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nnz-Tip: Wenn die Sonne richtig knallt

Sonntag, 22. Juli 2001, 16:24 Uhr
Nordhausen (nnz/djd/jcom). Alles ist eine Frage der Dosis. Der Grundsatz der Homöopathie lässt sich problemlos auch die Folgen der Sonnenbestrahlung ausdehnen. Doch nicht immer will jeder Sonnenanbeter die Grenze seines Körpers anerkennen.


Hitzschlag und Sonnenstich können die unliebsamen Folgen sein. Wenn der Körper nicht mehr in der Lage ist, Schweiß zu produzieren, um sich abzukühlen, überwärmt er sich und reagiert mit einem Hitzschlag. Besonders gefährdet sind Kinder und alte Menschen. Der Hitzschlag äußert sich mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Erbrechen und Fieber bei trockener Haut. Ärztliche Hilfe ist dann dringend notwendig. Als Sofortmaßnahme ist die Kühlung von außen, durch ein kaltes Bad in der Wanne, besonders wichtig.

Ist keine Wanne in der Nähe, sollte der Patient mit kalte Umschläge auf Nacken, Stirn, Armen und Beinen gekühlt werden. Linderung bringt auch das Abreiben mit Eiswürfeln und das Zufächern von kühler Luft. Das Sonnenopfer sollte an einen schattigen, kühlen Ort gebracht werden, seine Atmung und sein Puls sind regelmäßig zu kontrollieren bis der Arzt eintrifft. Vorsorglich sollten Beine und Kopf leicht erhöht gelagert werden. Mit hochrotem, heißem Kopf bei kühler Körperhaut, starken Kopfschmerzen, steifem Nacken, Unruhe, Übelkeit und Ohnmacht kündigt sich der Sonnenstich an. Durch zu starke Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken werden die Hirnhäute gereizt. Da sich die Symptome oft erst Stunden nach dem Sonnenbad zeigen, werden sie nicht immer gleich mit der Hitzeeinwirkung in Verbindung gebracht. Wie beim Hitzschlag ist auch beim Sonnenstich Abkühlung erstes Gebot. Die Beschwerden bessern sich meist in kühler, abgedunkelter Umgebung von selbst.
Autor: nnz

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