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Mit 64 km/h in der 30 Zone

Donnerstag, 22. Juli 2004, 15:55 Uhr
Zu einer Unfallflucht kam es um 09.00 Uhr in der Reichsstraße in Nordhausen. Eine Autofahrerin befuhr in ihrem Citroen o.g. Straße in Richtung Bahnhof. Vor ihr fuhr ein PKW Trabant mit Nordhäuser Kennzeichen. Dieser bremste sein Fahrzeug ab, setzte den rechten Blinker und fuhr rückwärts, ohne auf den dahinter stehenden Citroen zu achten. Der Trabant rammte das andere Fahrzeug mit der Anhängekupplung mittig an der Front, wobei der Spoiler und die Kennzeichentafel ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden. Nach einem kurzen Wortwechsel zwischen beiden, bei dem es nicht um Schadensregulierung bzw. Personalienaustausch ging, setzte der Trabantfahrer einfach seine Fahrt fort. Zum Glück hat sich die junge Frau das Kennzeichen notiert, so dass der Flüchtige schnell ermittelt werden konnte. Der entstandene Sachschaden wird mit rund 2000 € angegeben.

Beim rückwärts Ausparken übersah gegen 13.00 Uhr eine junge Autofahrerin Auf dem Sand in Nordhausen einen Radfahrer und stieß mit dem auf dem Gehweg fahrenden 14-jährigen Jugendlichen zusammen. Dieser stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Der materielle Schaden wird auf knapp 600 € geschätzt.

Gegen 13.00 Uhr stand ein dänischer Sattelzug auf der Kasseler Straße und wollte nach links auf die B 243 abbiegen. Neben dem LKW stand in der Geradeausspur ein Motorradfahrer. Beim Abbiegen des LKW streifte er mit der hinteren Ecke des Aufliegers das Krad. Der Kradfahrer stürzte von seiner Maschine und verletzte sich leicht. Der Fahrer des Sattelzuges bemerkte von der Karambolage nicht, setze seine Fahrt fort und konnte erst in Barbis/Niedersachsen angehalten werden.

Am 21.07.2004 in der Zeit von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr wurden Geschwindigkeits- kontrollen in den Ortslagen Branderode und Stempeda durchgeführt.
In Branderode wurden fünf Autofahrer festgestellt, die schneller als 30 km/h unterwegs waren. Sie werden mit einem Bußgeldverfahren rechnen können.

In Stempeda wurden 11 Fahrzeugführer festgestellt, die sich ebenfalls nicht an die 30 km/h hielten. „Schnellster“ von ihnen war ein 50-jähriger Alfa Romeo-Fahrer aus Weimar. Er wurde mit 64 km/h geblitzt. Ein Bußgeldverfahren wird eingeleitet, seinen Führerschein darf er für einen Monat abgeben und muss mit 3 Punkten in der Sünderkartei in Flensburg rechnen.
Autor: nnz

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