Holz Drittbeste war. Klasse vor allem ihr erster Räumdurchgang mit 83 Holz, das Beste an diesem Tag auf einer Bahn. Wenig verheißungsvoll ging es dagegen bei der Salzaer Ersten los. Hilmar Hoffmann blieb weit unter seinen Möglichkeiten, landet nur auf dem letzten Platz.
Auch Dirk Steinmüller tat sich dann im Räumen zunächst sehr schwer, fand auf der zweiten Bahn aber noch zu richtig starker Form und wurde mit 428 Holz Bester des zweiten Durchgangs. Handwerk aber übernahm durch Kapitän Holger Matthes schon die Führung, noch gefolgt von Salza II. Runde Drei ging an Handwerker Silvo Bock, der nur durch zu viele Fehlwürfe im zweiten Räuen als Einziger seines Teams knapp den Vierunderter verpasste, dennoch eine gute Leistung bot und den Vorsprung für den Titelverteidiger weiter ausbaute. Knapp auf Platz Zwei nach vorn schob sich nun Salza I. Uwe Riemann baute zwar im zweiten Räumen deutlich ab, konnte mit seiner Leistung nach langer, langer Wettkampfpause aber sehr zufrieden sein.
Der letzte Durchgang zementierte dann nur noch die bereits bestehende Endreihenfolge. Ronald Fengefisch verteidigte die Handwerker-Führung trotz einiger Fehlwürfe zu viel souverän. Salza I konnte durch durch den starken Erwin Fessel den Rückstand nur noch in etwa halbieren. Erwin Fessel, mit seinen 441 Holz hinter Rainer Schubert Tageseinzelzweiter, verpasste die Tagesbestleistung durch einige unkonzentrierte Würfe im zweiten Räumen. Insgesamt brachte dieses Turnier deutlich bessere Ergebnisse als die beiden Turniere in der letzten Saison. Man darf auf die in der kommenden Woche beginnenden Einzelspiele gespannt sein.
1. KSV Handwerk Nordhausen 1652 5:0
Matthias Laßmann 435, Holger Matthes 419, Silvio Bock 395, Ronald Fengefisch 403
2. TSG Salza I 1619 4:1
Hilmar Hoffmann 367, Dirk Steinmüller 428, Le Riemann 383, Erwin Fessel 441
3. Nordhäuser SV Männer II 1533 3:2
Klaus Röcke 372, Günter Ohme 418, Ingolf Pfitzner 386, Rudi Nagler 357
4. TSG Salza II 1512 2:3
Rainer Schubert 450, Herbert Kehmstedt 366, Sören Rasehorn 327, Erich Meyer 369
5. Nordhäuser SV Männer I 1506 1:4
Hans Kolbe 375, Wilfried Nachtwey 360, Rainer Dudek 381, Manfred Glandien 390
6. Nordhäuser SV Frauen II 1475 0:5
Dagmar Reitmeier 427, Ursula Kühlewind 363, Ursula Lautenbach 331, Birgit Galonska 354
Uwe Tittel
Autor: redAnders als angekündigt haben die Keglerinnen des Nordhäuser SV am Sonntag zu Hause im Vorgriff auf den 4. Spieltag gegen den SSV Erfurt Nord gespielt. Das Spiel in Ilmenau findet erst am kommenden Wochenende statt. Gegen die klar favorisierten Erfurterinnen war der NSV unterm Strick chancenlos.
Nur auf einzelnen Bahnen konnte man Paroli bieten. So holte sich im ersten Paar Birgit Galonska recht deutlich die dritte Bahn. Sonja Klaus gewann Bahn Zwei und remisierte auf der Letzten. Beide NSV-Spierinnen konnten so den Gesamtholzrückstand in recht engen Grenzen halten. 0:2 nach Punkten zwar, aber nur 30 Holz Rückstand. Im zweiten Paar fing es dann sehr an für die Gastgeberinnen, denn Tina Romhardt und Heike Fiedler holten sich beide ihrer erste Bahn.
