Neue Ausstellung in der Kreissparkasse
Abstrakte Inspiration
Dienstag, 13. September 2016, 19:43 Uhr
Den Weg zur Kunst findet mancher erst später im Leben. Für Martina Binner fing alles mit einem Kasten Aquarellfarben an. Inzwischen hat sie Pinsel gegen Spachtel und Aquarell- gegen Acrylfarbe getauscht. Seit heute sind ihre Werke erstmals in der Öffentlichkeit zu sehen und zeigen neben der reinen Kunst auch die Entwicklung der Autodidaktin...
Angefangen hat sie mit Stillleben, Blumenmotive vor allem, erinnert sich Martina Binners Mann Oliver in der Laudatio auf das Werk seiner Frau. Später werden die Bilder gewagter, in Farbe und Komposition. Binner bewegt sich weg vom figürlichen, driftet immer weiter in die Abstraktion ab, was die Schau, die seit heute Abend unter dem Titel "Abstrakte Inspiration" in der Galerie der Kreissparkasse zu sehen ist, sehr deutlich aufzeigt.
In der Abstraktion gebe es kein richtig oder falsch, sagt Oliver Binner, es sei diese fast grenzenlose Gestaltungsfreiheit die seiner Frau so gefalle. Die Bilder werden denn auch größer, plastischer, mit deutlichen Strukturen, Mustern, Maserungen und Farbschemata. Denn bei aller Freiheit der Abstratkion sieht man den Bildern auch an, das dahinter ein planender Geist gewirkt hat, der sich allein schon von der Seite der technischen Umsetzung der Vision Gedanken über den Prozess der Entstehung machen musste.
Martina Binners Bilder zeigen nicht nur abstrakte Kunst sondern auch den Werdegang der Autodidaktin (Foto: Angelo Glashagel)
Der Zug zu mehr Abstraktion hat Martina Binners Bilder stärker gemacht, so der Eindruck. Die Stärke der Ausstellung liegt derweil nicht allein in einigen sehr guten Bildern, sondern in der Gegenüberstellung den noch recht leichten Anfängen aus dem Jahr 2012 und den immer komplexer werdenden Kompositionen. Für Kunstinteressierte ist die aktuelle Ausstellung in jedem Fall einen Rundgang wert.
Wer es weniger Abstrakt mag, für den wird die Kreissparkasse in den kommenden Wochen auch einiges zu bieten haben - die Sparkassenkulturtage wurden vergangenes Wochenende bereits eingeläutet. Von Lesungen über Jazzkonzerte bis zur zweiten Sparkassenwanderung sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.
Angelo Glashagel
Autor: redAngefangen hat sie mit Stillleben, Blumenmotive vor allem, erinnert sich Martina Binners Mann Oliver in der Laudatio auf das Werk seiner Frau. Später werden die Bilder gewagter, in Farbe und Komposition. Binner bewegt sich weg vom figürlichen, driftet immer weiter in die Abstraktion ab, was die Schau, die seit heute Abend unter dem Titel "Abstrakte Inspiration" in der Galerie der Kreissparkasse zu sehen ist, sehr deutlich aufzeigt.
In der Abstraktion gebe es kein richtig oder falsch, sagt Oliver Binner, es sei diese fast grenzenlose Gestaltungsfreiheit die seiner Frau so gefalle. Die Bilder werden denn auch größer, plastischer, mit deutlichen Strukturen, Mustern, Maserungen und Farbschemata. Denn bei aller Freiheit der Abstratkion sieht man den Bildern auch an, das dahinter ein planender Geist gewirkt hat, der sich allein schon von der Seite der technischen Umsetzung der Vision Gedanken über den Prozess der Entstehung machen musste.
Martina Binners Bilder zeigen nicht nur abstrakte Kunst sondern auch den Werdegang der Autodidaktin (Foto: Angelo Glashagel)
Der Zug zu mehr Abstraktion hat Martina Binners Bilder stärker gemacht, so der Eindruck. Die Stärke der Ausstellung liegt derweil nicht allein in einigen sehr guten Bildern, sondern in der Gegenüberstellung den noch recht leichten Anfängen aus dem Jahr 2012 und den immer komplexer werdenden Kompositionen. Für Kunstinteressierte ist die aktuelle Ausstellung in jedem Fall einen Rundgang wert. Wer es weniger Abstrakt mag, für den wird die Kreissparkasse in den kommenden Wochen auch einiges zu bieten haben - die Sparkassenkulturtage wurden vergangenes Wochenende bereits eingeläutet. Von Lesungen über Jazzkonzerte bis zur zweiten Sparkassenwanderung sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.
Angelo Glashagel
















