Auf frischer Tat geschnappt
Freitag, 23. Juli 2004, 14:25 Uhr
Nordhausen (nnz). Ein Dieb, der seit einigen Tagen sein Unwesen in Nordhausen trieb, ist geschnappt worden. Seit über einer Woche hatte ein Unbekannter ältere Menschen in ihren Wohnungen bestohlen. Die nnz hatte über seine Vorgehensweise bereits berichtet. Jetzt schnappte die Falle der Polizei zu…
Der Mann hatte stets an der Wohnungstür einen Zettel hinterlegt mit der Mitteilung , dass im Briefkasten ein Telegramm liege. Wenn die Mieter zu ihren Briefkästen gingen, huschte der Dieb durch die oft nur angelegte Wohnungstür und bediente sich an Handtaschen und Geldbörsen. Die fand er meist schon im Korridor.Nun wurde er dingfest gemacht. Eine 77jährige Frau war misstrauisch geworden und hatte ihren Nachbarn angerufen. Der hatte in der Zeitung von dem Trickdieb gelesen und alarmierte sofort die Polizei. Noch vor dem Wohnblock konnte der Verdächtige vorläufig festgenommen werden.
Es handelt sich um einen einschlägig vorbestraften Mann aus Erfurt. Der 42-Jährige hielt sich bereits mehrere Tage in Nordhausen auf und bestritt seinen Lebensunterhalt durch diese Diebstähle.
Wie er in seiner Vernehmung zugab, hat er seine Masche etwa 40 mal in Nordhausen versucht. "Geklappt" hatte es in acht Fällen. Dabei hat der Täter stets zwischen 20 und 70 Euro erbeuten können. In den vergangenen Wochen hatte der Mann auch andere Städte heimgesucht. So versuchte er seinen widerlichen Trick auch in Gotha, in Friedrichroda, und Göttingen. Inzwischen befindet sich der Dieb wieder auf freiem Fuß.
Auch wenn diese Straftatenserie nun aufgeklärt ist, sollte man trotzdem stets Wachsamkeit walten lassen. Insbesondere ältere Menschen werden immer wieder Opfer solcher Trickdiebe. Lassen sie deshalb immer ein gesundes Stück Misstrauen walten, wenn fremde Menschen an ihrer Tür klingeln. Im Zweifelsfall sollte man sich Rat und Hilfe bei einer Vertrauensperson, den Nachbarn oder Verwandten holen. Oder, Sie wenden sich direkt an ihre Polizei.
Autor: nnzDer Mann hatte stets an der Wohnungstür einen Zettel hinterlegt mit der Mitteilung , dass im Briefkasten ein Telegramm liege. Wenn die Mieter zu ihren Briefkästen gingen, huschte der Dieb durch die oft nur angelegte Wohnungstür und bediente sich an Handtaschen und Geldbörsen. Die fand er meist schon im Korridor.Nun wurde er dingfest gemacht. Eine 77jährige Frau war misstrauisch geworden und hatte ihren Nachbarn angerufen. Der hatte in der Zeitung von dem Trickdieb gelesen und alarmierte sofort die Polizei. Noch vor dem Wohnblock konnte der Verdächtige vorläufig festgenommen werden.
Es handelt sich um einen einschlägig vorbestraften Mann aus Erfurt. Der 42-Jährige hielt sich bereits mehrere Tage in Nordhausen auf und bestritt seinen Lebensunterhalt durch diese Diebstähle.
Wie er in seiner Vernehmung zugab, hat er seine Masche etwa 40 mal in Nordhausen versucht. "Geklappt" hatte es in acht Fällen. Dabei hat der Täter stets zwischen 20 und 70 Euro erbeuten können. In den vergangenen Wochen hatte der Mann auch andere Städte heimgesucht. So versuchte er seinen widerlichen Trick auch in Gotha, in Friedrichroda, und Göttingen. Inzwischen befindet sich der Dieb wieder auf freiem Fuß.
Auch wenn diese Straftatenserie nun aufgeklärt ist, sollte man trotzdem stets Wachsamkeit walten lassen. Insbesondere ältere Menschen werden immer wieder Opfer solcher Trickdiebe. Lassen sie deshalb immer ein gesundes Stück Misstrauen walten, wenn fremde Menschen an ihrer Tür klingeln. Im Zweifelsfall sollte man sich Rat und Hilfe bei einer Vertrauensperson, den Nachbarn oder Verwandten holen. Oder, Sie wenden sich direkt an ihre Polizei.