Kapitänsfrau Tina Romhardt gewann auch noch die beiden nächsten Bahnen und hatte damit den Mannschaftspunkt schon in der Tasche. Heike Fiedler konnte aber mit ihrer Gegnerin nicht mehr mithalten, geriet deutlich ins Hintertreffen, was mit dem knappen Sieg auf der letzten Bahn nicht mehr wettzumachen war. Kurios noch der Ausgang im Duell von Tina Romhardt gegen Bärbel Mendehl. Während Tina Romhardt angesichts des schon feststehenden Punktgewinns nicht mehr zu konzentriertem Spiel fand steigerte sich die Erfurterin gewaltig und konnte durch einen 150:115-Bahnerfolg in der Gesamtholzzahl sogar noch an der Nordhäuserin vorbeiziehen.
Landesliga 120 Wurf Frauen
Nordhäuser SV – SSV Erfurt Nord 1:5 (1959:2040/7,5:8,5)
Birgit Galonska 0:1 (497:517/1:3)
Sonja Klaus 0:1 (493:503/1,5:2,5)
Tina Romhardt 1:0 (500:517/3:1)
Heike Fiedler 0:1 (469:503/2:2)
Schlechtes Räumen kostet Salza die Punkte
Das verflixte Räumen! Das ging mit 612:554 Holz ganz klar an die Gastgeberinnen und Salza stand deshalb am Ende mit leeren Händen da. Zumindest ein Unentschieden hätte es eigentlich werden können und sogar ein Sieg war lange noch im Bereich des Möglichen. Es sah ja nach dem ersten Paar sehr gut aus für die Gäste. Kapitän Steffi Boenki hatte mit der sehr schwachen Katrin Müller keine Mühe, siegte überlegen.Und Ines Werner gelang endlich auch die erhoffte Steigerung, auch wenn es nur zum einem Erfolg auf der letzten Bahn reichte. Bei 1:1 Punkten aber deutlichen 63 Holz Vorsprung für Salza vor dem zweiten Durchgang war noch alles möglich. Hier lieferte sich Toni Herrmann einen harten Kampf mit Kathrin Hofmann und sah vor dem letzten Räumen schon wie die Siegerin aus. 2:1 führte sie nach drei Bahnen und nach starken 94 Vollen auf Bahn Vier auch in der Gesamtholzzahl. Der Punkt war greifbar nahe. Doch dann wieder dieses verflixte Räumen. Nur noch 27 Punkte und die Thamsbrückerin konnte noch entscheidend vorbeiziehen.
Im anderen Duell war die trotz wackliger Beine wegen eines Infekts tapfer kämpfende und sich im Verlauf auch steigernde Heike Hase gegen die starke Julia Schwarz chancenlos. Die drei anderen haben ihr aber leider nicht helfen können. Dabei hätte jede nur vier Holz mehr spielen müssen, dann wäre es zumindest das durchaus verdiente Unentschieden geworden.
Landesliga 120 Wurf Frauen
Tamsbrücker SV 1922 – TSG Salza 5:1 (1938:1928/9:7)
Steffi Boenki 1:0 (489:413/4:0)
Ines Werner 0:1 (497:510/1:3)
Heike Hase 0:1 (457:517/0:4)
Toni Herrmann 0:1 (485:498/2:2)
Geschlossenheit war Schlüssel zum Erfolg
Die Männer der SG Bleicherode/Sollstedt haben die ersten Punkte eingefahren. Im Landesklasse-Heimspiel gegen die BSG Fiskus Erfurt erspielten sie sich einen in keiner Phase des Spiel gefährdeten hohen Sieg. Und das mit einer selten gesehenen Ausgeglichenheit in der Mannschaft. Nur 25 Punkten liegen zwischen dem Spitzenresultat von Uwe Schäfer, 503 Holz sind zugleich die Tagesbestleistung, und den 478 Holz von Rainer König.Nur ein Einzel musste die SG abgeben. Hanjo Sinzel ringt noch um seine Form, musste sich knapp geschlagen geben. Aber schon nach dem ersten Paar waren die Weichen bei der SG klar auf Sieg gestellt, denn Daniel Schäfer und Mario Czerwinski nahmen ihren Genern zusammen bereits 93 Hol ab, landeten überlegene Einzelsiege. Im Mittelpaar machte Maik Schäfer dann schon alles endgültig klar, schraubte den Vorsprung bei nunmehr 3:1 Mannschaftspunkten auf 173 Holz. Damit waren die beiden für die Gesamtholzzahlen zu vergebenden Punkte und damit der Gesamtsieg praktisch schon sicher. Die Gäste hatten dann auch im letzten Paar der Überlegenheit der Gastgeber nichts entgegen zu setzen. In dieser Form kann es für die SG weiter gehen. Dann könnte vielleicht auch im nächsten Spiel beim vorläufigen Tabellenführer in Waltershausen etwas zu holen sein.
