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Wie kann das sein?

Dienstag, 13. September 2016, 21:19 Uhr
Ich habe heute in den Medien gelesen, dass Flüchtlinge in Urlaub in ihre Heimatländer fliegen, aus denen sie geflohen sind, weil sie verfolgt werden, weil Krieg ist, wie zum Beispiel in Syrien.Wie kann das sein, fragt eine Leserin…


Ich sehe im Fernsehen nur Bilder von zerstörten Städten in Syrien. Wer fliegt in den Urlaub freiwillig in ein Kriegsgebiet? Ich würde das nicht tun. Oder sind in Syrien auch Landesteile vom Krieg verschont?

Als ich über diese Fragen nachdenke und Antworten suche, fällt mir ein, dass ich vergangenes Jahr um die Weihnachtszeit im Radio auf mdr Info einen Beitrag gehört haben, wo eine Journalistin aus Damaskus berichtete, wie die Stadt weihnachtlich geschmückt ist, von Krieg keine Spur. Die Menschen sind in den Geschäften unterwegs und erledigen ihre Besorgungen. Bilder habe ich im Fernsehen von „kriegsfreien“ Gebieten in Syrien nicht gesehen auch nichts darüber gelesen.

Ich habe mich auch darüber gewundert, wie auch andere Menschen, wie die Flüchtlinge, vornehmlich junge Männer gekleidet sind. Ich empfand sie als gut gekleidet. Menschen aus Kriegsgebieten habe ich mir immer mit zerschlissener Kleidung und von Krieg gezeichnet vorgestellt. Diese, meine Vorstellung, war mit dem in Fernsehen gesehenen nicht identisch.

Mittlerweile ist ja auch bekannt, dass die sogenannten Schlepper bezahlt werden müssen, ein paar tausend Euro werden da schon fällig. Wer kann sich eine Flucht leisten? Diejenigen, die scheinbar nicht zu den Ärmsten gehören.

Wer als Deutscher HartzIV bekommt muss sich sprichwörtlich nackig machen. Alles offenlegen. Alles ist durch die elektronische Vernetzung von Behörden bekannt. Wenn ein Füchtling hier Hartz IV erhält, weiß die Behörde doch nicht, welches „Vermögen“ er in seiner Heimat hat. Ein Flug in den Urlaub in das Heimatland und zurück kostet ja auch Geld.

Warum wollen die Flüchtlinge nach Deutschland? Taschengeld, Hartz IV, Kindergeld sind alles Anreize. Wie ich heute von Soziologie-Professor Heimsohn hörte, ist der Familiennachzug schon voll im Gang. Danach ist zu rechnen, dass ein syrischer Flüchtling zwei bis drei Personen nachzieht und aus den afrikanischen Länder vier, fünf oder sechs Personen nachziehen. Er geht von Kosten in fünf Jahren von 100 Milliarden Euro aus und sogar von 450 Milliarden wenn 900.000 Flüchtlinge in Deutschland bleiben. Das sind Summen. Wer bezahlt das alles? Die SPD hat ja jetzt den Spruch drauf „Wir machen das“. Ich bin sehr gespannt, wie das konkret aussehen soll. Ich bin froh, das ich schon Rentnerin und alt bin. Ich hätte nie gedacht, dass ich froh bin schon alt zu sein.
Ruth Alzschner
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Autor: red

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