1. Landesklasse 120 Wurf Männer
SG Bleicherode/Sollstedt – BSG Fiskus Erfurt 7:1 (2934:2707)
Daniel Schäfer 1:0 (497:448)
Mario Czerwinski 1:0 (482:438)
Hanjo Sinzel 0:1 (479:489)
Maik Schäfer 1:0 (495:405)
Uwe Schäfer 1:0 (503:459)
Rainer König 1:0 (478:468)
Titelverteidiger NSV startet mit mühelosem Sieg
Die 1. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV, amtierender Landesmeister im Modus 100 Wurf, feierte gegen die SG Oberroßla/Oßmannstedt einen überzeugenden Saisoneinstieg, gewann den Heimkampf mit 185 Holz Vorsprung. Alle vier Einzelspiele wurden eine klare Angelegenheit für den NSV.
Nachträglich gratuliert (Foto: Uwe Tittel)
Die Gäste, die noch nie gegen die Nordhäuser weder zu Hause noch in Nordhausen eine Siegchance hatten, versprühten schon vor dem Spiel wenig Optimismus, hofften aber wenigstens auf gute Resultate. Das gelang letztlich aber auch nur bedingt. Sowohl in die Vollen als auch im Räumen war man den Gastgebern deutlich unterlegen.
Mit 73 Holz Vorsprung für den NSV nach dem ersten Paar zeigten sich die Oberroßlaer aus der Nähe von Apolda noch ganz zufrieden. Im zweiten Paar aber wurde es dann aber doch noch sehr heftig für die Gäste. Nordhausen überzeugte durch mannschaftliche Geschlossenheit auf hohem Niveau. Nach der Partie gab es für den NSV dann noch eine späte Ehrung. Dr. Rolf Schubert, Vizepräsident des Thüringer Kegler-Verbandes, überbrachte nachträglich den Meisterpokal und die Medaillen verbunden mit den herzlichsten Glückwünschen zum Gewinn der Türinger Landesmeisterschaft 2015/16 (siehe Bild).
Verbandsliga 100 Wurf Senioren
Nordhäuser SV – SG Oberroßla/Oßmannstedt 1758:1573
Karl-Josef Gleitze 431:385
Roland Rahn 445:418
Rainer Wille 453:408
Uwe Schmögner 429:362
Schlechter Auftakt für den neuen Käptn
Die NSV-Zweite startet mit einer Pleite ins neue Spieljahr der Senioren-Landesliga. Trotz Heimvorteils unterlag man gegen die Zweite des SV 1922 Meiningen deutlich mit 102 Holz. Tragischer Held der Partie war ausgerechnet der bei den Nordhäusern neu ins Kapitänsamt geschlüpfte Uwe Hempowicz. Er fand überhaupt nicht ins Spiel und geriet schon früh gegen den sehr gut aufgelegten Uwe Böttcher deutlich in Rückstand. Nach 45 Wurf wurde er durch seinen Kapitänsvorgänger Heinz Schulz endlich erlöst.Der konnte nach dem Bahnwechsel zunächst wie erhofft etwas Boden gutmachen, musste im Räumen den hier mit 81 Holz glänzenden Meininger aber wieder fortziehen lassen. 78 Zähler Minus schon nach dem ersten Paar für den NSV. Denn auch Rainer Gebhardt hatte sich trotz passabler Leistung knapp geschlagen geben müssen.
War da noch etwas zu machen? Die Probewürfe machten ein wenig Mut, denn Klaus Wilke schien bestens disponiert. Doch so stark alle seine Probewürfe so schwach startete er dann in den eigentlichen Wettkampf. Überhaupt keine Konstanz in den Würfen. Deutlich verlor er die erste Bahn.
Und trotz Steigerung geriet er auch nach dem Bahnwechsel weiter in Rückstand. Da konnte auch Ingo Koudele, diesmal klar bester NSV-Mann, nichts mehr ausrichten. Er schaffte lediglich mit einem knappen Einzelsieg sozusagen den Ehrenpunkt für die Nordhäuser. Meiningen aber gewann verdient dank einer ganz starken, ausgeglichenen Mannschaftsleistung. Gegenüber der knappen Niederlage an gelicer Stätte im letzten Jahr steigerte man sich um 91 Punkte.
Landesliga Senioren 100 Wurf
Nordhäuser SV II – SV 1970 Meiningen II 1594:1696
Rainer Gebhardt 420:430
Uwe Hempowicz/ Heinz Schulz 360:428
Ingo Koudele 433:425
Klaus Wilke 381:413
Kantersieg für ganz starke Salzaer
Ging es in der Vergangenheit oft sehr spannend zwischen den Seniorenmannschaften von TSG Salza und Carl Zeiss Jena zu so waren diesmal frühzeitig die Fronten geklärt. Zu stark trumpfte das TSG-Quartett am Sonnabend auf seiner Heimbahn an der Wertherhalle auf, spielte wie aus einem Guss und landete einen Kantersieg. Im ersten Paar brillierte Dieter Werner mit der Tagesbestleistung von 546 Holz und einem glatten Vier-Bahnen-Sieg. Die ersten Bahnen waren dabei schon gut, wenn auch nicht überragend. Bahn Vier aber war ein richtiger Hammer. 100 Volle und dann noch 60 Räumer – absolute Spitze.Ganz stark aber auch Ersatzmann Erich Meyer. Er spielte vier ganz gleichmäßig gute Bahnen mit ganz wenig Fehlern, hatte mit 166 Holz nach Dieter Werner (173) das zweitbeste Resultat im Räumen der Konkurrenz und ließ seinem Kontrahenten ebenfalls auf allen vier Bahnen keine Chance. Der Salzaer Oldie konnte zu Recht strahlen. Die Partie war damit praktisch schon entschieden. Den I-Punkt setzte schließlich Rainer Krätzschel. Zu Beginn der Saison noch um Form ringend knüpfte er mit tollen 141 Holz für die erste Bahn sofort an die starken Leistungen seiner Vorgänger an. Eine kleine Schwäche nur auf seiner dritten Bahn, die er sich mit seinem Gegner teilen musste. Ansonsten aber eine überzeugende Vorstellung.
Auf und ab ging es diesmal beim Salzaer Kapitän Rainer Schubert. Schwaches Spiel in die Vollen kostete ihn die Bahnen Eins und Drei. Und da sein Gegner auf den beiden anderen Bahnen zwar unterlegen war aber nur wenig Boden preis gab musste er dem Jenenser um zwei Gesamtholz den Punkt überlassen. Etwas ärgerlich zwar, aber es war zu verschmerzen. Die insgesamt glänzende Mannschaftsleistung der Salzaer war genügend Anlass zur Freude.
Landesliga Senioren 120 Wurf
TSG Salza – SV Carl Zeiss Jena II 5:1 (2085:1874/13,5:2:5)
Dieter Werner 1:0 (546:471:4:0)
Erich Meyer 1:0 (513:431/4:0)
Rainer Krätzschel 1:0 (510:454/3,5:0:5)
Rainer Schubert 0:1 (516:518/2:2)
Kreisliga Eröffnungsturnier
Titelverteidiger Handwerk gleich wieder an der SpitzeKreismeister Handwerk Nordhausen begann die neue Kreisligasaison im Kegeln wie er die alte beendet hatte: Mit einem Sieg. Die Mannen um Kapitän Holger Matthes lieferten beim Saisoneröffnungsturnier am Sonntag auf der Bahn an der Nordhäuser Wertherhalle eine ausgezeichnete und mannschaftlich sehr geschlossene Leistung ab und gewannen verdient deutlich vor der 1. Mannschaft von Gastgeber TSG Salza. Hinter den beiden Spitzenteams folgten die anderen mit bereits beträchtlichem Abstand.
Handwerk hatte durch Matthias Laßmann sofort einer sehr guten Start. Seine 435 Holz wurden im ersten Durchgang nur von Rainer Schubert, der für Salza II spielte, überboten. Stark auch Dagmar Reitmeier vom NSV-Fauen-Team, die mit 427 Holz Drittbeste war. Klasse vor allem ihr erster Räumdurchgang mit 83 Holz, das Beste an diesem Tag auf einer Bahn. Wenig verheißungsvoll ging es dagegen bei der Salzaer Ersten los. Hilmar Hoffmann blieb weit unter seinen Möglichkeiten, landet nur auf dem letzten Platz.
Auch Dirk Steinmüller tat sich dann im Räumen zunächst sehr schwer, fand auf der zweiten Bahn aber noch zu richtig starker Form und wurde mit 428 Holz Bester des zweiten Durchgangs. Handwerk aber übernahm durch Kapitän Holger Matthes schon die Führung, noch gefolgt von Salza II. Runde Drei ging an Handwerker Silvo Bock, der nur durch zu viele Fehlwürfe im zweiten Räuen als Einziger seines Teams knapp den Vierunderter verpasste, dennoch eine gute Leistung bot und den Vorsprung für den Titelverteidiger weiter ausbaute. Knapp auf Platz Zwei nach vorn schob sich nun Salza I. Uwe Riemann baute zwar im zweiten Räumen deutlich ab, konnte mit seiner Leistung nach langer, langer Wettkampfpause aber sehr zufrieden sein.
Der letzte Durchgang zementierte dann nur noch die bereits bestehende Endreihenfolge. Ronald Fengefisch verteidigte die Handwerker-Führung trotz einiger Fehlwürfe zu viel souverän. Salza I konnte durch durch den starken Erwin Fessel den Rückstand nur noch in etwa halbieren. Erwin Fessel, mit seinen 441 Holz hinter Rainer Schubert Tageseinzelzweiter, verpasste die Tagesbestleistung durch einige unkonzentrierte Würfe im zweiten Räumen. Insgesamt brachte dieses Turnier deutlich bessere Ergebnisse als die beiden Turniere in der letzten Saison. Man darf auf die in der kommenden Woche beginnenden Einzelspiele gespannt sein.
1. KSV Handwerk Nordhausen 1652 5:0
Matthias Laßmann 435, Holger Matthes 419, Silvio Bock 395, Ronald Fengefisch 403
2. TSG Salza I 1619 4:1
Hilmar Hoffmann 367, Dirk Steinmüller 428, Le Riemann 383, Erwin Fessel 441
3. Nordhäuser SV Männer II 1533 3:2
Klaus Röcke 372, Günter Ohme 418, Ingolf Pfitzner 386, Rudi Nagler 357
4. TSG Salza II 1512 2:3
Rainer Schubert 450, Herbert Kehmstedt 366, Sören Rasehorn 327, Erich Meyer 369
5. Nordhäuser SV Männer I 1506 1:4
Hans Kolbe 375, Wilfried Nachtwey 360, Rainer Dudek 381, Manfred Glandien 390
6. Nordhäuser SV Frauen II 1475 0:5
Dagmar Reitmeier 427, Ursula Kühlewind 363, Ursula Lautenbach 331, Birgit Galonska 354
Uwe Tittel
